BierTalk 12 – Interview mit Matthias Thieme vom Biervana aus München

Der Ausstieg aus der Software-Branche fiel Matthias Thieme nicht schwer, schließlich hatte er seine Liebe zum außergewöhnlichen Gerstensaft entdeckt. Also kehrte er Bill Gates den Rücken und öffnete den Bierladen seiner Träume einfach selbst, das Biervana im Münchner Stadtteil Schwabing. Dort bietet er mit seiner Mannschaft aus Studierenden des Brauwesens über 600 verschiedene Biere aus aller Herren Länder an. Nicht selten begibt er sich selbst auf bierige Exkursion, um sich und seinen Kunden die neuesten Bierspezialitäten oder ganz seltene Schlucke zu sichern, die einfach nur persönlich zu ergattern sind. Anders gesagt: Hier sind Sie immer richtig, wenn es um die richtige Bierauswahl für den kommenden Abend geht…

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Holger: Herzlich willkommen zu unserem 12. BierTalk. Diesmal sind wir bei mir zu Hause quasi. Alle haben schon mal vom Biervana gehört, dem ultimativen Bierfachgeschäft Münchens und seinem Besitzer und Gründer Matthias Thieme. Und den begrüße ich recht herzlich.

Matthias Thieme: Moin!

Holger: Hallo, guten Morgen, Matthias! Und neben mir ist natürlich, also das heißt nicht wirklich neben mir, aber ihr wisst ja schon, ist natürlich auch wieder dabei …

Markus: Der Markus aus Bamberg.

Holger: Sehr gut. Also kann man sagen, wir haben eine bayerische Sitzung, obwohl ein Eingeborener und zwei Exilanten, oder wie sagt man?

Matthias Thieme: Zugereister.

Holger: Menschen, die im Exil sind, ich weiß nicht, Zugereiste, genau.

Markus: Du warst Preußenschwengel.

Holger: Matthias, also nur für die, die dich nicht intensiv kennen und schon erlebt haben, vielleicht magst du was zu dir sagen. Stell dich doch mal kurz vor.

Matthias Thieme: Ja, sehr gerne. Matthias Thieme, gebürtig aus Niedersachsen, aus Südniedersachsen, also der Gegend von Gose und Bockbier quasi, in dem Bierbereich geboren, aber eigentlich in meiner Jugend außer Konsum mit Bier gar nicht so intensiv was am Hut gehabt. Ich war über 20 Jahre in der IT-Industrie, für ein großes amerikanisches Softwareunternehmen tätig, war in der Zeit dann auch des Öfteren in Seattle und Umgebung unterwegs und habe dort schon sehr früh von dieser Craft-Beer-Bewegung was mitbekommen. Irgendwann war die IT-Zeit dann mal vorbei, vor sechs, sieben Jahren, da war meine Bierliebe und die Liebe zum Craft Beer sehr frisch entfacht. Und dann gab‘s in München, aus meiner ganz subjektiven Sicht, kein so tolles Bierangebot in den Läden, in den Shops, auch wenn es da schon die ein oder andere Pflanze gab. Und dann habe ich überlegt, ich mache in München den Bierladen auf, bei dem ich selber gerne einkaufen würde.

Markus: Das klingt doch schon mal wunderbar. Ich war auch schon in diesem wunderbaren Bierladen und habe auch schon ziemlich viele Euros dagelassen. Fällt einem aber auch nicht schwer. Und ich habe auch noch viele Schätze von dir bei mir im Bierkeller, die ich immer so nach und nach raushole, gerade besonders belgische Biere und so. Gibt es denn was, was du in den letzten Wochen, Monaten bekommen hast, wo du ganz besonders stolz darauf bist, dass du es hast?

Matthias Thieme: Ja, momentan ist es ja mit dem Nachschub hier und da ein bisschen schwierig. Mich freut aber, dass zumindest die ganzen deutschen Craft-Brauer da in den letzten, vielleicht nicht in den letzten Wochen, aber in den letzten Monaten, da durchaus qualitativ an vielen Stellen noch mal einen richtigen Sprung nach vorne gemacht haben, auch was das Thema Frische angeht. Das ist bei den IPAs und Pale Ales ja immer ein großes Thema. Dann gibt es so Sachen wie Flügge aus Frankfurt, plus noch ein paar andere. Es tut sich auch im Sauerbierbereich mehr, nicht nur bei uns im Laden, sondern auch bei den deutschen Brauereien, Biere, die ja auch ein gewisses Alterungspotential teilweise haben. Und das ist schon etwas, was uns auch sehr gefällt und sehr spannend ist.

Holger: Also das heißt, es gibt eine Riesenauswahl in deinem Laden, oder?

