BierTalk Spezial 41 – Interview mit Sebastian Symolka, Beer Judge und Inhaber von Humulus et Fermentum aus Luxemburg

Sebastian Symolka zog aus, um das Bier kennenzulernen. Nach dem Start in seinem Heimatland Luxemburg ging es erstmal nach England, wo in den traditionellen Pubs das Real Ale auf dem Programm stand. Der nächste Schritt war Deutschland zu der Zeit, als hier der „Craft-Bier-Hype“ auf seinem Höhepunkt angelangt war, bevor es ihn dann wieder zurück an die Mosel zog, wo Frankreich und die Niederlande gerade mit ihrem Bier-Boom begannen. Dazu kamen Inspirationen aus dem Bier-Dauerbrennerland Belgien und von Reisen in die USA. Kurzum: Die Idee zu einem eigenen Bierladen war geboren. Sebastian setzte sie mit seinem Geschäft „Humulus et Fermentum“ entschlossen in die Tat um und ist somit einer der Bier-Pioniere im Kleinstaat Luxemburg. Neben seinem täglich Brot und Bier betätigt er sich auch als Beer Judge bei internationalen Wettbewerben und ist auf allerlei Bierfestivals vertreten, nicht zuletzt beim heimischen „Kirchbeier“, wie wir im Podcast erfahren…

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Markus: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts BierTalk. Heute wieder ein Spezial, ein Spezial deswegen, weil wir die deutschen Landesgrenzen verlassen und ins Ausland gehen. Dieses Mal aber gar nicht so weit, wir gehen in ein Nachbarland, in ein kleines Nachbarland, aber ein bedeutendes, durchaus auch in Sachen Bier, nämlich nach Luxembourg. Und dort ist mein lieber Bier-Dutch-Kollege Sebastian, Sebastian Smolka und der ist dort sehr engagiert in der Bierwelt und kann uns bestimmt vieles erzählen rund um das Thema Bier in Luxemburg. Ja, hallo, lieber Sebastien, schön dass du da bist und vielleicht erzählst du einfach zwei, drei Takte über dich, mit wem wir es jetzt heute zu tun haben.

Sebastian Symolka: Ja, hallo Markus, vielen Dank für die Einladung. Ja, also ich bin der Sebastian aus Luxemburg und betreibe hier in Luxemburg einen Bierladen, der Humulus et Fermentum heißt. Mache das seit sieben Jahren und versuche halt auch ein bisschen den Horesca-Bereich zu verkaufen, damit da auch mehr Menschen in den Genuss kommen von schön gemachtem Bier.

Markus: Ja, der Horesca-Bereich, das meint die Hotel und Gastronomie, oder?

Sebastian Symolka: Genau, genau.

Markus: Genau, also das kennen wir so, dieses Wort, in Deutschland nicht, also deswegen, ja, ganz spannend. Also das heißt, seit sieben Jahren im Bier unterwegs, das ist schon eine ganz schöne Nummer. Wie kamst du überhaupt zu dem Thema Bier, wolltest du das schon immer machen oder wann hat dich der Biervirus gepackt?

Sebastian Symolka: Fing alles an mit meinem Studium in England, wo ich eigentlich angefangen hatte durch einen meiner besten Freunde, der mich in die etwas altertümlichen Pubs mitgenommen hat, wo es dann halt noch die klassischen Bites und Cask Conditioned Real Ale gab oder auch noch gibt, leider ist das ein bisschen im Aussterben, und das fand ich faszinierend. Und, ja, nach dem Studium war ich kurz in Deutschland und habe mich da dann trotzdem ein bisschen mit der Bierkultur in Norddeutschland beschäftigt, habe die klassischen norddeutschen Pilssorten, mich ein bisschen durchprobiert, was ich sehr spannend fand, weil das dann doch sehr anders ist als was man so in England halt kennengelernt hatte. Und zurück in Luxemburg, die Grenze ist ja halt sehr nah, was Belgien anbelangt, kamen dann die ganzen belgischen Biere dran. Und so ist das eigentlich entstanden und gewachsen mit Verköstigungen mit Freunden, die ich immer alljährlich organisiert habe mit Grünkohlessen, auch noch alles selbstgekocht. Und, ja, irgendwann kam ich dann darauf, dass es eine Sommelierausbildung gibt und das hat mich halt interessiert und, ja, so kam dann eins nach dem anderen.

Markus: Ja, spannende Geschichte und natürlich auch grade, dass du ja praktisch in die drei großen Bierkulturen der Welt dann so rein geschlittert bist, also von England über Deutschland nach Belgien, und da hat man dann natürlich sicherlich einen spannenden Einblick und auch einen motivierenden Einblick. Gab es denn irgend so ein Bier, was dich auf dieser Reise so besonders beeindruckt hat, wo du gesagt hast, Mensch, das hat mich wirklich total umgehauen?

