BierTalk 44 – Interview mit Michael König, Biersommelier für Maisel & Friends aus Bayreuth

Es ist eine der wenigen Bilderbuchkarrieren, die die deutsche (Craft-)Bierwelt zu bieten hat: Michael König, bierinteressierter DJ aus dem oberfränkischen Coburg, startet mit einer Facebook-Seite zum Gerstensaft in die Welt der Bier-Blogger und entwickelt daraus das Portal neubierig.de. Über einen Job beim Online-Bierversand Bier Deluxe findet er schließlich zur Bayreuther Familienbrauerei Maisel und begleitet dort als erster festangestellter Biersommelier das Projekt der Biererlebniswelt mit ihrem Kernstück, dem Taphouse “Liebesbier”. Mittlerweile ist Michael König eine feste Größe in der deutschen Bierwelt, auch als Organisator und Jury-Chef der Homebrew Hobbybrauermeisterschaft, die jährlich in Bayreuth ausgetragen wird. Für seine langjährigen Weggefährten Markus und Holger hat er sich ein ganz besonderes Bierprogramm ausgedacht, am besten hören Sie selbst…

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Holger: Herzlich willkommen zum 44. BierTalk. Am Mikrofon wie immer der Holger und der …

Markus: … der Markus.

Holger: Genau! Und jetzt wollt ihr natürlich wissen, wer unsere Schnapszahl? Und unsere Schnapszahl ist ein ganz besonderer Biersommelier, der in einer ganz, ganz tollen Atmosphäre arbeitet und nicht nur königlich agiert im Thema Bier, sondern sogar so heißt. Michael König. Hallo Michael!

Michael König: Servus ihr zwei!

Holger: Dann sag doch mal was zu dir, weil es könnt ja doch noch den ein oder anderen in Taiwan zum Beispiel geben, der dich jetzt noch nicht kennt.

Michael König: Ja, mein Name ist Michael König, ich bin 44 Jahre, wohne in Bayreuth und bin Biersommelier bei der Brauerei Gebrüder Maisel. Zum Aufgabengebiet bin ich hauptsächlich für die Marke Maisel & Friends da und natürlich, wer schon mal in Bayreuth war oder das vielleicht auch kennt oder schon mal Bilder gesehen hat, bin ich so der, ich würde mal sagen, der Bierkapitän von unserem Restaurant Liebesbier und man sieht mich auch in dem, was um das Liebesbier gebaut ist, die Biererlebniswelt ganz oft rumhuschen.

Holger: Dann trinkst du da den ganzen lieben langen Tag Biere?

Michael König: Meine Berufsbezeichnung nennt sich ja natürlich Biersommelier Maisel & Friends aber einen schönen Witz, was ich bei jedem Tasting bring, ich komm nicht früh um 9 in die Brauerei und fange das Trinken an, ne, das ist erst um 10. Das ist so ein Standardspruch, den ich immer anbringe, in jedem Tasting, aber wirklich, meine Arbeit beschränkt sich eigentlich relativ wenig mit dem Thema Biertrinken, außer es ist jetzt abends mal ein Tasting und ich habe wirklich Lust jetzt auch möglichst selbst mit Bier zu trinken.

Holger: Normalerweise habe ich immer so ein bisschen Sorge, dass ich zu meinem Bier komme, weil der Markus ja immer so viel redet aber diesmal irgendwie stehen fünf Biere vor uns und da müssen wir ein bisschen Gas geben und so wie ich dich kenne, du bist ja sowieso chronisch unterhopft, aber Markus, möchtest du noch vorab irgendwie dich melden?

Markus: Ach ja gerne. Also ich meine, ich freue mich total, dass der Michael diesmal bei uns Gast ist, weil wir uns ja schon sehr, sehr lange kennen und ja auch gemeinsam Biersommelier gemacht haben und ja, einfach schon viele tolle bierige Momente hatten und das jetzt auch in Bayreuth immer wieder fortsetzen und da auch schöne Veranstaltungen zusammen machen und wo man einfach merkt, das ist dann eine Freundschaft, die da auch gewachsen ist und ja und deswegen finde ich das richtig toll und ich bin auch sehr gespannt, weil wir ja fünf Biere bekommen haben vom Michael und ganz unterschiedlich und ganz unterschiedlich groß und ich weiß, er hat sich was dabei gedacht und mich interessiert jetzt wirklich was er sich dabei gedacht hat.

Holger: Also Michael legt die Reihenfolge fest.

Michael König: Ich sage vielleicht mal was ich euch alles zukommen lassen habe und was natürlich auch bei mir hier steht. Ich habe ein schönes oberfränkisches Kellerbier aus dem Landkreis Bamberg, das Reckendorfer Kellerbier. Damit würde ich auch dann starten. Ich habe hier ein relativ neues Pale Ale, ein Limited bei uns, das nennt sich Hoptimism, da kommen wir dann dazu, glaube ich, wenn es denn soweit ist, ja und dann wird es natürlich schön stark. Ich würde sagen wir gehen dann über zu einer kleinen Flasche, die nennt sich Hopfenreiter und dann habe ich natürlich noch was in 0,75, zum einen habe ich noch einen Maisel’s Weisse Bajuwarus Weizenbock und ich habe noch von ÜberQuell aus Hamburg das Julebryg, auch in 0,75.

Markus: Also Holger, da hast du jetzt endlich mal eine ausreichende Menge Bier im BierTalk, oder?

Holger: Ne also wirklich, also ich habe das ja schon immer gesagt, wir sollen uns gescheite Leute einladen und das haben wir uns ja also in dem Fall haben wir es ja auch gemacht. Also los jetzt. Kellerbier, ihr zwei Franken, ich mach’s auf.

Michael König: Schenk mal Kellerbier ein, Markus du hast ja gesagt, ich soll Biere schicken, zu denen ich eine persönliche Beziehung habe. Jetzt habe ich mir gedacht na, wenn ich jetzt nur Maisel & Friends mache, das ist jetzt auch net so prickelnd. Dann hätte ich euch nen Becks schicken können. Gab mal eine Zeit, wo ich lang Becks getrunken habe, aber die Zeit ist lange, lange vorbei. Ich glaub die hatte jeder, auch jeder Biersommelier vielleicht mal, der schon ein bissl älter ist, aber dann habe ich mir überlegt, Mensch ihr zwei, euch kenne ich schon ein bissl länger, nehm ich doch mal ein Bier rein, was ich mit euch verbinde und vielleicht kommt ihr auch drauf was denn die Verbindung wirklich ist und wir sind und wir sind ja jetzt beim Reckendorfer Kellerbier, hier wäre die Verbindung zu dir Markus. Weißt du denn was die Verbindung sein könnte?

Markus: Puh, also wahrscheinlich der Brauer, oder? Der ja auch Biersommelier ist, wo wir auch Zeit mit verbracht haben, könnte das sein?

Michael König: Du hast es eigentlich schon erwähnt. Wir haben ja zusammen den Biersommelier gemacht, 2013 und der Dominik Eichhorn, das ist ja der Inhaber der Schlossbrauerei Reckendorf, der hat mit uns zusammen damals auch den Biersommelier gemacht.