Matthias Thieme: So ist es. Wir haben immer ungefähr 600 Biere da, die Hälfte von unserem Sortiment ist ein Standardsortiment, was wir immer dahaben oder wo wir versuchen es immer dazuhaben. Also was weiß ich, ein Sierra Nevada Pale Ale, um so einen Klassiker zu nennen, oder ein BrewDog Punk IPA. Die wollen wir eigentlich immer im Sortiment haben, die sind auch kontinuierlich nachgefragt. Und die andere Hälfte, die anderen 300 Biere, wechseln. Das ergibt sich schon alleine so ein bisschen natürlich durch eine Saisonalität, also was weiß ich, ein Schlenkerla Eiche, die gibt’s halt nur im Winter, den Bock. Das heißt, die haben wir ein paar Wochen oder Monate im Sortiment, und dann ist auch mal wieder ein halbes oder ein dreiviertel Jahr Pause. Dadurch ergibt sich schon ganz automatisch eine gewisse Fluktuation. Und darüber hinaus versuchen wir natürlich auch immer, so jede Woche 20, 30 neue Biere ins Sortiment rein zu nehmen, die vielleicht dann auch wirklich nur einmalig da sind oder einmal im Jahr bei uns zu Gast sind.

Holger: Also sehr schön, dass du ausgerechnet die Schlenkerla Eiche ansprichst. Also der Stammhörer, der Stammhörer, der weiß ja, Markus Raupach hat 20 Kästen verschiedener Jahrgänge von diesem Bier in seinem Keller. Das weiß man ja, wenn man Stammhörer ist.

Matthias Thieme: Sensationell.

Holger: Ja, sensationell. Das ist so. Aber jetzt lass uns doch ein bisschen beim Laden bleiben vielleicht. Wenn ich jetzt jemand bin, der jetzt gerne vielleicht für meinen Partner ein Bier aussuchen möchte, bin aber überhaupt kein Biertrinker, komme jetzt also rein zu dir und sage also, ich habe da zu Hause jemand, der tringt sehr gerne ein Bier, was würdest du mir empfehlen? Wie geht das dann vor sich da bei euch?

Matthias Thieme: Wir gucken natürlich, weiß derjenige, der da was verschenken möchte, was der Beschenkte, die Beschenkte, gerne trinkt? Gibt’s da Vorlieben? Wie experimentierfreudig sind die Leute? Sowas versuchen wir mit Fragen natürlich herauszubekommen. Ein Teil der Kundschaft hat dann auch ein paar sagen wir mal Indizien für uns, ein paar aber auch nicht. Dann stellen wir dem Kunden oder der Kundin auch immer was zusammen und gucken, dass wir zum einen die Erwartungen an so ein Geschenk vielleicht nicht zu sehr enttäuschen, und auf der anderen Seite die Leute auch ein bisschen weiterführen und ein bisschen über den üblichen Tellerrand hinausführen. Am schwierigsten sind in solchen Fällen immer Kunden, die reinkommen und sagen, der oder die, die trinkt gern ein Helles. Das ist natürlich, ja, haben wir natürlich auch und ist ja auch ein toller Bierstil, aber dann würde ich immer gucken, dass wir in so ein Geschenkset oder in so eine Geschenkanordnung auch vielleicht ein Pale Ale, ein belgisches Bier oder auch mal, wenn es ganz Mutige sind, ein Sauerbier oder sowas mit rein zu schmuggeln.

Holger: Jetzt denke ich, wäre Zeit auch mal, also real über Bier zu sprechen. Markus, du hast doch bestimmt was vorbereitet?

Markus: Oh ja, natürlich. Also ich habe mir ein ganz schönes Bierchen ausgesucht. Ich bin mal gespannt, ob ihr das hört, mit zwei solchen Kennern sollte das vielleicht möglich sein. Ich mach‘s mal auf.

Matthias Thieme: Ist auf jeden Fall kein Dosenbier.

Holger: Nein, ist auf jeden Fall ein belgisches Bier, würde ich sagen.

Markus: Also eins war richtig, eins war falsch.

Holger: Das war kein Dosenbier, also kein belgisches Bier?

Markus: Richtig.

Matthias Thieme: Dann vielleicht was aus Franken?

Markus: Absolut. Muss ich bei euch beiden eingereisten Bayern ja tun.

Matthias Thieme: Musst die fränkische Flagge hochhalten, das stimmt. Ist es was mit Rauch?

Markus: Nein, ausnahmsweise nicht. Also ich gebe euch mal einen Tipp. Auf dem Hals oben steht drauf: unfiltriertes, gut gehopftes Landbier. Die Brauerei wurde 1811 gegründet.

Holger: Hm. Nicht einfach, nicht einfach.

Matthias Thieme: Wirklich eine echte Challenge.

Markus: Absolut. Nein, also ist es auch. Also noch einen Tipp, sonst löse ich auf. Es ist ein kleiner Ort mit vielen Ortsteilen und insgesamt sieben Brauereien.