Sebastian Symolka: Es ist eher nicht ein spezifisches Bier, auch nicht unbedingt ein Bierstil, was mich sehr fasziniert hat, war immer die Bierkultur und wie man seine oder die landesbekanntesten Stile so angegangen ist. Und, ja, das ist ja so halt, die ganzen Länder haben irgendwo eine unterschiedliche Kultur und doch sind sie sehr ähnlich und es verbindet sie sehr viel. Und das ist eigentlich so eine Basis, wo der Engländer gerne mit dem Deutschen spricht und der Deutsche gerne mit dem Belgier und man sich schön austauschen kann und das anhand von gutgemachten Bieren. Von daher, spezifische, eigentlich nicht, könnte ich jetzt so gar nicht sagen.

Markus: Ja, stimmt, ist auch eine Frage, würde mir wahrscheinlich auch schwerfallen zu beantworten. Aber auf jeden Fall natürlich, das stimmt, Bier bringt Leute zusammen und Bier überwindet Grenzen. Und das ist dann auch was, wo Leute eben mit einer Bierbegeisterung sich immer wieder treffen können. Ich meine, so haben wir uns ja letzten Endes auch kennengelernt, über Bier-Dutch-Events, wo wir uns dann gesehen haben. Ja, ich finde es ganz spannend, dass du da in Bedfordeshire warst, weil, das ist interessanter Weise die Partnerstadt von Bamberg. Also insofern war ich da auch schon und das ist ein sehr schönes Stück England. Und was ich so faszinierend finde überhaupt in England, ist halt, dass dort alles noch sehr ursprünglich ist auf dem Land. Also wenn man außerhalb von London ist, dann ist da ja, also auch von den Straßen, von den Häusern eigentlich so, wie vor 80 oder 100 Jahren und das ist schon echt erstaunlich. Und natürlich schauen auch die Pubs so aus und das Leben in den Pubs ist so. Und viele Deutsche haben ja so ein bisschen Berührungsängste mit diesem Real Ale, weil es ja doch ungewöhnlich ist vielleicht, aber ich finde das wirklich toll, da in der Kneipe zu sitzen. Und das Einzige, was mir aufgefallen ist, dass viele Engländer zwar gerne in die Pubs gehen, aber die trinken dann dort ein deutsches Weißbier oder vielleicht noch ein Guinness oder so, aber relativ wenige trinken Real Ale. Ist das dir damals auch so aufgefallen?

Sebastian Symolka: Ja und nein, die jüngeren Leute waren eher auch mal interessiert, was anderes zu probieren, weil halt diese Real Ales als dieses old-man-drin, Altmännergetränk, ja, so gesehen wurde. Wenn man sich aber ein bisschen mit der Geschichte befasst und der Aromenvielfalt, die es eigentlich dort gibt und wie minutiös dieses Cask Conditioning abgehen muss, mit Temperatur und Lagerung. Der Ausdruck, the beer is good in the white lion tonight, der kommt nicht von nirgendwo her. Das heißt, an dem Abend gehst du in den white lion, weil, an dem Abend ist das Bier auch gut dort und zwar richtig gut. Das ist, ja, prime im Grunde genommen, würde man in Englisch sagen. Morgen ist es wieder anders, das ist halt eine sehr spannende Geschichte. Ältere Menschen haben das sehr oft getrunken und, ja, die Berührungsängste habe ich damals schon gesehen, wer aber es mal probiert hat und sich ein bisschen mit Bier beschäftigt, der trinkt ganz gerne mal ein schönes Bite oder ein richtiges Cask Conditioned Real Ale. Ist auch preislich relativ attraktiv, muss man auch sagen.

Markus: Ja, das stimmt. Und ist halt auch eine neue Dimension von Bier, die wir, wir jetzt beim Bier eigentlich nicht kennen, nämlich eben auch wie Frage, wie alt ist dieses Real Ale? Also ist das Fass frischangestochen oder ist es vielleicht schon zwei, drei Tage offen und dementsprechend verändert sich dann ja auch dieses Bier, also durchaus interessant. Ja, du bist dann ja erst mal in der Bankenwelt quasi großgeworden. Warum hast du da nicht einfach weitergemacht, wie kam dann dieser Sprung ins Bier, dass man sagt, ich mache da jetzt ein Business draus, ich mache da jetzt Geschäft?