Markus: Genau, ah sehr gut, also hervorragend. Also der Dominik habe ich auch immer noch sehr gute und häufige Kontakte. Der wohnt ja witzigerweise bei mir um die Ecke in Bamberg und macht für mich auch hervorragende Biere und da freue ich mich sehr und habe mich auch schon gefreut, als ich das ausgepackt hab. Ich würde aber fast sagen, wir lassen den Holger mal ein Kellerbier beschreiben. Das habe ich, glaub ich, noch nie gehört.

Holger: Zum Glück darf ich auch wieder also prost, ich hab’s natürlich schon längst ein geschüttet und so, also ihr redet da ja schon wieder so lang, also bei mir, was bei mir im Glas ist, ist schon eine kleine schöne Malzbombe so. Wenn man reinriecht, schöne Getreidenoten, ein schöner, satter Schaum und dann so eine ja, also der Biersommelier würde jetzt sagen opaque, aber da weiß ja niemand so richtig was damit gemeint ist also so leicht trüb also unfiltriert und ganz, ganz feinporiger Schaum. Ich trink jetzt mal einen Schluck. Ja also so wie der Franke es mag ja, also total ausbalanciert, so richtig schönes, frisches Bier. Die Kohlensäure ist nicht so stark ausgeprägt, also hier würde der Biersommelier wieder sagen, die Rezenz ist eben nur ganz wenig angedeutet, würde ich vielleicht sogar sagen. Es wird ölig, könnte man sogar sagen und es hat so richtig geschmeidige Malzaromen. Ich jetzt als Norddeutscher, das wisst ihr ja, würde jetzt gerne noch mehr ein bisschen deutlicher den Hopfen spüren aber das ist eben ein Kellerbier wie das in einer Brautradition, in einer fränkischen Brautradition auch sein soll, also wenn man ein fränkisches Kellerbier trinken möchte, dann wäre jetzt Reckendorfer Kellerbier deren Vertreter, wo ich jetzt sagen würde, ganz klassisch und ich habe ja jetzt schon öfter mal wieder erwähnt, das ist ja für mich so ein neuer Trend, auch wieder die Klassiker zu trinken und das, das, das ist hier ein Klassiker. Was sagt ihr dazu?

Michael König: Genau, ich gebe dir eigentlich recht, dass des für mich wirklich ein Klassiker von Oberfränkischem Kellerbier ist, das ist auch ein Bier, wo ich relativ gut bekomme. Hier gibt es einen Sagasser-Getränkemarkt, da ist es eigentlich überall in Oberfranken vertreten. Für mich eines der besten Kellerbiere, wo ich kenn.

Markus: Ja, also dem kann ich auch nur zustimmen also es ist einfach, es läuft einfach, es ist, es ist, es ist ein ganz wunderbares Getränk. Das finde ich einfach sehr schön und er hat auch einen schönen, satten Charakter, es kommt so karamellig rüber, die Kohlensäure ist, eben wie der Holger schon sagt, nicht so aufdringlich, sondern lässt sich das einfach schön wegtrinken also ganz, ganz, ganz tolles Bier, was man auch mit ganz vielen Dingen kombinieren kann und man muss vielleicht beim Dominik noch dazu sagen, dass er ja, ein großes Wagnis eingegangen ist vor ein paar Jahren. Der hat seine Brauerei umgestellt auf ein ganz modernes Sudhaus mit einer ganz modernen Technologie, wo es gar keinen Läuterbottich mehr gibt, das nennt sich OMNIUM, beziehungsweise NESSIE, weil das System, was den Läuterbottich ersetzt so ein bisschen ausschaut, wie, wie dieses Monster aus dem Loch Ness. Da ist es eben möglich mit dem Getreide noch mal ganz anders zu arbeiten und auch die Hopfengaben noch mal anders zu dosieren, um eben überhaupt keine Kratzigkeit, überhaupt keine extrem Bittere, sehr viel Weichheit in das Bier reinzubringen und das merkt man hier auch, also dass es wirklich ein komplett rundes, sanftes im positiven Sinne softes Bier ist, was man richtig schön trinken kann, also in dem Fall stoßen wir mal auf den Dominik an, auch wenn der jetzt nicht dabei sein kann. Vielleicht hört er es ja irgendwann. Danke schön, lieber Michael, dass du dieses Bier ins Paket gesteckt hast. Ja erinnere mich auch noch an die Ausbildung, da waren wir ja ganz schön lange zusammen, diese zwei Wochen und hatten auch ein Bierculinarium und ich glaube, du hattest damals auch ein Kellerbier präsentiert bei dem Culinarium. Das war jedenfalls auch ein Highlight, muss ich wirklich sagen. Ganz schön.

Michael König: Ja, ich erinnere mich immer noch gern an die Ausbildung zurück, ist ja schon ein paar Jahre her, wir haben das ja 2013 haben wir, glaub ich, das gemacht und das war ja die erste offene Biersommelier-Ausbildung in Oberfranken.

Markus: Genau, das war auch der erste Kurs von der Bierakademie, sehr, sehr spannende Geschichte auf jeden Fall und ich mein, für dich war es ja auch so ein bisschen ein Anstoß also oder ne Weiterentwicklung. Muss man dann noch dazu sagen, zu dem Zeitpunkt hatten wir ja auch schon länger Kontakt und du hattest ja mit dem bierigen Teil deines Lebens schon vorher angefangen. Vielleicht, wenn du da den Hörern auch noch mal kurz erzählst, was denn vor diesem Biersommelier so war und wie sich das dann danach veränderte.

Michael König: Und selbst wenn ich heute zurückdenke und es ist eigentlich schon eine ziemlich lange Zeit, ich habe anfangen damals, als DJ in einer Bar zu arbeiten, dann kam eben Facebook hoch, das war 2010, 2011 und habe dann für diese Kneipe letztendlich die Facebookseite administriert und auch mit Content gefüllt. Ich fand dieses Thema Social Media, wenn man sich zum ersten Mal bei Facebook angemeldet hat, eigentlich total spannend und habe gedacht, Mensch, es wäre eigentlich ziemlich cool, wenn man das, was ich jetzt hier für die Kneipe mach auch noch für Brauereien machen könnte. Ich habe eine Facebookseite gegründet, die nannte sich damals Bier aus Franken, die ging, glaub ich, 2011, ich glaub so April, Mai an den Start. Content kriegt man ja genügend bei uns, wir haben ja den großen Vorteil, bei uns geht man einmal in den Getränkemarkt und hat für 365 Tage Content. Das ist das natürlich woanders etwas schwieriger. Ich habe dann einfach angefangen, ich habe auch extra vorher noch mal nachgeguckt, welches war denn das erste Bier, was ich wirklich auf dieser Facebookseite vorgestellt habe, es war ein Coburger Bier, es war der Fuhrmannstrunk der Brauerei Grosch, leckeres Bier, also es ist ein dunkles Merzen, Bombenbier, würde ich heut immer noch gerne trinken. Meine damalige Frau hat da noch gesagt: „Das ist ja ein super Marketingtool eigentlich für Brauereien, dass da nicht die Brauereien mal Produktproben schicken, ist eigentlich schon unglaublich“. Dann habe ich gesagt, eigentlich stimmt’s und das war eigentlich ein ganz tolles Hobby und plötzlich kamen dann auch die ersten Produktproben und das Thema wurde immer beliebter. Zufälligerweise war ich auch damals gerade eingeladen von einer Brauerei Maisel deren Museum zu besuchen, da kam nämlich bei mir zum ersten Mal das Thema, dass ich auch noch was brauch was weiter wirkt als eben nur Facebook. Ich brauch eine Homepage und habe dann gesucht, habe dann die ganzen Domains abgegrast, die mit fränkischem Bier zu tun haben, aber die waren alle vergeben und irgendwann habe ich mir abends so die Zähne geputzt, das weiß ich auch noch und da kam wie so ein Geistesblitz die Domain Neubierig, das war das dann mein Startschuss für das Thema Homepage, habe dann aber auch gemerkt, die fränkischen Biere reichen nicht aus um das Thema jetzt zu füllen, ich verlasse die fränkische Grenze, habe dann letztendlich immer mehr Produktproben zugeschickt bekommen und das Thema Craft Beer ist auch so langsam in meinen Bierhorizont eingereist, weil es eben plötzlich auch da war. Zu diesem Zeitpunkt Ende 2011, da habe ich zum allerersten Mal, es war damals vom Felix vom Endt, den kennen ja bestimmt auch viele, der war damals auch ein Blogger und war auch aus dem Coburger Landkreis, der hat mir damals mein erstes Pale Ale und mein erstes IPA gebracht von einer Brauerei, die in München im Klaus im Haus das Spatenbräu gewohnt hat, das waren zwei Typen, die hießen damals noch CREW AleWerkstatt, ich glaub, die kennen auch viele. Dann habe ich das probiert und fand es auch wirklich komisch im Trinken. Aber wie die Geschichte ja mittlerweile vorangegangen ist, finde ich es mittlerweile gar nicht mehr so komisch, wie es jetzt eigentlich ist.