Holger: Das ist Hallerndorf dann?

Matthias Thieme: Hallerndorf, ja, eindeutig. Rittmayer, ist das was von, nein, Rittmayer ist viel älter.

Markus: Wahrscheinlich die kleinste.

Matthias Thieme: Witzgall?

Markus: Genau, richtig. Die kleinste Brauerei.

Matthias Thieme: Da war ich schon so oft zum Einkaufen und bin am Anfang wirklich so kläglich gescheitert. Das ist ganz krass dort.

Markus: Ja, Witzgall Bier. Also gibt’s selten und auch der Laden hat nicht so oft auf, und ganz spannend. Und sie machen auch eigentlich nur zwei Biere, einmal dieses unfiltrierte, gut gehopfte Landbier, was eigentlich ein Kellerbier ist. Und dann gibt es noch etwas, wo ganz unspektakulär einfach Vollbier draufsteht. Ab und zu machen sie noch ein Festbier. Ist ein ganz, ganz kleiner Laden, wo es am meisten Spaß macht, das vor Ort …

Matthias Thieme: Winzig, winzig.

Markus: Winzig.

Matthias Thieme: Beim ersten Mal bin ich vorgefahren, dann hat der Typ rausgeguckt, hat mein Nummernschild gesehen, hat er gesagt, nee, du kriegst kein Bier, weil dann kriege ich mein Leergut nicht zurück. Wir verkaufen dir nichts. True Story. Bin ich unverrichteter Dinge wieder weitergefahren. Ist wirklich wahr.

Holger: Nee, wirklich? Der hat dir dann wirklich nichts gegeben?

Matthias Thieme: Nein, nichts. (unv. #00:06:54.1#) Sechserträger. Habe ich aber gelernt und inzwischen fahre ich dort immer mit Leergut hin. Ich bringe Flaschen mit, leere Flaschen und eine leere Kiste oder zwei oder drei, und dann packen wir das halt um, dann ist er happy, weil er hat Leergut, seine Kästen landen nicht in München und ich kriege das Bier.

Holger: (unv. #00:07:07.8#)

Matthias Thieme: Aber da musste ich mich so richtig ranschleichen. Da bin ich ein, zwei Mal am Anfang wirklich gegen eine fränkische Wand gelaufen.

Markus: Ist ein echter Geheimtipp und ist auch gar nicht so leicht zu finden. Es ist am Anfang eines kleinen Ortes, eben Schlammersdorf. Hat einen sehr schönen historischen Bierkeller, der leider nicht mehr genutzt wird und schon ziemlich verfällt, aber man kann es trotzdem noch sehr schön sehen, wie diese Gewölbe von außen, da stehen jetzt Bäume drauf, ausschauen. Ab und zu im Sommer ist da auch noch auf. Und vom Geschmack her kann ich euch nur sagen, so ist ein typisch fränkisches gut gehopftes Kellerbier. Also schon eine kräftige Bittere, das würde sogar dem Holger Spaß machen, aber eben auch schöne malzige Aromen und unglaublich süffig, wie man so auf Deutsch sagen würde. Also da habe ich jetzt schon, obwohl wir zehn Uhr am Morgen haben, die Stimmung im Kopf, man sitzt da draußen, nachmittags, schöner Sonnenschein, Kellerplatte vor sich, einen schönen Krug damit und dann einfach den Tag genießen. Also tolles Bier, was ganz viel Kopfkino macht.

Holger: Sehr gut, also du produzierst auf jeden Fall Bilder. Und im Biervana, kann ich dir nur sagen, also die Franken sind immer vertreten, immer.

Matthias Thieme: Das stimmt, wir haben immer eine gute fränkische Auswahl. Mönchsambacher versuche ich immer zu kriegen, da ist es aber ähnlich schwierig zu bekommen. Witzgall auch ab und zu. Und einige Kenner loben das dann auch, dass wir das haben. Und ich bin jetzt echt neidisch, dass du das Bier hast, Markus.

Markus: Das war das Ziel.

Holger: Wahnsinn, also Mann, Markus, da hast du ja wieder genau das richtige ausgesucht. Also bei meinem Bier, das machen wir gleich, aber da kann ich sagen, das ist auf jeden Fall oft im Laden und vielleicht sogar aktuell. Aber man wird sehen, wie gut ihr drauf seid. Aber jetzt, wenn man Kunde ist bei dir, Matthias, wie geht denn das im Moment? Online oder wie geht das?

Matthias Thieme: Genau. Also aktuell, wir haben unseren Laden offen, wir haben ein bisschen die Öffnungszeiten angepasst, kommen mehr Kunden tagsüber, es ist abends weniger los. Aber wir haben ganz normal offen gehabt. Wir hatten, glaube ich, mal einen Tag zu, aber das war mehr aus privaten Gründen, also trotz Corona. Wir sind Lebensmittelhandel, wir wollen und wir sollen vielleicht auch so ein bisschen offenhaben und haben nach wie vor Publikum im Laden, deutlich weniger als üblich. Dafür läuft Versand und auch per Kurier in München extrem viel. Und das gleicht nicht alles, aber doch einen größeren Teil des fehlenden Umsatzes im Laden aktuell aus.