Sebastian Symolka: Ja, gute Frage. Es hat mich einfach gepackt. Die ganze Finanzwelt hat mich immer weniger interessiert. Es ist jetzt nicht, dass gar kein Interesse da ist, aber manche Dinge durfte ich oder musste ich auch miterleben, mit denen ich nicht unbedingt einverstanden bin und man muss es ja vielleicht nicht so weitermachen. Und die Möglichkeit, dass halt mich wieder so ein bisschen der Bier- Enthusiasmus, ja, gepackt hat, hat mir einfach gezeigt, hier in Luxemburg ist auch Bedarf da, weil halt der Markt doch sehr, nicht nur sehr klein ist, aber doch sehr überschaubar ist, was die Brauereien anbelangt. Und es gibt so eine schöne Biervielfalt, auch grade in den Nachbarländern, dass es einem doch dann ein bisschen komisch vorkommt, dass es in Luxemburg die nicht gibt. Und da habe ich gesagt: „Ja, wenn keiner es macht, dann mache ich es halt, irgendeiner muss es ja machen.“

Markus: Das hört sich auf jeden Fall klasse an. Ja, der Laden heißt Humulus et Fermentum. Also wie kommt man auf den Namen, was würdest du sagen, was ist die Bedeutung dahinter?

Sebastian Symolka: Ist einfach Latein, ja, Humulus für Hopfen und Fermentum steht dann für Malz und Fermentierung. Jeder Marketingschüler nach der ersten Stunde würde dich auslachen, dass das eigentlich kein toller Name ist, aber grad deswegen bleibt er auch hängen. Also viele kennen mich mittlerweile auch als der Humulus, da heiße ich dann, der Humulus da hinten.

Markus: Da gibt es ja auch schlimmere Spitznamen. Also das, finde ich, das ist eine schöne Sache. Ja und wenn du sagst, das hat vorher in Luxemburg noch keiner gemacht, das heißt, wie muss ich mir dann vor 2014 den Biermarkt in Luxemburg vorstellen? Also was trinken die Leute oder was tranken die Leute und was gab es da für Möglichkeiten, sich Biere zu besorgen?

Sebastian Symolka: Also grundsätzlich hast du in Luxemburg drei große Hauptbrauereien, sagen wir es mal so. Ansonsten kannst du, was die Biervielfalt in den Gaststätten anbelangt, ist das doch recht überschaubar, weil, entweder kriegst du nur die Biere von diesen großen Brauereien oder die Biere, die diese auch vertreiben. Du hast trotzdem eine schöne belgische Auswahl in den meisten Bars und natürlich im Supermarkt, da hast du eine gute Auswahl von den typisch deutschen Sorten, halt auch von den großen Brauereien und auch von den belgischen. Da hast du auch einen schönen Zugang an Sauerbieren, ja, aber das war es dann eigentlich auch schon.

Markus: Und das heißt, der Luxemburger an sich, wie wächst der in die Bierkultur hinein oder trinkt man da eher Wein, wie ist das so?

Sebastian Symolka: Naja, Luxemburg ist schon so eine Grenzregion, es ist natürlich bekannt durch Wein. Grad auch schon aus dem römischen Reich, also wir haben ja Trier hier vor der Haustür, das war alles Grenzregion. Und ich meine, du weißt es sicherlich noch besser, trotzdem haben sie im Norden des römischen Reiches auch gerne mal Bier getrunken. Es ist wirklich so eine Mischung, der Luxemburger hat halt schwer Zugang zu anderen Bieren und es wird ihm auch nicht unbedingt erklärt, was jetzt ein Weizen wäre. Zwar kennt der Luxemburger Weizenbiere, das ist schon klar. Also bei den belgischen Bieren, es gibt sehr viele, die in Belgien studiert haben, aber die Meisten kennen dann trotzdem eine richtige Kriek nicht, die kennen halt nur die gezuckerten Kriek und nicht halt die Echte mit Chavez-Kirschen. Von daher, wie wächst er auf? Naja, wenn du Zugang hast zu hauptsächlich drei großen Brauereien und das war es und die brauen eigentlich alle, ja, ein gutes Lager, aber das war es dann, dann wird das sehr schnell mit den Jahren überschaubar.

Markus: Das heißt, die großen Brauereien, die es in Luxemburg gibt, sind alles Lagerbier-Brauereien?

Sebastian Symolka: Ich würde jetzt mal so sagen, der ein oder andere würde sagen, wir brauen Pils, aber, naja, das hängt ja auch mit der Bitera zusammen und da sind wir weit unter 20.

Markus: Also zumindest alles untergärige Biere sozusagen?