Holger: Du hast ja dann mehr oder weniger Hobby zum Beruf gemacht, so kann man schon sagen, oder?

Michael König: Das kann man schon sagen, es war aber auch alles Zufall. Ich habe ja meinen Biersommelier gemacht eigentlich aus privater Leidenschaft und habe in Coburg auch Tastings und Bierseminare angeboten und dann war es so, das kann ich mich auch noch erinnern, da war eine Stellenausschreibung eines zu der Zeit relativ bekannten Craft Beer Onlineshops. Der hat vier Stellen ausgeschrieben und ich hatte schon ein gewisses kaufmännisches Grunddenken und wusste, dass man natürlich mit Bier online verschicken relativ Geld verdienen kann oder zumindest ist es schwierig damit Geld zu verdienen, weil die Maschen auf dem Getränk eigentlich ziemlich gering sind. Ich kannte aber den Inhaber. Dann habe ich ihn damals angeschrieben, der war aus Potsdam, der Onlineshop, dann habe ich gesagt: „Also wenn der nicht in Potsdam sitzen würde, ich würde ich ja glatt bewerben“, und dann hat es echt, glaub ich, fünf Minuten gedauert und dann kam zurück ja, hast du denn Lust von zu Hause für uns zu arbeiten? Und das war damals der Startschuss für diesen Onlineshop und eigentlich mein Einstieg in diese Bierwelt hauptberuflich.

Holger: Ich würd sagen, wir schreiten zum zweiten Bier also ehrlich gesagt also.

Markus: Ich wunder mich schon warum du das nicht schon längst sagst. Du musst doch schon mit der Zunge am Boden kleben, oder?

Holger: Ne, es ist ja auch total interessant, also wirklich total interessant, weil es ja auch so spannende Bierographien sind, die einem gerade so in der Biersommelier-Welt begegnen und der Michael ist einfach ein Superbeispiel. Ich freu mich auf das nächste Bier. Was haben wir gesagt American Pale Ale, oder?

Michael König: Hoptimism.

Holger: Ja Hoptimism. Ist doch ein American Pale Ale und da musst du ja dann schon wieder ausholen und erzählen was das mit dem Thema Hobbybrauerwettbewerb auf sich hat und wie es dann zu so einem schönen Bier kommt. Ich mach es derweil schon mal auf.

Michael König: Ich kann mich noch erinnern, es war auch der Start bei der Brauerei Maisel, ich habe am 1. Januar 2016 bei der Brauerei Maisel angefangen, meine Stelle ist ja auch schon mehrmals ein bisschen umdefiniert worden. Ich war zu Beginn im Marketing also hauptsächlich wirklich im Marketing angesetzt, das Liebesbier wurde eröffnet im März 2016 und in dieser Zeit waren meine Hauptthemen in den ersten zwei Monaten Bierkarte schreiben und eben auch schon Events planen. Das weiß ich noch, da ist der Chef, dann haben wir uns noch gar nicht so oft gesehen gehabt, haben wir und hat mir das Thema Hobbybrauerwettbewerb auf den Schreibtisch gelegt. Ich war zu dem Zeitpunkt aber auch schon mit dem ersten Craft Beer Fest beschäftigt und ich bin ja selber kein Hobbybrauer, gebe ich auch zu. Ich habe bis jetzt noch nie die Zeit gefunden. Für mich war es einfach spannend ein Craft Beer Fest zu machen und dann kam eben das Thema Hobbybrauer. Ich habe auch damals schon ein erstes Konzept geschrieben und es ist dann auch irgendwie verlaufen. Mit der Dynamik, die dann in der Erlebniswelt und mit dem Liebesbier kam, ist dann die Zeit für das Thema Hobbybrauer auch eigentlich verschwunden, dann gab eben Störtebeker mit ihrer deutschen Meisterschaft. Da ist es das Thema bei mir wieder aufgepoppt, wie sieht es denn aus bei uns mit einer Hobbybrauermeisterschaft und ich habe immer gesagt, wir brauchen letztendlich ein Partner dazu, dann waren wir damals beim World Beer Cup in Nashville und da war auch die Andrea Cartwright. Und wir kamen dann ins Gespräch über das Thema Hobbybrauern, Andrea Cartwright organisiert ja die BrauBeviale. Wir haben uns in diesem Gespräch eigentlich zusammengefunden dieses Projekt Hobbybrauer zu starten und im Herbst 2018 haben wir den ersten Hobbybrauer gekürt bei unserem Craft Brauerfestival. Das war damals das Thema Weizenbier und wir haben eben zusammen mit der BrauBeviale damals diesen Wettbewerb gestartet, haben im Frühjahr 2019 die erste Veranstaltung dazu gestartet, die HOME BREW, das ist ein Wettbewerb, es ist ein Ausschenken von Hobbybrauern und eine Art Messe also letztendlich ist es ein Get-together der Hobbybrauerszene. Ich war damals, muss ich auch wirklich zugeben, sehr skeptisch, ob das wirklich funktioniert, dass so viele kommen aber Markus, ich habe ja deine Verkostung bei der BrauBeviale gesehen, du warst ja beim ersten Mal auch schon dabei und es war wirklich erstaunlich wie viele Menschen den Weg damals ins Liebesbier und in die Erlebniswelt gefunden haben. Das Liebesbier war an dem Tag wirklich am Anschlag, von dem was sie leisten können, weil sie auch gar nicht damit gerechnet haben, dass so viele Leute nach Bayreuth kommen und auch die zweite Veranstaltung war wirklich unglaublich und es ist, glaub ich, stärker als jedes Craft Brauerfestivals, die wir so machen, das ist diese HOME BREW und ja, wir haben jetzt einen Gewinner von unserem Wettbewerb 2020, das Thema war American Pale Ale und es ist der Christopf Wolfrum aus Nürnberg und eben das Hoptimism hat da gewonnen.