Holger: Und dann habe ich aber auch gesehen, ihr beliefert auch. Also da gibt es die schönste Fahrradfahrerin oder Fahrradbotin der Welt, die dann Bier bringt, oder?

Matthias Thieme: Absolut. Kerry ist unsere radelnde Bierbotin. Ist so zwei-, dreimal die Woche unterwegs. Diese Woche und nächste Woche nicht, weil sie jetzt gerade für zwei Wochen in der Hallertau beim Hopfenbauern aushilft und den Hopfen pflegt, damit wir im nächsten Jahr auch Hopfen für gutes Bier haben. Aber in zwei Wochen ist sie dann wieder am Start und dann gibt es auch unseren CO2-neutralen Kurierdienst in München wieder.

Holger: Da kann ich dir nur sagen, also wenn man dann in Bamberg wohnt, hat man echt einen Nachteil, weil bis dahin kommt die nicht.

Matthias Thieme: Nee. Die ist zwar schon mal von der US-Ostküste bis nach Kalifornien mit dem Fahrrad gefahren, also sie hat durchaus Stain Power, aber ich glaube zu sagen, fahr mal Bier zum Markus oder zu irgendjemand nach Bamberg, das wird sie nicht machen.

Markus: Das ist aber schade. Also dann muss ich doch mal wieder nach München aufbrechen und dann mich irgendwo hinsetzen, wo sie dann mich beliefern kann, was weiß ich, am Viktualienmarkt oder so.

Matthias Thieme: Das kriegen wir hin. Genau. Dann schicke ich sie zu Holger, das ist dann auch nicht so weit und dann macht ihr da zu dritt ein Picknick in Holgers‘ berühmten Keller.

Holger: Unbedingt. Also da würde ich mich sehr darüber freuen. Das können wir festhalten.

Matthias Thieme: Ja, machen wir.

Markus: Eine Frage vielleicht noch, weil wir gerade so dieses Frankenthema hatten. Wie nimmst du das denn im Laden wahr? Also ist jetzt der normale Münchner, sag ich mal, sucht der gezielt nach einem fränkischen Bier oder ist das für den auch ein bayerisches Bier, oder? Gibt’s da irgendeine Unterscheidung oder sowas?

Matthias Thieme: Ja, also da wird schon unterschieden. Also vielleicht muss man so ein bisschen pauschal sagen, viele wissen natürlich nicht, was es da für Schätze in Franken gibt. Es gibt aber auch einen Teil der Kundschaft, die schon ganz genau wissen, was es dort gibt, und auch genaue Vorstellungen haben, was sie gern hätten. Oder auch die gelernt haben, dass es tolle Biere aus Franken gibt, auch jenseits vom nur Schlenkerla, was ja so ein bisschen fast schon ein Synonym ist, und die auch gezielt Sachen suchen oder auch Stammkunden, die sich freuen, wenn wir dann mal wieder irgendeine Brauerei oder irgendwas, was wir nicht so regelmäßig haben, am Start haben. Das hat sich in den letzten Jahren auch, das Wissen darüber, so bei den Stammkunden oder bei denen etwas mehr interessierten Leuten auch, meines Erachtens, etwas verbessert, dass es eben tolle Biere aus Franken gibt und dass es da tolle Entdeckungen zu machen gilt.

Markus: Cool! Na, das ist doch sehr, sehr schön, dass wir da ein bisschen wahrgenommen werden. Ist es auch so, dass man bei den Bierstilen einen Unterschied feststellt? Also ist das Bayerische wirklich eher das Helle und das Weißbier und das Fränkische eher das Keller- und das Rauchbier? Oder vermischt sich das?

Matthias Thieme: Eindeutig, eindeutig. Wir gucken natürlich auch, ein Helles, das ist halt für Oberbayern so ein bisschen das, was wir hier gut können. So aus Sicht der Kundschaft entsprechend sucht man bei den fränkischen Sachen tatsächlich nach einem Rauchbier, nach einem Zwickel, nach einem Kellerbier, Landbier, vielleicht auch mal einem Rotbier. Also da ist eher was gewünscht, was jetzt, oder Märzen vielleicht auch mal, ein fränkisches Weißbier haben wir ab und zu mal, oder von Weiherer haben wir ja auch mal experimentellere Sachen wie ein Stout oder wie ein IPA oder sowas. Aber da will man eher die Stile, die es in Oberbayern vielleicht nicht laufend gibt.