Sebastian Symolka: Ja, ja, also Obergärige hast du auch ein paar, aber das ist dann wieder relativ wenig. In einem Blind-Testing ist es schwer, die Unterscheidung zu machen, außer vielleicht bei ein, zwei von den untergärigen Bieren. Es ist halt so, dass die Brauereien halt doch zum Großteil die ganzen unv. #00:11:42-9# das sind so die Alkohollizenzen oder die Ausschanklizenzen entweder besitzen oder mit betreiben und damit dann halt auch eigentlich die Regel aufstellen, was ausgeschenkt wird und was nicht. Das ist natürlich auch verständlich, denn das Investment von einer Schankanlage wird meistens von der Brauerei bezahlt. Und dazu muss man auch sagen, dass die Cafe-Betreiber zum Teil wirklich nicht geschult sind, was Bier allgemein anbelangt oder was das Schankanlagensystem anbelangt. So, da habe ich schon einiges hier in Luxemburg gesehen, da würdest du nicht vom Fass trinken hier.

Markus: Ja, was für einen Stellenwert hat denn Bier überhaupt, ist das dann, ja, so ein billiges Getränk, dass man halt trinkt, wenn man muss oder gibt es schon auch wirklich Bierfreunde oder Enthusiasten?

Sebastian Symolka: Sowohl als auch, also das ist halt, Bier ist schon wirklich ein geselliges Getränk, das trinkt man zum Aperitif, das trinkt man gerne zum Essen, das trinkt man unter Freunden. Aber du hast natürlich auch immer mehr Leute, die sich auch wirklich mehr mit dem Thema Bier beschäftigen und auch doch eine sehr lebhafte unv. #00:12:56-2# Wir haben ja auch ein Braumuseum im Norden von Luxemburg. Also da gibt es schon Leute, die sich sehr stark damit beschäftigen. Das ist halt, ja, es steckt eigentlich so die ganze Möglichkeit an Charakteren auch.

Markus: Und dann machst du 2014 dein Geschäft auf. Wie muss ich mir das denn vorstellen? Also gibt es da einen Laden, wo ich reingehen kann und Flaschen kaufen kann oder muss ich ein Cafe haben oder ein Restaurant, um bei dir Bier kaufen zu können und was steht da alles auf der Karte, wie schaut das aus?

Sebastian Symolka: Ja, also ganz am Anfang, das war ja so ein kleines Zimmerchen, in dem ich halt ein paar Regale hatte und wo alles anfing, natürlich sehr überschaubar. Da konntest du deine Flaschen kaufen und auf Bestellung halt hatte ich schon angefangen auch, mit einem oder anderen Gastronomen zusammenzuarbeiten. Auch erst mal halt nur in Flaschen, Fässer war halt noch nicht so gegeben, weil das halt auch eine Preisfrage ist, denn man weiß ja nicht, ob das Bier funktioniert oder nicht. Und, ja, man konnte mich auch als Sommelier buchen auf Veranstaltungen, sei es jetzt für Firmen oder privat, und das ist nach wie vor der Fall. Und, ja, irgendwann bin ich dann umgezogen in eine Garage, ja, es wurde ein bisschen größer, bin da Zurzeit auch noch. Und die Nachfrage an Fassbieren und Flaschen, Dosen ist gestiegen. Mittlerweile habe ich auch eignen Webshop aufgebaut und, ja, es ist sukzessive mehr Nachfrage da. Natürlich immer gemach, es ist jetzt nicht, dass das irgendwie explodiert. Ist aber auch ganz gut so, finde ich, denn die Klientel weiß immer mehr Bescheid und sucht auch spezifisch nach verschiedenen Bieren, was ich sehr, sehr toll finde. Ja, demnächst wird wahrscheinlich wieder umgezogen.

Markus: Wenn du jetzt so auf deine Käuferschaft schaust, was sind da so die Trends, also kaufen die eher französische oder belgische oder deutsche oder Luxemburger Biere oder englische oder amerikanische? Und was für Bierstile sind vielleicht so die Favoriten?

Sebastian Symolka: Manchmal sind es Biere, die funktionieren mit verschiedenen Nationalitäten in Luxemburg besser als in anderen Nationalitäten, witziger Weise. Dunkle Biere funktionieren zum Teil manchmal ganz gut mit südländischen Nationalitäten, das ist ganz interessant. Ansonsten, was Stile anbelangt, natürlich IPA, hopfenbetonte Biere, das ist etwas, was sehr stark nachgefragt wird. Aber mittlerweile auch das ein oder andere saure Bier, sei es jetzt im Sinne von wilder Fermentierung oder halt gesäuert oder halt auch gesalzen mit einer Gose oder einer Berliner Weise, das wird auch immer mehr gefragt. Ansonsten, die letzten zwei Jahre witziger Wise wurde mehr nach Pils gefragt, aber Pils halt so ein bisschen mit einem Twist. Was auch noch ganz gut läuft manchmal, sind ein paar dunkle Biere, je nach Jahreszeit natürlich. Grade so klassische Porter-Stile, die jetzt nicht zu stark sind. Und, gut, im Winter Barrel Aged, das ist auch etwas, was immer mal wieder gefragt wird, weil, das teilt man dann auch im Freundeskreis, sofern kein Corona ist.