Holger: Ehrlich gesagt, ich habe es schon probiert, also aber ich, ich will euch natürlich die Chance geben nachzuziehen, falls ihr.

Markus: Also ich habe die Gelegenheit jetzt auch schon ergriffen, muss ich sagen und bin auch schon dabei es zu genießen. Das ist ja wirklich ein ganz tolles Bier, also ich kann mich auch noch gut an den Wettbewerb erinnern Anfang des Jahres, wo wir auch wirklich echt lange zusammengesessen waren. Also das muss ich auch sagen, das finde ich auch ne tolle Qualität, gerade bei dem Wettbewerb, dass die Jury sich echt mit den Bieren auseinandersetzt und das ist ja auch was Besonderes, das man eben wirklich nur einen Bierstil hat. Und der dann eben 100 Mal eingereicht wird und man dann wirklich über mehrere Runden und auch wirklich eine intensivere Auseinandersetzung dann zu einem Gewinner kommt und das war wirklich eine lange Diskussion am Ende, bis dann Hoptimism gewonnen hat und ich muss sagen, was mich damals schon begeistert hat, begeistert mich jetzt wieder, das ist einfach ne ganz tolle Hopfenkomposition, also wo natürlich die klassischen Aromen Citrus und so weiter rüberkommen, bisschen Pinie, das kennt man ja aber da ist jetzt eben auch noch so ein bisschen Kokos, so ein bisschen dunkle Beeren, so ein bisschen Guave, Ananas und so und das geht dann eben so drum rum um dieses klassische Pale Ale Aroma und macht das ganze wirklich sehr rund und sehr spannend und dann hat man trotzdem noch einen schönen Malzkörper. Das war das warum ich bei der Jury dann gesagt hab, das ist mein Favorit, weil man eben bei dem Pale Ale meiner Meinung nach eben auch noch was vom Malzkörper haben muss und das ist hier eben auch noch mal schön umgesetzt. Man sieht es auch schon in der Farbe, das ist gar nicht so unähnlich zu dem Kellerbier, was wir vorhin hatten und so muss es eigentlich sein und das finde ich, also wie gesagt, ein ganz tolles Bier. Kann man nur empfehlen, jedem der es noch bekommt, das ist ja limitiert, holt euch auf jeden Fall mal ein, zwei Fläschchen, um auch diesen Bierstil American Pale Ale kennenzulernen.

Holger: Also ich kann das nur absolut bestätigen, weil irgendwo ist es ja schon ganz normaler Bierstil, der vielfach interpretiert wird, also es hat was, also das hat so ein, so eine ganz besondere Note, wo man auch noch in dem Stil immer wieder noch was entdecken kann und ich bin auch mega begeistert, also wirklich mega begeistert und habe das ja schon so oft gesagt, die besten Biere meines Lebens habe ich von Hobbybrauern getrunken, die schlechtesten zwar auch aber das ist ja egal und das hier gehört auf jeden Fall dazu, also kaufen würde ich sagen, kaufen. Prost.

Markus: Genau, ein Satz vielleicht noch, weil es der Michael auch erwähnt hat, das ist auch noch was, was mir wirklich sehr stark in Erinnerung bleibt von dem Hobbybrauerwettbewerb von der HOME BREW, dass da wirklich die Atmosphäre wirklich stimmt, also so wie das am Anfang in der Craft Beer Szene war, da haben wir das immer wieder so erlebt, als wir in Hamburg waren, als da zum ersten Mal auf der Internorga auch so ein Craft Beer Corner aufgemacht wurde, da war das einfach eine Familie oder auch in Berlin oder so, da waren die zusammen und haben sich gefeiert und unterstützt und das ist dann nach und nach so ein bisschen verloren gegangen, als sich das weiterentwickelt hat aber eben bei der HOME BREW, da habe ich das wieder erlebt, also sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten Auflage, dass wirklich dieser Raum, wo vielleicht normalerweise nur 50 Leute reinpassen, sind dann plötzlich paar 100 Leute drin und dann ist die Siegerehrung, dann werden eben die Biere nacheinander aufgerufen vom dritten bis zum ersten Platz und der ganze Saal freut sich und jubelt und klatscht und alle freuen sich für die mit, die gewonnen haben und das ist wirklich ein einziges Happening, wo am Ende das Bier gewinnt und das finde ich ganz toll, also sowohl von der Atmosphäre, als auch in dem Fall jetzt von Maisel, dass die das auch möglich machen, weil das ja gar nicht so einfach ist so was auf die Beine zu stellen in der Art und Weise und das dann auch so laufen zu lassen und das ist echt toll und da freut es mich auch, dass du dich da so reinhängst Michael, dass das weiterhin möglich bleibt.

Holger: Ich weiß auch gar nicht was los ist heute, aber jetzt muss ich dir schon wieder zustimmen, also es ist irgendwie ganz komisch, also und das, das möchte ich auch noch mal betonen also auch die Craft Beer Brauerszene war mal eine arschlochfreie Szene, ja? Die Hobbybrauer haben das zum Glück sich immer noch erhalten, bei den Craftlern ist es so ein bisschen verloren gegangen im Thema Wettbewerb und Mammon und das kann ich also auch nur bestätigen, die Stimmung auf diesen Festen und wie man auch miteinander umgeht, wie man sich gegenseitig auch berät, daran teilhaben lässt, wie es entstanden ist, Rezepte diskutiert und so, muss man mal erlebt haben, also ich weiß, ich weiß auch nicht, ich muss dir einfach zustimmen. Ich weiß nicht wieso, aber ich, ich muss dir einfach zustimmen.

Markus: Ich glaube das liegt daran, dass der Michael einfach clever ist und dass er ganz viel Erfahrung hat und dass er deswegen sein Tasting mit einem Kellerbier angefangen hat und wenn das so versöhnlich und schön losgeht, dann kann man einfach nur auf so eine Ja-Straße kommen, wo man sich einfach nur noch zustimmt.

Holger: Also okay, dann reizen wir weiter. Reiten wir weiter.

Michael König: Ich würde gern noch was zu dem Thema American Pale Ale sagen. Pale Ale ist ja ein Bierstil, wo ich, wenn ich mich zurückerinner an meine ganze Craft Beer Historie, ich kann mich erinnern an die ersten zwei Braukunst Live, da hat man noch einen Eisbock unheimlich gerne getrunken, da gab es überall ein Pale Ale, da gab es überall ein IPA, ohne das die IPA’s jetzt in irgendeine Richtung gingen und da war das einfach unheimlich spannend von jedem mal das Pale Ale zu probieren, es IPA, ich weiß noch im zweiten Jahr, da kam plötzlich der Hopfen Mandarina Bavaria, dann wollte man überall dieses Mandarina Bavaria und CREW Republic hatten ein Imperial Stout. Und auch das gab es damals wirklich noch kaum zu probieren und dann hat man gemerkt wie diese Craft Beer Bewegung immer weiter wurde und als das Thema IPA kam, ist dieser Bierstil Pale Ale eigentlich immer weiter nach hinten gerückt. Heute ist es eigentlich nur noch so was ja, das muss ich irgendwie im Sortiment haben aber es kräht, ich würde mal sagen, kein Hahn mehr danach. Man sieht mit dem American Pale Ale, auch noch eine kleine Anekdote nebenbei, weil unser Braumeister, der musste das Pale Ale ja nachbrauchen. Der kriegt ja dann die Hopfensorten und der hat festgestellt, dass er an die Hopfensorten nicht drankommt und musste über den Hobbybrauerversandt die Hopfensorten bestellen und ist natürlich auf einen sehr hohen Wareneinsatz gekommen, weil für die Menge, die wir gebraut haben, muss der da ein bisschen was bestellt und er ärgert sich heute noch über den Wareneinsatz bei diesem Pale Ale.