Holger: Also dann würde ich sagen, gehen wir zum zweiten Bier. Wer mag (unv. #00:11:47.1#)

Matthias Thieme: Ja, dann mag ich mal. Kamera ist ja aus, könnt ihr nicht spicken.

Markus: Dose.

Holger: Dose, auf jeden Fall Dose. Jawohl.

Matthias Thieme: Ja, das war jetzt zu einfach.

Holger: Bei dir würde ich jetzt tippen, was Amerikanisches?

Matthias Thieme: Habe ich mir tatsächlich auch rausgesucht. Als ich überlegt habe, welche Biere ich nehme, war ich so ein bisschen enttäuscht, weil der Florian Perschel mir neulich den Tilmans quasi weggeschnappt hat vor ein paar Wochen. Das wäre sonst für mich vielleicht die erste Wahl gewesen, weil e so das erste Biervana Bier war, wo wir sehr auch so ein bisschen über die Schwabinger Grenzen hinaus bekannt wurden. Wir sind da Tilmans Kunde der ersten Stunde, aber das wollte ich jetzt nicht schon wieder in diesen Podcast reinschmuggeln. Deswegen ist es was Amerikanisches geworden, korrekt.

Holger: Hm.

Markus: Hm. Westküste wahrscheinlich, oder?

Matthias Thieme: Richtig, richtig.

Markus: Klang auch ordentlich hopfig und vielleicht mit ein bisschen mehr Alkohol als normal?

Matthias Thieme: Ja. Hopfig ist es auf jeden Fall, richtig. Beim Alkohol musste ich jetzt ehrlicherweise spicken, aber 6,9 %.

Markus: Gut. Holger?

Holger: Nein, ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht.

Markus: Sagen wir mal, ein IPA, muss man ja mal sagen.

Matthias Thieme: Ja, musste man sagen. Hast du natürlich auch recht. Die Brauerei ist direkt an einem Küstenort am Pazifik. Ursprünglich mal fast schon eine Hippie-Gründung. Der Braumeister ist unfassbar populär gewesen, der jetzt kürzlich in den Ruhestand gegangen ist.

Markus: Anker (unv. #00:12:59.2#)?

Matthias Thieme: Nein, es ist Rogue. Rogue aus Oregon.

Markus: Ah Rogue.

Holger: Ah Rogue. Portland, also Nordwesten.

Matthias Thieme: Genau.

Holger: Mister Mayer.

Matthias Thieme: John Mayer, ganz genau.

Holger: Ja, absolut. Genialer Typ, habe ich mal kennengelernt. Brutal nett. Ich kann das gar nicht beschreiben, also das ist aber das einzige Wort, was wirklich passt. Also der ist einfach nett, also supernett.

Matthias Thieme: Ich war zweimal dort und einmal auch, als es schon das Biervana gab. Die haben da ein Programm aufgefahren, das war unfassbar. Also das war wirklich großartig. Supernett und superherzlich, ein liebevoller Mensch, genau, das trifft es eigentlich perfekt.

Markus: Das Spannende ist ja, das ist nicht nur eine Brauerei, das ist eine ganze Nation, sagen die, die Rogue Nation, also wo auch ganz viel Philosophie, Nachhaltigkeit, selbstproduzierte Rohstoffe, verschiedenste Betriebe, Destillerie und so weiter, zusammenspielen. Und jeder, der da Fan ist, der ist eben dann auch praktisch Bürger von dieser Rogue Nation.

Holger: Ich zum Beispiel, ich zum Beispiel.

Markus: Ja, ich auch.

Matthias Thieme: Wir sind alle Rogue Nation Bürger. Du wirst da vor Ort dann auch noch, du musst einen kleinen Eid leisten und dann bist du Mitglied bei der Rogue Nation. Und deswegen habe ich es auch ausgewählt, nicht nur, weil es aus dem pazifischen Nordwesten kommt und sozusagen da so ein bisschen meine ersten Craft Beer Berührungspunkte symbolisiert, sondern weil die wirklich versuchen, so viel wie möglich selber zu machen. Die haben ihre eigene Hopfenfarmen, haben eigene Hopfensorten, haben eine eigene Farm, wo sie Malz, Gerste und Getreide anbauen. Haben dort Bienenstöcke, der Honig wird dann auch wieder fürs Honey Kölsch benutzt. Also die sind unfassbar akribisch, was die Rohstoffe und was ihre Biere angeht.

Holger: Ja, wunderbar. Und wenn man dann in deinen Laden kommt, dann sieht man auch die Kategorien, also man findet sich gut zurecht, du hast die Regale beschriftet und alles ist geboten. Wir wissen jetzt schon, eine große amerikanische Auswahl und eine große fränkische Auswahl. Und das ist jetzt auch sehr schön, zu meinem Bier zu kommen. Ich bin jetzt mal sehr gespannt, also wirklich sehr gespannt. Also passt auf!