Markus: Und wenn du es grade gesagt hast, die dunklen Biere mit den südländischen Nationalitäten, meinst du, dass dann diese dunklen Biere von Brauereien aus südlichen Ländern kommen oder das Leute, die aus südlichen Ländern kommen, besonders gern dunkle Biere trinken wollen?

Sebastian Symolka: Nein, ich würde nicht sagen, das würde ich nicht so pauschalisieren, aber mir ist schon aufgefallen, dass ich zum Teil Kunden habe, die aus Italien oder zum Beispiel Spanien sind beziehungsweise hier schon in der zweiten Generation wohnen. Ich meine, Luxemburg ist da sehr, sehr glücklich, was die Internationalität anbelangt, sehr viele Nationen beherbergt, das ist super spannend. Da ist mir schon aufgefallen, dass es doch öfters welche sind, die halt dunkle Biere kaufen. Und das fand ich eigentlich immer, ja, so eine kleine nette Anekdote.

Markus: Ja, nee, ist interessant. Wenn ich jetzt hier zum Beispiel in Deutschland meine Veranstaltungen mache und ich brauche oder möchte gerne ein belgisches Bier oder ein französisches oder ein polnisches oder so, dann habe ich jedes Mal einen riesen Zirkus, wenn ich diese Biere hier nach Deutschland importieren möchte, oder selbst, wenn ich sie nur mitnehmen aus dem Ausland, dann darf ich sie offiziell auch nicht ausschenken. Wie ist das denn bei dir in Luxemburg, also kannst du einfach rüber nach Belgien fahren oder rüber nach Deutschland und Biere einkaufen und dann verkaufen oder hast du auch so einen riesen Zirkus mit Zoll und so weiter?

Sebastian Symolka: Also das ist ein sehr wichtiger Punkt, weil, das ist vielen Konsumenten nicht so bewusst, das ist eine Heidenarbeit, die dahintersteckt, weil, ja, es gibt Akzisen-Produkte und das sind im Grunde genommen alles, was aus Öl ist, Tabak und Alkohol. Und selbst mit dem offenen Warenverkehr in Europa sind diese Produkte ausgenommen, die gehören in die Souveränität eines jeden Landes, da gibt es eigene Regeln. Das heißt, wenn du als Firma jetzt in ein anderes Land exportierst oder umgekehrt halt importierst, musst du das verzollen, weil, du bringst die Ware ja in Umlauf. Erzielst auch damit eine Mehrwertsteuer, die wird getriggert durch die Akzisen, also die Zollsteuer. Und ja, das muss ich immer machen. Das eben sehr spannend übrigens mit Brexit. Und das mache ich auch alles selbst. Warum? Greife ich vielleicht vorweg, weil es einfach Spaß macht. Also ich habe da einen guten Kontakt zum Zoll, die geben halt vor, was sie brauchen. Und ich habe mittlerweile mir das so aufgebaut, mit Zolllager und Datenverwaltung, dass, ja, mache ich alles selbst und macht Spaß.

Markus: Also würden, glaube ich, in Deutschland die wenigsten unterschreiben, dass ihnen das Spaß macht. Aber ich meine, klar, du kommst ja so ein bisschen aus dem Bankensektor, hast vielleicht auch überhaupt den Hang einfach dazu und kannst einfach auch damit umgehen, dann ist das schon einfacher, aber hier stellt es die Leute echt oft vor große Herausforderungen. Das heißt also, wenn du jetzt Biere haben möchtest für deinen Laden, für dein Geschäft, fährst du dann selber ins Ausland und holst die dann oder bestellst sie zumindest oder wie muss man sich das vorstellen?

Sebastian Symolka: Zu einem früheren Zeitpunkt bin ich öfters selbst gefahren, das schaffe ich zeitlich aber gar nicht mehr so, also es geht dann schon über die Logistik. Trotzdem nehme ich es mir nicht, doch manchmal rüber nach Belgien, alte Freunde zu besuchen. Umgekehrt haben wir dafür manchmal auch Besuch von ihnen. Vor zwei Wochen war zum Beispiel Bruno Vandenbosch da, auch eine Familienbrauerei in vierter Generation, unv. #00:19:51-7# rübergekommen ist. Ja, da fahre ich gerne auch mal hin, aber es ist sowieso immer schön In Belgien, die Landschaft zu sehen, zu besuchen, die Menschen, mit denen über Bier zu sprechen, was Gutes zu Essen dabei. Also, ja, mache ich noch manchmal, aber ansonsten geht das schon über die Logistik. Ist ja natürlich auch eine Sache von Quantität und wie viel Platz du da auf deinem kleinen Ladegefährt hast.