Holger: Da überlegt man sich’s dann schon. Da müssen die durch die Jungs, also jetzt reiten wir die Bierstraße weiter entlang und kommen zum nächsten Bier, Double IPA, oder?

Michael König: Ja, das war ein großer Schritt nach oben, da vom Pale Ale zum Double IPA. Und ich habe auch immer noch Respekt von dem Hopfenreiter, ich kenn das Bier relativ gut und ich habe auch schon viele Erlebnisse mit dem Bier gehabt.

Markus: Na, da sind wir mal gespannt aber vorher machen wir es auf.

Michael König: Ja genau.

Markus: So, jetzt gießen wir auch ganz schnell ein, damit wir ganz schnell zu den spannenden Erlebnissen kommen, die uns der Michael erzählen will.

Holger:  Da geht es ja wirklich um Freundschaft auch unter Brauern, oder? Das ist ja so ein Freundschaftssud, ne?

Michael König: Ganz genau, wird Freundschaftssud genannt, genau.

Holger: Schieß los.

Michael König: Ich bin am 01.01. zur Brauerei Maisel gekommen, wer mal in Bayreuth ist und direkt von Kulmbach zumindest nach Bayreuth reinfährt, der sieht dieses riesige Verwaltungsgebäude, da sitzt eben alles, was so Vertrieb und Marketing, die sitzen alle drin, ich saß da auch und es kam dann die Entscheidung, dass ich eben mein Büro nach drei Wochen in die Biererlebniswelt, die war damals noch Baustelle, weil das Liebesbier war in den Innenzügen des Baus, nach hinten verlegt in die Biererlebniswelt, ins Baustellenbüro zum Herrn Maisel. Jetzt muss man sich natürlich vorstellen, man ist als erster Biersommelier in einer mittelständigen Brauerei, in der noch nie jemand als Biersommelier gearbeitet hat und sitzt direkt neben dem Inhaber und die Aufgabe ist, schreib mir eine Bierkarte. Man ist natürlich irgendwie im Zweifeln, wie mach ich das eigentlich? Ich habe zu dem Zeitpunkt ja nur Texte für Onlineshops erstellt und muss jetzt eine Bierkarte schreiben und da weiß ich auch noch, ich habe mein erstes Bier beschrieben, habe das so rüber gelegt zum Herrn Maisel, habe gesagt: „Chef, passt Dir das so?“ Es waren sechs Zeilen. Er hat gesagt: „Ja, sieht gut aus, weitermachen“, und dann kam dann auch so das Marketing, wo ich damals noch gar nicht drüber nachgedacht habe und meine Jungs, die halt dann über Druckdaten und alles sich so Gedanken machen und dann haben wir hochgerechnet wie viele Biere wir eigentlich haben und wir kamen dann auf die erste Bierkarte, mit insgesamt 120 und dann kam natürlich auch der Preis noch oben und wir müssen ja auch ein paar Karten drucken und es war relativ teuer, das weiß ich noch, beim ersten Mal aber Chef, das ist auch immer noch was, was ihn heute spiegelt. Er ist dann so, wir wollen Qualität und wir machen das und wir haben das einfach umgesetzt, auch wenn innerhalb der ersten drei Monate 5.000 Karten verschwunden sind, keine Ahnung wohin die verschwunden sind und was man immer noch sagen muss, was da für ein Betrag dahintersteht, aber das war meine erste Aufgabe und während dieses Baus wurde in der Biererlebniswelt in einem Flur von einem Berliner Künstler ein Gemälde gemalt. Der Auftrag vom Chef war, mal mir was mit Bier und der hat da eine Figur gemalt, die eben aus Hopfenpflanze mit dem Mantel, sieht so ähnlich aus wie Sankt Martin, aber eben, dass es eben aus Hopfen ist, auf einem Pferd sitzt, das Pferd ist aus zerbrochenen Fässern zusammen und das war eben damals das Gemälde Hopfenreiter. Ich habe es zum ersten Mal gesehen, bin in dieses Baustellenbüro rein, habe gesagt: „Chef, dazu müssen wir eigentlich ein Bier machen“. Er sitzt da, schaut mich an und sagt: „Eigentlich ne coole Idee.“ Das Bier muss ein richtig hopfiges Bier sein, dann kommt man automatisch auf Double IPA und wir hatten damals im März die erste Veranstaltung und haben gesagt, alle Brauereien, die da ausstellen, müssen uns Hopfengeschenke mitbringen und wir brauen daraus diesen Hopfenreiter. Das Bier wurde eben damals gebraut, nachdem diese erste Veranstaltung war und dann kam der erste Geburtstag des Liebesbiers, wir wollten wieder eine Veranstaltung machen und dann habe ich gesagt, wir müssen eigentlich zu dem ersten Geburtstag wieder einen neuen Hopfenreiter trinken. Da wurde es dann meine Aufgabe fünf Brauereien auszuwählen ein Mix aus nationalen und internationalen die uns eben Hopfen schenken, das Grundbier ist per se eigentlich immer gleich und wir machen immer wieder ein schönes Double IPA mit unterschiedlichen Hopfengeschenken und verschiedenen Brauereien und das jetzt mittlerweile, glaub ich, der 5. Hopfenreiter, genau der 5. Ich habe neulich ein Untappd Ranking mal rausgeguckt, welcher am höchsten ist. Wir sind jetzt auf Platz 3. mit dem Hopfenreiter 2020. Wie schmeckt euch das Bier? Ihr habt es bestimmt schon getrunken, oder?

Markus: Ja.

Holger: Ja.

Markus: Ja allerdings also ein intensives Bier und ich find es ist auch wieder ne schöne Komposition also natürlich überwiegt der Hopfen, natürlich ist der sehr präsent und man hat auch da wieder sehr schöne fruchtige Noten, kommt auch so ein bisschen Pinie, es ist einfach ein sehr, sehr krasses, intensives Bier, trotzdem ist es schön abgerundet mit dem Malzkörper und der ist dann eben auch sehr Druckvoll, das heißt, da habe ich dann auch natürlich den Alkohol, der kommt auch gut rüber, der wärmt auch, wenn man dann getrunken hat, merkt man so, wenn das den Gaumen runterrinnt, dann ist das eben auch so ein bisschen so ein warmer Effekt also ein schönes Bier jetzt auch für den Winter zum Beispiel und es ist insgesamt einfach unheimlich ausgewogen, also wo man einfach sagt okay, natürlich habe ich sehr, sehr viel Hopfen, viele Bittereinheiten kann man ja auch sagen, auf der anderen Seite haben wir richtig viel Alkohol aber in der Komposition ist es trotzdem noch ein Bier, was in sich schwingt und wo man wirklich sagen kann, das ist schon ganz spannend, also weil es ganz viele verschiedene Aromafacetten hat, ganz viele Möglichkeiten hat mit Foodpairing zu arbeiten aber eben auch was ist, was man einfach mal so schön zu zweit so ein Fläschchen vielleicht trinken kann, vielleicht auch nach einem Menü zum Beispiel als Digestif, also ganz fein. Holger, was sagst du denn?