Markus: Ein Korken?

Matthias Thieme: Trinkst du vormittags schon Cantillon, Holger?

Holger: So ähnlich, also so ähnlich.

Matthias Thieme: So ähnlich.

Holger: Boah, Wahnsinn, der ganze Raum, der ganze Raum ist voll mit Duft. Ich muss gar nicht ans Glas.

Markus: Klingt aber nach Belgien dann auf jeden Fall.

Holger: Ja, ich habe so einen Lieblingsplatz im Biervana, und wenn ich denn da so stehe, dann ist hinter mir immer die belgische Wand. Das stimmt.

Markus: Kleine Geuze (unv. #00:15:15.5#)?

Holger: Nein, sehr bekannt, überall erhältlich. (unv. #00:15:19.8# Bohnen?)

Matthias Thieme: (unv. Bohnen?).

Holger: Wäre auch eine Möglichkeit gewesen, aber ist nicht so.

Matthias Thieme: Hast du jetzt eine Geuze oder hast du (unv. #00:15:25.8#) so fürs Frühstück?

Holger: Ich würde jetzt sagen, beides falsch.

Matthias Thieme: Was haben wir noch, Framboise mit Himbeeren?

Holger: Nein. Nein, nein, nein.

Markus: Ein (unv. #00:15:34.1# Maro?)

Holger: Nee, nee, also wirklich so, dass man jetzt denken würde, um Gottes willen, das kann man nicht vormittags trinken. Aber ihr kennt mich, also ich bin halt ein Genusstrinker und mir war danach.

Markus: Ein Oude Bruin?

Holger: Ich muss, glaube ich, auflösen.

Matthias Thieme: Ja.

Holger: Ich fange mal an mit Ro ….

Markus: … Rodenbach.

Holger: Genau, sehr schön. Entschieden habe ich mich fürs Vintage Oak Aged. Und das finde ich schon, ja, das ist großartig. Also in meinen Augen gibt es wenig, was so komplex ist und auch vom Preisleistungsverhältnis, da wisst ihr ja, da achte ich immer so schön drauf. Auch als Tipp für jetzt jemanden, der mal was ausprobieren möchte, da ist so eine richtig schöne, fruchtige, leichte Vanillenote drin, eine fruchtige Säure. Der Nachtrunk ist genial, man schmeckt die Eiche und dieses Bier wird aus Jungbier in Verbindung mit zwei Jahre gelagertem Bier, das in Eichenfässern gelagert wird und ausreift, eben verschnitten. Und das Vintage wird immer ausgewählt von den Brauern, die dann einfach sagen, das ist jetzt das absolute Fass, wo das Bier innerhalb der zwei Jahre am besten geworden ist. Und so ist es auch. Also jedes Mal, wenn ich da dieses Bier trinke, dann entdecke ich wieder neu. Man kann wirklich sagen, da ist so eine Apfelnote drin, da ist Karamell drin, da ist wilder Honig drin, Kirsche, Lakritz, also Wahnsinn. Grüne Äpfel, ein bisschen Schokolade sogar noch. Vor allen Dingen ist auch der Nachgeschmack, also der ist dann noch eine halbe Stunde da. Wenn wir Verkostungen machen im Biervana und ich mein Lieblingsthema Belgien machen darf, wenn es dann mit drin ist, dann spreche ich es sowieso an. Aber wenn es nicht mit drin ist, dann sind es immer so Klassiker, die ich auch dann nebenbei noch anspreche für die, die sich dann noch was mitnehmen wollen. Eine Duchesse de Bourgogne spreche ich zum Beispiel immer an, aber auch dieses Bier spreche ich eigentlich immer an. Dass man einfach da mal wirklich sehen kann, was ist Bier. Und bei dem Bier hier würde ich jetzt sagen, also so wie das ausbalanciert ist, ein Grand Cru Wein kommt nicht dran.

Markus: Da haben wir jetzt quasi in diesem Podcast nahezu die Extreme der Bierkulturen. Einmal das unglaublich süffige fränkische Kellerbier, dann das West Coast IPA mit reichlich Hopfen und so weiter, und dann das belgische Vintage, was dann noch mal die ganz andere Seite repräsentiert. Sehr, sehr spannend.

Matthias Thieme: Definitiv. Gut gewählt.

Holger: Sehr gut gewählt und unabgesprochen. Aber wenn ich das so sagen darf, das ist auch das, was das Biervana ausmacht. Du hast da wirklich immer so ungefähr 600 verschiedene Biere am Start und kannst alles erleben, was du erleben willst. Das ist jetzt schön, dass wir das so abgebildet haben, ohne dass wir voneinander wussten, wer was rausgesucht hat.

Matthias Thieme: Kein Skript. Kein Skript, keine Absprache.

