Tradition aus Tradition

Kaspar Schulz feiert neue Produktionshalle

Die neue Halle war mit über 150 Ehrengästen aus ganz Bayern gut gefüllt.
Die neue Halle war mit über 150 Ehrengästen aus ganz Bayern gut gefüllt.

Bamberg. Die älteste Brauereimaschinenfabrik der Welt wächst weiter. Im Beisein von allerlei Prominenz aus Politik und Wirtschaft weihte Pfarrer Matthias Bambynek die neue Produktionshalle des Bamberger Urgesteins ein.

Seine Vorfahren deckten schon die Türme des Bamberger Domes, nun stand Johannes Schulz-Hess als elfte Generation auf der Edelstahl-Kanzel mitten in der neuen Produktionshalle, die der 39jährige Architekt selbst entworfen hatte. Eine lichte, formvollendete Mischung aus Funktions-, Sakral- und Museumsbau, wie viele Besucher konstatierten. Die improvisierte Kanzel war natürlich keine, sondern die neue Brauerei für die Bayreuther Maisel & Friends Biermanufaktur, gerade fertig gestellt, aber noch nicht ausgeliefert. Und so bot es sich für die Weihe an, das Rednerpult in luftiger Höhe zwischen Sudpfanne und Läuterbottich anzubringen. Die Rede des Jungunternehmers, voller Gefühl und Dankbarkeit für Familie und Mitarbeiter, zeigte deutlich, wie wichtig Johannes Schuzlz-Hess dieser Tag war. Denn Kaspar Schulz soll unter seiner Leitung ein lebendiger Motor im wirtschaftlichen, politischen und kirchlichen Leben seiner Heimatstadt bleiben.

Auch von außen ist das Produktionsgebäude eine echte Augenweide.
Auch von außen ist das Produktionsgebäude eine echte Augenweide.

Dies zeigten auch die folgenden Reden von Oberbürgermeister Andreas Starke, IHK-Präsident Heribert Trunk und Private Brauereien Geschäftsführer Werner Gloßner. Alle waren sich einig in Wertschätzung des bisher von Schulz Geleisteten und freudiger Erwartung auf die weiteren Innovationen aus dem Hause, das schon mehrfach für kleinere und größere Revolutionen in der Branche gesorgt hat. Als letzter und wichtigster Gratulant folgte der schon erwähnte Pfarrer Bambynek, der mit viel Engagement eine würdige Weihezeremonie vorbereitet hatte. In seiner Ansprache gab er viele Anregungen rund um den Psalm 127, der den meisten wegen seines prägenden Satzes „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf“ in Erinnerung ist. Gemeint sei damit allerdings, so Bambynek, dass alles menschliche Tun vergebens sei, wenn es nicht im Einklang mit dem Glauben geschehe. Dann allerdings sei vieles leichter. In diesem Sinne weihte er die neue Produktionhalle und das schlichte Edelstahlkreuz, das die Mitarbeiter für diesen Anlass eigens gebaut hatten und das nun einen ehrenvollen Platz bekommen wird.

Die perfekte musikalische Umrahmung bot das Blechbläserquartett Brasserie, bevor zum Abschluss noch die Mitarbeiter ihren Chef mit einer eigens gebackenen Riesentorte in Form der neuen Halle überraschten. Ein gelungener Start für eine echte Vorzeigefirma. Das zeigen übrigens auch die Zahlen, denn Schulz konnte in den letzen Jahren Produktionsfläche und Mitarbeiter um jeweils über 50% steigern.Die perfekte musikalische Umrahmung bot das Blechbläserquartett Brasserie, bevor zum Abschluss noch die Mitarbeiter ihren Chef mit einer eigens gebackenen Riesentorte in Form der neuen Halle überraschten. Ein gelungener Start für eine echte Vorzeigefirma. Das zeigen übrigens auch die Zahlen, denn Schulz konnte in den letzen Jahren Produktionsfläche und Mitarbeiter um jeweils über 50% steigern.

Text & Fotos: Markus Raupach

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