Markus: Ja, das stimmt und das ist dann natürlich auch wieder eine Frage der Wirtschaftlichkeit unterm Strich. Ja, bist du eigentlich selber in Luxemburg geboren, bist du Luxemburger?

Sebastian Symolka: Ich bin hier geboren, trage aber eine doppelte Staatsbürgerschaft, also deutsch und luxemburgisch, ja.

Markus: Und wie ist das, also ich kann mir das gar nicht vorstellen, wenn man in so einem doch relativ kleinen Land groß wird, hat man da relativ bald eine Sehnsucht, auch mal über die Grenzen zu gucken oder, ja, wie fühlt man sich da so als Luxemburger?

Sebastian Symolka: Gute Frage. Ich weiß nicht, ob ich für jeden Luxemburger sprechen kann, ich weiß nur, dass Luxemburger gerne reisen. Ich für mich, eigentlich fing alles dann doch damit an Richtung Studium, da wollte ich dann wirklich aus Luxemburg raus und auch erst mal auch gar nicht zurückkommen, weil, ich wollte erst mal was anderes sehen. Und deswegen auch zum Teil England, weil man dann halt die Sprache auch lernt und die Kultur besser kennenlernt und das habe ich sehr spannend gefunden. Dann nach Deutschland halt, war ganz anders. Das war von heute auf morgen, war das echt ein Schock. Brauchte ich auch ein bisschen, um mich wieder zu akklimatisieren. Aber, ja, das war aber schon spannend. Also, ja, man reist gerne.

Markus: Und wie würdest du denn das charakterisieren, also was ist der Unterschied zwischen, sagen wir mal, einem typischen Engländer und einem typischen Deutschen und vielleicht dem typischen Luxemburger?

Sebastian Symolka: Oh, ich glaube, jetzt kriege ich gleich Ärger.

Markus: Also ohne jetzt Stereotypen zu bemühen. Also nur, wenn dir was einfällt, wenn nicht, dann lassen wir das weg.

Sebastian Symolka: Nee, es ist schon, es ist jetzt nichts Böses, ist auch kein Geheimnis, glaube ich, weil, man merkt das schon, Engländer sehen viele Sachen nicht so eng, sehen viel Möglichkeiten und Optimismus und machen einfach mal. Und in Deutschland ist alles ein bisschen mehr strukturiert, kadriert und man versucht es vorbereitend alles schon in die Wege zu leiten und wenig Raum für Zufälle zu lassen, die ja dann vielleicht dann doch irgendwie schiefgehen lassen können. Der Luxemburger, der ist so irgendwie so dazwischen manchmal, das hängt von der Situation ab. Aber, ja, den könnte man so dazwischen tun.

Markus: Könnte man das auch auf die Bierwelt übertragen? Also denkt auch der britische Brauer da ein bisschen mehr so nach den Möglichkeiten potenzieller Ergebnisse und ist der Deutsche vielleicht eher ein bisschen in seinem System da gefangen, kann man das so sehen?

Sebastian Symolka: Ich würde jetzt nicht von System Gefangen sprechen, was die deutschen Brauer anbelangt, aber du merkst schon, es ist aber nicht nur für die Brauwelt so, du merkst viel, dass in England halt dieses Learning by Trade, also Learning by Doing gemacht wird. Wobei, ist jetzt sehr, sehr grob gesehen, ne, es ist halt in vielen Berufszweigen so. Und in Deutschland hast du halt deine klassische Ausbildung und entsprechend hast du dann auch deine, ja, deine Denkweise, die sehr strukturiert vorgeht. Das eine ist genauso gut wie das andere. Also das ist eigentlich immer eine lustige Geschichte, wenn du einen deutschen Brauer und einen englischen Brauer zusammen hast, das gibt sehr, sehr heiße Gespräche, aber auch sehr aufschlussreiche Gespräche. Und keiner geht vom Tisch und hat irgendwie ein schlechtes Gefühl, sondern ist eigentlich um eine sehr gute Erfahrung reicher, weil man wirklich voneinander lernt. Und ich finde das sehr ergänzend.

Markus: Ja und hast du schon andere Länder bereist in Sachen Bier außerhalb von Europa?

Sebastian Symolka: Ich war mal in China, aber, gut, das war doch damals noch ein bisschen übersichtlich. Hatte auch gar nicht jetzt primär mit Bier zu tun, aber wenn ich schon mal da bin, dann mache ich das. In Amerika war ich auch, an der Ostküste halt. New York, sehr spannend natürlich, auch anders. Aber ansonsten nie, sonst eher nur Europa und da haben wir wirklich viel zu entdecken, das muss man schon sagen.