Markus: Wahnsinn. Ich habe noch eine Nachfrage zu dem Rogue Bier vom Matthias, weil mein Lieblings-Rogue-Bier ist das Chocolate Stout. Das kriegt man aber mittlerweile in Europa so gut wie gar nicht mehr.

Matthias Thieme: Nein.

Markus: Aber meine faszinierendste Erfahrung war mal, ich habe vom Rogue Beard Bier, je nachdem wie man es ausspricht, also von dem Bart Bier damals zwei Flaschen bekommen. Und das war ein Bier, was der damalige Brauer mit Hefen aus seinem Bart vergoren hat. Und das haben wir dann mal in einer ganz skurrilen Verkostung gemacht. Ich habe nämlich für einen Schriftsteller eine Verkostung machen müssen oder machen dürfen, wo es darum ging, um ein Pairing zwischen Bier und seinen Büchern. Dann Horror-Schriftsteller und dann musste ich mir eben zu seinen verschiedenen Mordgeschichten immer Biere aussuchen und zu einem hatte ich eben dieses Bart Bier dazu. Und da haben wir es dann auch aufgemacht und wir waren alle überrascht, wie unglaublich gut das war. Also sehr floral und blumig und fruchtig, also ganz, ganz toll, wenn man ausgeschalten hat, wo es herkommt. Und da vielleicht auch die Frage: Hattest du das auch und hattest du es auch probiert?

Matthias Thieme: Ja, beides ja. Ich hab’s auch probiert und im ersten Moment muss man so ein kleines bisschen seinen Vorbehalt oder vielleicht auch seinen Ekel überwinden, aber es ist Open Beer, es ist richtig gut, könnte auch als Pale Ale oder als Blond Ale durchgeben. Und das gibt es leider nicht mehr beim Importeur, und ich weiß nicht, ob die es noch weiterproduzieren. Rogue hat sein Sortiment stark umgestellt, die waren auch so ein bisschen in einer Krise, und haben sich aber jetzt, glaube ich, wieder ganz gut gefangen. Machen zurzeit fast nur noch Dosenbier oder vorwiegend Dosenbier und von daher gibt es zurzeit kein Beard Bier. Ich würde mir aber wünschen, dass es vielleicht mal wiederkommt, weil ich denke, die Hefe haben sie in der Hefebank noch konserviert. Würde mir das sehr wünschen, dass das wiederkommt, weil es wirklich ein tolles Bier ist.

Markus: Ein letzter Nachsatz vielleicht noch dazu. Als Edelbrand-Somalier muss ich sagen, die von Rogue machen auch ganz tollen Whiskey und machen ganz tolle andere Destillate. Wenn man da mal rankommt, sei allen empfohlen. Aber jetzt Schluss mit dem Werbeblock. Matthias, du hast doch bestimmt noch ein Bierchen, oder?

Matthias Thieme: Genau. Ich habe noch ein zweites Bierchen am Start und würde das auch aufmachen. Und dann gucken wir mal.

Holger: Schon wieder eine Dose.

Matthias Thieme: Ja, ich konnte nicht anders. Ich bin ein Fan von Dosen als Verpackung und ich bin natürlich auch eher ein Hophead, auch wenn ich so ein Rodenbach oder so belgische Sachen natürlich auch sehr zu schätzen weiß, aber das würde ich mir am Vormittag dann auch noch nicht trauen. Von daher haben wir eine Dose. Ja. Ich schenke es mal ein. Das Bier ist extrem trüb.

Markus: Die Kombination Hophead und extrem trüb spricht dann für einen Hazy oder New England IPA?

Matthias Thieme: Völlig korrekt.

Markus: Hm. Auch wieder Westküste?

Matthias Thieme: Wir sind wieder in Bayern.

Markus: Oh.

Holger: Dann würde, ah, was würde ich tippen?

Markus: Dose?

Holger: FrauGruber?

Matthias Thieme: Es ist gebraut bei FrauGruber, aber es ist in dem Fall eher so eine Art Abkömmling von FrauGruber. So würde ich das vielleicht ganz salopp formulieren.

Markus: Da bin ich raus. Die Familiengeschichte von FrauGruber kenne ich nicht so gut.

Holger: Enzo?

Markus: Enzo ist ja FrauGruber, es ist nicht Enzo, es ist eher Andreas, wenn dir da was klingelt? Es ist von BrewHeart, ein noch recht junges bayerisches Projekt von zwei Spezln. Und der Andreas, einer der beiden Macher, war, ohne Scheiß und ohne Beeinflussung, Werkstudent bei mir, bei Microsoft, für mehrere Jahre und irgendwann haben wir uns ein bisschen aus den Augen verloren, und irgendwann fing er an, Bier zu machen. Und dann sind wir wieder in Kontakt gekommen und seitdem haben die BrewHeart Biere, die jetzt eigentlich ausschließlich bei FrauGruber in Gundelfingen gebraut werden oder bei FrauGruber & Friends, so heißt ja die Brauerei inzwischen, und dort macht der Andreas regelmäßig seine Sude, natürlich zusammen mit Enzo von FrauGruber. Macht sensationell gute Biere.