Holger: Ich kann dir schon wieder nur zustimmen.

Markus: Herrje.

Holger: Was ich also wirklich schön finde, ist dann so im Nachtrunk kommt so, ja so ein, also so eine richtige Gewürznote daraus, weißer Pfeffer irgendwie so was, ja?

Markus: Ja, pfeffrig, finde ich auch.

Holger: Und das find ich auch noch mal ganz spannend, aber auch natürlich die Aromen, die du jetzt auch schon beschrieben hast, also so irgendwie ganz klassisch auch so fruchtig aber dann auch so ein bisschen Steinobst mit dabei, also ich find‘s mega. Also wirklich mega und auch die Etikettengestaltung und so, das machen wir, glaub ich, viel zu selten, dass wir darüber auch reden und das gehört ja auch voll dazu, wie man auch ja, Kunst mit einbinden kann, der Hopfenreiter, den kann man ja im Liebesbier an vielen Stellen auch sehen und das gefällt mir hier auch besonders gut. Ich find diese Figur unheimlich toll, die passt auch dazu, die hat so was Geheimnisvolles und man will es eigentlich entdecken, auch der Name, den find ich prima. Ja das gehört dazu, auch der Kronkorken, also insgesamt ganz toll macht ihr das.

Michael König: Vielen Dank. Dann geht natürlich auch ein ganz großer Dank an meine Kollegen. Ich glaub wir haben da ein sehr cooles Designteam muss ich sagen und ich würde auch sagen, dass wir ein sehr gutes Brauteam haben, ihr werdet es spätestens beim Weizenbock merken, was denn so das Geheimnis des Brauens ist. Ich bin jedes Jahr begeistert von diesem Hopfenreiter und wir haben ja, falls es mal jemand wissen möchte, so eine kleine Brauwerkstatt, das ist ein 25 Hektoliter Sudwerk und der Hopfenreiter ist unser größtes Limited. Wir brauen normalerweise bei einem Limited einen Sud. Das war beim Hoptimism so, ich glaub aber, dass ich jetzt das demnächst erhöhen werde und wir mindestens bei jedem Limited 2 Sude brauen werden. Beim Hopfenreiter sind wir mittlerweile auf 4 Sude, die hintereinander gebraut werden, weil da die Nachfrage eigentlich immer mehr von Jahr zu Jahr sehr steigend ist.

Holger: Von dem Freundschaftssud kann man ja eigentlich wunderbar überleiten zum nächsten Bier.

Markus: Was ja auch eine gewisse Herausforderung ist, weil der ist ja nicht nur in der Flasche, sondern der ist auch noch in einer großen Box, also in einem Pappkarton würde man jetzt auf gut Fränkisch sagen, der ist blau-weiß, es ist ein großer Bock drauf natürlich und man sieht das schöne Maisel’s Weisse Logo und dann steht da Bajuwarus und ja, jetzt machen wir das mal auf, das ist ja jetzt eine große Herausforderung.

Michael König: Ich habe das hier eigentlich ausgewählt, um eigentlich mal zu zeigen was ist eigentlich die Arbeit eines Sommeliers und.

Markus: Zum Beispiel ein Bier aus einem Pappkarton auspacken. Nein Quatsch okay.

Michael König: Es hat ein Pappkarton als Packung aber die Idee des Bajuwarus ist ja, es ist ja ein Bier was man aktuell zumindest nicht kaufen kann, sondern das ist eine Gratiszugabe auf einen Kasten Maisel’s Weisse in der Herbstzeit. Das heißt, man kauft einen Kasten Maisel’s Weisse und kriegt keinen Laster, also so einen Mini-LKW oder kein Joggingtuch oder sonst irgendwas, sondern man kriegt eine Flasche Maisel’s Weisse Bajuwarus 0,75 kostenlos dazu also es ist nicht kaufbar, das Bier wird extra eingebraut bei uns dafür, für diese Verkaufsaktion und meine Aufgabe war, wie heißt das Bier eigentlich? Warum heißt das so? Und dann natürlich ein bisschen Marketing muss natürlich auch einfließen, die ganzen Texte. Auch da gibt es dann schöne Meetings, man sitzt zusammen und denkt dann, was muss denn da eigentlich drauf? Ja und am Ende des Tages entsteht so ein Produkt, wo man dann natürlich als Sommelier dann davorsitzt, irgendwann sich in den Händen hält und auch wirklich seine ganzen Texte wieder spiegelt und man schon ein bisschen stolz drauf ist, was dann wirklich dann entstanden ist.

Holger: Aber was natürlich total Wahnsinn ist, ist diese unglaubliche grenzenlose Kreativität zu besitzen und auf einem Weizenbockkarton ein, wirklich ein Bock abzubilden, ne? Das ist ja wirklich toll.

Markus: Holger, ich glaub, du hast zu viel Hopfenreiter getrunken. Nein aber machen wir es doch mal so, ich mach das jetzt hier mal auf. Muss halt sagen, ich habe davon auch noch ein paar Flaschen im Keller, die ich allerdings ganz bewusst habe, um sie dort zu lagern. Das fließt jetzt ja richtig schön ins Glas und wir machen jetzt mal ganz was Besonderes, wenn das eh deine Worte sind Michael, dann verkoste ich jetzt mal dieses Bier mit deinen Worten und lese mal vor was du da geschrieben hast. Also da steht: „Unsere streng limitierte Bierspezialität verzaubert mit ihrer kastanienbraunen Farbe und einer cremigen Schaumkrone“. Absolut also für mich hat es auch noch so ein bisschen so einen rötlichen Touch, ganz schön, aber haben ja Kastanien auch, also wunderbar. Es geht weiter: „Nase und Gaumen werden verwöhnt von einem Aromenfeuerwerk aus reifer Banane, Vanille und einem Hauch Dörrobst und Nelke. Honig und Karamellnuancen runden unseren Bajuwarus wunderbar ab. So bleibt dieser weiche und vollmundige Weizenbock in genussvoller Erinnerung“. Okay Holger also jetzt trinken wir mal und schauen mal, ob das stimmt.

Holger: Ja, ich könnte jetzt noch ergänzen, während ihr trinkt, Ba ju wa rus, ne?  Bajuwarus leitet sich ab von Bajuwaren, dem ursprünglichen Namen der Einwohner Bayerns, Klammer auf, Franken gehört erst seit 1806 dazu, Klammer zu. Zusammen mit der für Weizenbockbiere so typischen Endsilbe US ergibt sich eine neue Wortschöpfung, die einprägsam für die Herkunft, sowie den starken Charakter unseres Weizenbocks Pate steht.

Markus: Das war der zweite Teil des Textes.