Markus: Das stimmt. Und vor allem, diese Bierkultur wächst ja auch noch, also das finde ich auch interessant, dass da ja immer mehr dazu kommt. Und ich glaube, das hast du dann ja auch so ein bisschen miterlebt, das, ja, grade wo du jetzt in England warst, da ist ja in England diese Bierszene massiv gewachsen und dann ziemlich genau, als du in Deutschland warst, ist das hier so losgegangen. Und jetzt in den letzten Jahren ist ja grade in Frankreich sehr viel passiert, in den Niederlanden sehr viel passiert, in Belgien ist auch Wachstum da. Wie siehst du das denn, also gibt es auch in Luxemburg vielleicht junge Brauer mit neuen Ideen?

Sebastian Symolka: Ja, absolut, also wir haben einige neue Brauereien, auch Gypsy-Brauereien. Absolut, es ist Wachstum da, aber du brauchst auch irgendwo einen Markt, wo du es absetzen kannst und das ist halt, Luxemburg ist da halt überschaubar. Grade auch mit den Ausschanklizenzen, wie gesagt, das ist ein riesen Problem für die kleinen Brauer, wo wollen sie ihr Bier verkaufen? Da bleibt dann halt auch das Ausland und im Ausland gibt es sehr viel Konkurrenz. Trotzdem ist der Mut da, ja, etwas zu kreieren und, ja, ganz einfach den Start zu wagen. Das finde ich eine sehr gute Sache. Also du siehst schon so wie in den Ländern, die du grade beschrieben hast, ist auch hier, ja, etwas am entstehen. Wie das weitergeht, das ist abzuwarten.

Markus: Hast du teilweise diese Biere bei dir dann im Angebot, von den kleinen Brauereien?

Sebastian Symolka: Von den Luxemburger Brauereien nicht so oft. Ganz einfach, der Luxemburger kauft es direkt bei einer Brauerei und will es nicht unbedingt noch ein bisschen teurer bei mir kaufen. Also, kann ich auch nachvollziehen. Außerdem, der direkte Kontakt zur Brauerei, Luxemburg ist nun mal nicht so groß, die zehn, 20 Kilometer weit entfernt, ja, dann kauft man das da. Hat aber auch noch einen anderen Grund, manche sind noch nicht dort, wo sie sein könnten, was die Stabilität und die Konsistenz der Biere anbelangt. Also da merkst du schon und auch öfters, dass on Batch zu Batch große Unterschiede sind. Und damit tue ich mich halt ein bisschen schwer, weil, ich möchte schon, dass meine Kunden ein Bier bekommen, was sie auch bestellen. Es kann natürlich mal passieren, dass irgendwo ein Fehler drin ist, da ist noch Luft nach oben. Ich bin auch überzeugt, dass die eine oder andere Brauerei da auf einem sehr guten Weg ist und dann nehme ich die gerne ins Programm auf. Nur, wie gesagt, wenn man so nah beieinander wohnt, gehen die Kunden halt meistens direkt zur Brauerei.

Markus: Ja, das stimmt, dass kann ich mir auch gut vorstellen, da habe ich gar nicht so dran gedacht. Aber, klar, wenn ich nur 20 Kilometer fahren muss, dann ist das sicherlich naheliegend. Aber trotzdem, das heißt, du machst auch selber so ein bisschen das Qualitätsmanagement, also musst dann schon regelmäßig mal verkosten und probieren und dir eine Meinung bilden?

Sebastian Symolka: Ja, absolut. Also auch, was ich in meinem Laden verkaufe, habe ich alles irgendwo mal probiert. Ich kriege sehr regelmäßig Proben zugeschickt von überall her, hauptsächlich Europa und verkoste die dann auch blind mit einigen Kunden, um einmal zu trainieren, um in der Blindverkostung die Stile erkennen, den Alkoholgehalt zu erkennen, die Aromatik zu erkennen, Textur und so weiter. Du kennst das ja als Dutch. Auf der einen Seite hat es den Weiterbildungseffekt, auf der anderen Seite ist man unvoreingenommen. Und es gibt auch ein ganz ehrliches Feedback, was wir zurückschreiben an die Brauerei für jedes Bier, was wir verköstigen. Da ist schon die ein oder andere Brauerei, die richtig tolle hopfenbetonten Biere zugeschickt hat. Aber die anderen Stile, die wir hatten, waren halt nicht gut genug, fehlerbehaftet oder nicht stilkonform in der Hinsicht, dann ist das natürlich schwierig. Weil, wenn man eine Brauerei importiert und man, ich sage jetzt mal, du kannst ein Dutzend Biere importieren, aber nur zwei davon sind gut, dann ist das wieder eine Sache von Wirtschaftlichkeit.

Markus: Hast du denn selber so einen Lieblingsstil oder vielleicht sogar ein Lieblingsbier, was du gerne trinkst?