Markus: Vielleicht müsstet ihr jetzt noch kurz den Hörern erklären, wie das zusammenpasst mit Enzo und FrauGruber, und überhaupt, vielleicht kann man da etwas Aufklärungsarbeit leisten?

Matthias Thieme: Sehr gerne. Also der Enzo und der Matthias, das sind zwei Burschen, der Enzo heißt mit Nachnamen Frauenschuh, der Matthias heißt mit Nachnamen Gruber, zusammen heißt ihre Firma, ihre Brauerei, FrauGruber. Sind aus der Gegend von Augsburg und haben in Gundelfingen, wo die Campa jahrelang eine Brauerei, die Camba Old Factory betrieben hat, das haben sie übernommen jetzt zum Jahresbeginn 2020 und brauen dort unter dem Markennamen FrauGruber & Friends ihre Biere, also ihre FrauGruber Biere, und haben dort mehrere Kunden, sogenannte Gipsy Brewer oder eben Kuckucksbrauer oder Kundenbrauer, die dort ihre Biere machen. Dazu gehört Sudden Death zum Beispiel, dazu gehört beispielsweise Blechbrut aus der Bamberger Hood von Markus.

Markus: Genau.

Matthias Thieme: Und dazu gehören eben auch die beiden Kollegen von BrewHeart aus Otterfing, also so Richtung Aying. Da haben die ihren Firmensitz eigentlich.

Markus: Man sieht mal wieder deutlich, dass man zu dir wirklich kommen kann und eine unglaublich umfangreiche und kompetente Information bekommen kann.

Matthias Thieme: Absolut. Und mein Vorteil, vorhin hatten wir schon kurz die Kerry, schon in meinem Businessplan, den ich mal vor sieben Jahren geschrieben habe, hatte ich so ein bisschen ein Auge auf die Universität Weihenstephan geworfen, und alle meine Mitarbeiter sind eigentlich nahezu ausnahmslos Studenten in Weihenstephan. Irgendwann muss ich mich dann immer von ihnen trennen, wenn sie einen richtigen Job haben, aber die arbeiten bei mir und haben dort ihren Studentenjob. Und das sind alles Leute, die entweder an der TU München oder an der Fachhochschule oder jetzt an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf eben Brauwesen studieren. Und wir haben auch Hobbybrauer manchmal, die kommen, oder auch Leute, die es genau wissen wollen. Und meine Braustudentinnen und Braustudenten können auch Fragen beantworten, wo ich dann aussteige, wenn es dann um Brauprozesse geht und so weiter.

Holger: Sehr schön. Markus, hast du denn noch ein Bierchen?

Markus: Ich habe immer noch was von meinem schönen Schlammersdorfer Bier, das kann man ja auch langsam und gemütlich trinken. Aber unsere Zeit ist mittlerweile auch schon ganz schön rum. Ich denke mal, die Leute haben jetzt so richtig Lust bekommen, im Laden vorbeizuschauen, den Matthias und seine Studenten kennen zu lernen. Ich glaube, der Holger hat vielleicht noch eine kleine Empfehlung, was sie auf jeden Fall mitnehmen sollten.

Holger: Oh. Also das ist natürlich ein ganz, ganz schwieriges Terrain. Ich sag jetzt mal, ich weiß nicht, ob es gerade da ist, aber es gibt, wenn man jetzt hier in München gerne ein Helles trinkt, kann man auch mal was anderes trinken als die normalen hellen Biere. Und da wäre zum Beispiel bei Matthias ab und zu mal das Hohenthanner Hell, was ich empfehle. Das ist jetzt vielleicht ein bisschen schnöde zu der riesigen Auswahl, aber, glaube ich, mache ich ganz bewusst so, dass eben wirklich die normalen Biertrinker einfach mal zum Matthias gehen und da auch entdecken, was es zu entdecken gibt. Ohne jetzt jemanden zu missionieren oder rüber ziehen zu wollen in andere Welten. Nein, nein, also jeder soll seine Biere trinken, die er immer trinkt, aber auch ab und zu mal was ausprobieren. Und da ist Biervana einfach ein ganz idealer Ort.

Matthias Thieme: Vielen Dank!

Holger: Wir danken dir, Matthias. Wir danken dir für deine Zeit. Ich muss mich auch bei dir bedanken, Markus, es war wieder ein Vergnügen, dich an meiner Seite zu haben. Und ich wünsche euch allen einen schönen Tag noch.

Markus: Das Vergnügen war ganz auf meiner Seite, auch einen schönen Tag.

Matthias Thieme: Euch auch. Vielen Dank und bis bald!

 

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