Holger: Ja. Absolut und dann gibt es ja hier noch Tradition, ne? Die Brauerei Gebrüder Maisel ist eine traditionsbewusste Familienbrauerei aus Bayreuth, liegt in Oberfranken, die mit ihrer Maisel’s Weisse zu den Wegbereitern der bayerischen Weißbierkultur zählt. So jetzt kommen wir aber auf jeden Fall mal zu dem ÜberQuell Bier The Man Behind, ja? Ist ja auch ein Freund eben von ÜberQuell, wo es jetzt zu so einem Gewürzbier kommt, zu einem Weihnachtsbier mit einer winterlichen Stimmung, das ist ein schöner Abschluss, oder?

Markus: Ja allerdings muss ich sagen. Ich würde gern noch den Weizenbock vorher austrinken. Also nicht die ganze Flasche austrinken aber zumindest mein Glas austrinken.

Holger: Aber was machst du denn die ganze Zeit? Also ich mein, du hörst stundenlang zu, von dir hört man überhaupt nix und jetzt kommst du wieder so daher und sagst, du hast dein Glas noch nicht ausgetrunken. Schläfst du, oder was?

Markus: Ein gutes Bier braucht auch einfach ein bisschen Zeit also und ich find das ist so ein schönes, so ein schön cremiges Bier, was einerseits wirklich diesen typischen Weißbieraromen hat, also bisschen Banane, bisschen Nelke, bisschen Citrus, sehr frisch aber auf der anderen Seiten eben wirklich auch einen ganz tollen Körper hat, auch wieder schön leicht karamellige Aromen und das ist so richtig schön weich und ich muss sagen, ich habe das jetzt mit Genuss angefangen zu trinken, vielleicht habe ich mir auch ein bisschen mehr eingeschenkt als ihr, das mag sein aber ich wollte es jetzt noch in allen Genuss kurz gemütlich austrinken.

Holger: Also pass auf, pass auf ihr beiden, also ich habt ja beide meine Handynummer, wenn ihr dann dazu übergeht irgendwann das Gewürzbier zu öffnen, ich habe es ja schon etwas länger auf, ruft mich einfach an, ich komm dann wieder dazu, okay? Ich komm dann einfach wieder dazu.

Michael König: Ich habe zwei Dinge Jungs, zum einen, ich komm gleich zum Gewürzbier aber vielleicht, wenn ihr das Weizenbier getrunken habt und vielleicht fällt eine gewisse Gemeinsamkeit zwischen dem Weizenbock und dem Hopfenreiter auf. Beide Biere kann man unheimlich gut trinken, ohne dass man merkt, dass der Weizenbier 7,5 hat oder der Hopfenreiter 8,5. Das ist die Kunst eines Brauers und auch unseres Brauteams, die diese Biere, auch die starken Biere, was oftmals ziemlich fatal ist, unheimlich gut trinkbar macht. Ich muss mich nicht durchbeißen, sondern ich trink diese Biere mit Genuss und ich merke auch okay, ich kann auch vielleicht mehr trinken, nur vielleicht irgendwann kommt so die Grenze, wo man sagt, okay, das Verkosten endet jetzt so langsam.

Markus: Da kommt so ein bisschen ein gewisses patriotisches Gefühl durch, weil ich den Eindruck hab, das ist tatsächlich was, was den Brauereien am besten gelingt, die eben gerade in Franken und Bayern eine lange, gute Tradition haben und einfach seit vielen Generationen wissen wie man ein vernünftiges Bier macht, sodass es die Leute auch gerne trinken und dieses Wissen, was einfach vielleicht nichts ist, was man an der Uni studiert, sondern was wirklich so eine Traditionsgeschichte einfach ist, das fließt eben auch in modern interpretierte Biere hinein und verleiht denen dann eben das, was die Amerikaner als Drinkability bezeichnen, also einfach die Möglichkeit davon wirklich, wie du es gerade erzählt hast, gerne was zu trinken, ohne sofort vom Alkohol erschlagen zu werden, sodass es einfach Freude macht die schön zu trinken und also besonders beim Weizenbock fällt mir das jetzt auf, da hast du völlig recht, da, da ist wirklich, das kann man richtig schön trinken und das mach ich jetzt auch dem Holger zuliebe, damit wir dann noch zum Gewürzbier kommen aber auf jeden Fall stimme ich dir da völlig zu, sind beides Biere, die man richtig schön trinken kann, die eben diese, diese Handwerkskunst einfach präsentieren.

Holger: Aber siehst du mal, jetzt muss ich ja doch noch wieder sprechen, ja? Das hat nämlich gar nichts mit Wissen zu tun, sondern ausschließlich mit Können und können kommt von üben, weißt du? Also das ist nämlich das Thema.

Markus: Das widerspricht sich ja nicht. Ich sage ja, das ist eine Traditionsgeschichte von, von eben Brauern, die das seit 15 Generationen machen und das ist natürlich ganz viel üben und machen und dadurch entsteht dieses Können, was man dann vielleicht auch leichter an seine Nachfolger weitergeben kann, als wenn man jetzt als Universitätsprofessor irgendwo vorne am Pult steht.

Holger: Klugscheißmodus aus.

Markus: So aber jetzt weiter gehts.

Holger: Ja also ich sag jetzt nix mehr. Ich, ich sag jetzt nichts mehr, klar habe ich das schon jetzt getrunken und alles also ich sag jetzt nix mehr. Ihr seid, also jetzt macht da einfach weiter.

Michael König: Wobei du jetzt schon was sagen musst, weil das ist ein Bier, was ich ausgewählt habe wegen dir. Wenn du da drauf kommst, finde ich ja, dann zieh ich mein Hut.

Holger: Manometer. Pass auf, ich versuch mal mein Glück, also das ÜberQuell hat ja mit Hamburg zu tun.

Michael König: Ja.

Holger: Da kann ich mir einen Sinn, da haben wir mal Erlebnisse zusammen gehabt, Lagerstraße 30 oder 32, ich weiß jetzt gar nicht genau wo der Shop ist, also auf jeden Fall altes Mädchen und davor ist ja ein Biershop und da waren wir drin.

Michael König: Echt? Ne, das ist aber die falsche Erinnerung.

Holger: Ja okay.

Michael König: Schön, dass du das weißt, weil ich tue mich da ein bisschen schwer mit meinen grauen Zellen aber wo haben wir uns denn kennengelernt? Wo war unsere erste Begegnung?

Holger: Unsere erste Begegnung war auch im Zusammenhang mit der Bierakademie, da haben wir halt eine gemeinsame Ausbildung miteinander gemacht, den Bierfachmann.

Michael König: Das war vom Bier begeistern.

Holger: Ja, vom Bier begeistern, stimmt.

Michael König: Und jetzt gehts weiter. Wer war denn da dabei?

Holger: Also ich bin ja schon über 44, ah da war der Danny Domingo dabei, oder?

Michael König: Richtig. Wo arbeitet Danny Domingo jetzt?

Holger: Ja der, ja genau, also das ist die Verbindung zum Bier, so ist es ja.

Michael König: Genau.

Holger: Ja absolut, da wäre ich jetzt nicht draufgekommen, aber so wie du es sagst, Mensch und ich fühl mich geehrt, weil das ist ja ein ganz, ganz besonderes Bier und da muss man auch erst mal drauf kommen, wenn man an mich denkt, da so ein Spiced Lager aus dem Schrank raus zu kramen und dann auch noch an die Weihnachtszeit zu denken, dann stell ich mir vor, wenn du dann an mich denkst, dass es dir richtig warm ums Herz wird, ja. Das mag ich.