Sebastian Symolka: Frage mich, wie ich gelaunt bin, was ich heute gegessen habe, was für ein wetter es ist. Ganz ehrlich, ich habe da keine Präferenzen. Es ist, jeder Moment hat so sein Bier. Manche, du kommst Nachhause und willst nur was gegen den Durst trinken, aber gut genug in der Hinsicht, dass dein Gaumen Spaß hatte, ei der Tag jetzt schlecht gewesen oder nicht. Dann hast du auch Momente, wo du einfach was feiern möchtest, ich sage jetzt eine Hochzeit oder irgendwas anderes oder, ja, einfach den Moment genießen möchtest, für dich alleine oder mit Freunden. Es gibt so viele Gelegenheiten, das ganze Thema mit Essen. Da ist es manchmal, manchmal stehe ich dann vor meinem eigenen Regal im Laden und denke mir dann, auf was hast du denn jetzt Lust und dann wird es schwer manchmal. Von daher, keinen Bierstil, kein Lieblingsbier.

Markus: Uih, na gut, dann. Aber gut, kann ich auch nachvollziehen und das stimmt natürlich, ne, also das man, egal, also wann man ist, wo man ist, wie grade so die Laune ist, da hat man auch unterschiedlich Lust auf verschiedene Biere. Und ist natürlich auch schön, klar, wenn man einen eigenen Laden hat, dann man hat man auch die Auswahl und die Möglichkeiten und die Erfahrungen, um dann entsprechend sich zu bedienen. Das heißt, also könnte jetzt jemand zum Beispiel auch aus Deutschland bei dir ein Bier bestellen über den Webshop?

Sebastian Symolka: Da kommen wir wieder auf dieses ganze Akzisen-Thema, nein.

Markus: Ah, okay.

Sebastian Symolka: Grundsätzlich, also Bestellungen über Webshops, wäre ich ganz vorsichtig damit, auch für jemanden, der es verkauft, das ist, ja, ist mit einem gewissen Risiko behaftet und die Regel sind wie sie sind. Und ich müsste als Verkäufer die Mehrwertsteuer und auch die Alkoholsteuer oder die Akzisen halt in dem Käuferland bezahlen und auch anmelden. Das ab einer Flasche schon, das macht keinen Sinn, viel zu viel Aufwand.

Markus: Ja und dann kommt noch das Pfand dazu, bei uns zumindest, das ist ja auch immer noch ein Thema, also, Wahnsinn.

Sebastian Symolka: Ja.

Markus: Ja, na gut, wie sind in deine Pläne in Sachen Bier noch für dieses Jahr? Hast du besondere Highlights, besondere Termine geplant, wo du in diesem Jahr noch dir bestimmte Biere mal anschaust?

Sebastian Symolka: Also geplant ist erst mal, wie gesagt, eine kleine Expansion von Humulus. Damit bin ich im Moment relativ viel beschäftigt und das nimmt halt sehr viel Zeit. Ansonsten, nächste Thema Event wird wahrscheinlich in den nächsten drei Wochen Springbreak sein in Luxemburg. Das ist ein, wie heißt das auf Deutsch, eine Messe, genau. Ansonsten ist Kirchbejar, das Festival ist wieder dabei, das ist vor zwei Jahren gewesen. Ich werde dabei sein, aber nicht als Humulus, sondern ich habe viele Brauereien mit eingeladen und die haben dann alle ihre Stände und ich sehe halt zu, dass hinten dran die ganze Zollgeschichte und so weiter vor Festival schon erledigt ist. Und bin damit dann auch doch relativ eingebunden, weil, es kommen jetzt nicht nur zwei, drei Brauereien, da kommen schon einige und auch ein Paar ziemlich richtig gute.

Markus: Also da werden wir dann unbedingt natürlich auch mal den Link bei uns in die Shownotes schreiben. Kannst du nochmal sagen, wie das Festival genau heißt?

Sebastian Symolka: Ist eigentlich so ein kleines Wortspiel, also Kirchberg, das ist ein Stadtteil in Luxemburg und Bejar heißt Bier auf luxemburgisch und dann haben sie Kirchbejar daraus gemacht, ist auch am 2. und 3. Juni.

Markus: Okay, das ist doch eine gute Gelegenheit, mal in Luxemburg vorbeizuschauen und dich dann vielleicht auch kennenzulernen. Also wir werden da natürlich auch deine Facebook-Seite verlinken, sodass die Leute dann dich auch kontaktieren können. Da sage ich erst mal von meiner Seite aus vielen Dank, das war ein spannender Einblick in dein Leben und in das Luxemburger Bier, was für uns ja doch tatsächlich weiter weg ist als man so denkt. Und freue mich schon, wenn wir uns dann hoffentlich möglichst auch bald persönlich mal wieder sehen, bis dahin.

Sebastian Symolka: Ja, vielen Dank.

 

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