Michael König: Immer, immer wenn ich an dich denke, wird es mir relativ warm ums Herz.

Holger: Weißt du? Also weitermachen. Siehst du Markus, es gibt dann doch noch Leute, die mich mögen.

Markus: Auf jeden Fall aber ich denke, ich kann sogar noch was dazu beitragen, weil ich glaube, dass wir auch auf dieser Messe in Hamburg FOOD & LIFE oder so ähnlich, oder Style oder wie auch immer die hieß.

Michael König: Das war eat&STYLE.

Markus: Ah, eat&STYLE genau, weil da warst du ja für Bier-Deluxe und wir waren da für Spiegelau.

Holger: Ja, für Spiegelau.

Markus: Für Spiegelau richtig und da haben wir uns ja auch mehrmals gesehen und waren dann noch in Hamburg unterwegs und auch da erinnere ich mich durchaus an Hamburg, also passt schon.

Michael König: Ja mit Messe verbinde ich immer sehr intensive Zeiten, wo durchaus die ein oder andere Erinnerung fehlen könnte im Nachhinein.

Markus: Das stimmt und was ich auch ganz interessant finde, Bier ist immer die heimliche Währung auf einer Messe, also egal auf welcher Messe ich war, ich war ja meistens als Biervertreter, als Biersommelier da, egal was ich wollte, ich bekam es mit Bier. Die Leute, die dann abends vorbeikamen, waren total glücklich, wenn man ihnen noch ein Bier gegeben hat und das war immer so also egal was mal wollte, man hat es immer mit Bier erreichen können und das ist natürlich toll, wenn man dann ausgerechnet einen Bierstand hat, weil dann ist natürlich der Zugang auch relativ leicht.

Michael König: Gebe ich dir recht, auch eine schöne Erinnerung, was ich mit Bier so hab, auch auf Messen, ich war einmal auf einer Weinmesse, da waren lauter Gastronomen, die haben den ganzen Tag Wein getrunken, den ganzen Tag und wir standen, glaub ich, gefühlte sechs Stunden da und haben eine Berufsschulklasse betreut und dann kamen die ganzen Gastronomen, die eben mit dem Thema Wein fertig waren und jetzt kam die Währung, von der du sprichst, Bier und dann kamst du  wirklich erst mal ins Gespräch. Nachdem die 5 Flaschen Wein geleert haben, kommst du mit dem Thema Bier sehr gut in Verbindung. Also es ist auf allen Messen so, wo ich sage, mit Bier kannst du alles erreichen.

Markus: Also jetzt haben wir hier ein Julebryg, also im Grunde ein Weihnachtsbier könnte man wahrscheinlich sagen, oder? Wenn man das richtig übersetzt?

Michael König: Genau, das ist so ein dänisches Weihnachtsbier.

Markus: Fantastisch und da sind natürlich jetzt auch, weil es halt dänisches Bier ist, also mit dem Reinheitsgebot nichts mehr zu tun haben muss, mit dem Deutschen, sind natürlich jetzt auch Gewürze und andere Dinge drin, was man auch sehr schön riecht. Ich glaub Holger, du hast mit dem Bier schon angefangen, oder?

Holger: Ja unbedingt.

Markus: Für mich ist so, so, so Honignoten drin, dann bisschen Orange, dann so Muskat, Zimt, Anis, irgendwie so, so eine Melange und dann auch noch so ein bisschen Trockenbeeren also eine ganz spannende, interessante Geschichte vom Geruch.

Michael König: Ich bin kein großer Freund von Gewürzbeeren. Was mir aber aufgefallen ist, ich wusste ja, dass hier ÜberQuell dieses Julebryg eben braut, das braueen sie ja jedes Jahr zusammen mit einem dänischen Brauer, ich bin mir aber nicht mehr ganz sicher, ob das wirklich ein Lager war, ob das früher nicht ein Ale war. Ich weiß, dass die Dominanz der Gewürze früher viel stärker war, da kommt mein Gaumen an eine Grenze, sobald es stärker wird. Es ist das Gleiche wie bei diesen ganzen Pumpkin Bieren aber jetzt, dadurch dass es ein Lager ist und diese Gewürznoten, sie sind da aber sie überfordern mich nicht, sie sind einfach Wegbegleiter für das ganze Bier und ich find das wirklich spannend, wie sie drin sind und ich könnte mir auch durchaus vorstellen das Bier weiter zu trinken und das find eigentlich wirklich gut. Ist natürlich im Alkohol etwas jetzt nach unten, wir bewegen uns bei 6,2, was schon relativ stark ist aber von dem Weizenbocklevel nach unten gegangen aber aufgrund der Aromatik einfach.

Markus: Ich find es wirklich sehr, sehr spannend und also du hast recht, historisch gesehen war das sicherlich eher ein obergäriges Bier, aber es ist eben genauso auch wieder, wie du sagst, dass das Lager einer schöneren Leinwand eigentlich bietet, wo man dann darauf diese ganzen Gewürzaromen präsentieren kann. Und es erinnert mich tatsächlich auch ein bisschen so an Kürbisbiere von der Würzung, von der Zusammenstellung her und also man kann es wirklich schön trinken. Und was ich auch interessant finde, ist, dass da ja The Man Behind Pate gestanden ist für das Bier oder Partner war für ÜberQuell und dahinter steckt ja der Anders Coisbo, ein Däne, der früher mal Polizist war und sich dann umgeschult hat sozusagen als Brauer und da jetzt eben als Man Behind also Mann im Hintergrund unterwegs ist und tolle Biere macht und das freut mich sehr. Den mag ich auch sehr gerne, den treffe ich oft bei Wettbewerben, dass ich jetzt auf diese Art und Weise mal wieder Kontakt zu ihm hab, sehr, sehr schön.

Holger: Was mir jetzt noch mal wichtig ist wirklich auch hier hervorzuheben, also auch hier ist natürlich auch wieder die Flaschengestaltung und das Etikett ganz toll, mit den Tannenbäumchen drauf und dann ist ja oben dann diese Kordel und dann gibt es ja hier den Anhänger in Form einer Visitenkarte, ne? So von der Größe her und dann eben Für und Von, ne? Also da könnte man jetzt schreiben, Für Holgi, Von Michael, das versöhnt doch und dann sind wir wieder voll bei dem Charakter des BierTalks, weil der Charakter des BierTalks ist ja ein Gespräch unter Freunden und da bin ich jetzt der Meinung, das haben wir heute wirklich ganz exzellent geschafft, ich bedanke mich also erstens für die Bierauswahl und auch für Einblicke, die du uns gegeben hast und Markus, auch ein großes Dankeschön an dich also so viel Übereinstimmung haben wir ja selten. Ich geh jetzt schön noch in den Nachmittag und werde heut Nacht auch gut schlafen, wenn ich die ganzen Reste ausgetrunken hab. Also macht’s gut! Tschau!

Markus: Ja tschau, das geht mir genauso. Auch vielen Dank lieber Michael und vielen Dank lieber Holger, für den großen Konsens heute, tolle Sache.

Michael König: Auch von meiner Seite vielen Dank, machts gut.

Holger: Tschau, tschüss.

Markus: Tschau.

Michael König: Tschau.

 

BierTalk – der Podcast rund ums Bier.

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