BierTalk 6 – Interview mit Christian Klemenz, Gründer der Bierothek, aus Bamberg

Christian Klemenz, gebürtiger Franke, entdeckte seine Liebe zum Bier spät, dafür aber gründlich. Erst erfand er eine Biermarke für den Export nach Indien. In den Klarglasflaschen mit Speziallackierung befand sich ein Kellerbier. Das geriet unabsichtlich in den in Deutschland aufkommenden Kellerbier-Hype und war auf einmal auch im Heimatland ein Renner. Auf dieser Erfahrung aufbauend, gründete Klemenz die Bierothek, heute ein internationales Filialnetz mit mehr als zehn Geschäften sowie einem florierenden Onlineshop. Im Gespräch mit Markus Raupach und Holger Hahn berichtet der Unternehmer von den neuesten Plänen und den spannendsten Erfahrungen…

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Markus: Hallo, herzlich willkommen zu unserem BierTalk Nummer 6. Wieder mal ein spannendes Gespräch rund ums Bier mit mir, dem Markus, und…

Holger: … dem Holger,…

Markus: … und wir haben natürlich noch einen Gast dabei, wie immer. Dieses Mal einen Gast, der im Grunde so ein bisschen auch aus meiner Ecke kommt, aus Franken, nämlich der Christian Klemenz. Ein bisschen mehr über sich selber wird er sicherlich gleich verraten. Stell dich doch mal vor!

Christian Klemenz: Ja hallo, ich bin der Christian Klemenz, wie schon gesagt, Gründer und Geschäftsführer von der Bierothek. Der Markus und ich, wir sitzen, obwohl ich auch in Bamberg bin, jetzt nicht zusammen. Wir sind jetzt ungefähr drei Kilometer auseinander, wahrscheinlich. Markus, du bist im Hain, ich bin im Bamberger Hafen.

Markus: Jo!

 

St. Erhard als Startpunkt

Christian Klemenz: Genau. Vor mittlerweile neun Jahren bin ich in die Bierbranche gekommen mit der Gründung von St. Erhard, dem St. Erhard-Bier und daraus ist dann auch die Bierothek entstanden. Und das ist mittlerweile das Hauptgeschäft.

Markus: Also ein ganz spannender Kosmos, der mittlerweile auch viele verschiedene Filialen hat. Da werden wir jetzt gleich ein bisschen drüber reden. Natürlich hat jeder von uns sich auch ein, zwei Bierchen ausgesucht, die wir währenddessen aufmachen. Vielleicht wollen wir mit einem Bierchen starten? Vielleicht mag der Holger ja mal mit einem anfangen?

 

Ein echter Klassiker zum Start

Holger: Oh Mann, du bist ja so gut zu mir heute. Also, ich hätte fast gesagt, ich hab so ein Brand, also lass uns bitte sofort ins Bier einsteigen, aber ich habe es mich natürlich nicht getraut, aber wie immer kannst du Gedankenlesen. Also, ich hole es mal raus hier, so… Und du kannst ja mal raten. Ich kann natürlich auch Tipps geben, aber meistens erkennst du es ja, wenn ich es öffne schon, aber allerspätestens, wenn ich es einschenke… So…

Markus: Also es klingt jetzt nicht nach einem sehr alkoholstarken Bier…

Holger: (lacht)

Markus: … klingt vielleicht ein bisschen heller…

Holger: (lacht)

Markus: Ah! Okay, oder hast du denn diesmal doch das Imperial Stout ausgesucht?

Holger: Also nicht ganz, aber ich hab mir… Christian, du kannst auch gerne mitraten. Es ist ein absoluter Klassiker der Craftbierszene. Ich weiß gar nicht, ob ich sogar sagen wollte, könnte, der Klassiker der Craftbierszene. Also das ist natürlich ein Superlativ, aber…

Christian Klemenz: Dann würde ich fast vermuten, du hast ein Sierra Nevada Pale Ale.

Holger: Fast, Christian! Sehr gut! Ich hab ein Sierra Nevada Torpedo.

Christian Klemenz: Ah, okay!

Holger: Also, der Christian ist schon ziemlich gut! Aber du hast recht, es wäre wahrscheinlich… Das normale Pale Ale wäre noch mehr Klassiker als das Torpedo, aber das Torpedo schmeckt mir einfach noch besser, so als Extra IPA bei so 7,2 %, also richtig leicht ist es nicht, aber da habe ich jetzt richtig Bock drauf gehabt. Mann, lecker!

 

Sierra Nevada als Topseller

Markus: Da beneiden wir dich jetzt ganz schön, nicht? Spannend ist ja auch, es hat ja seinen Namen daher, dass die den Hopfen wirklich in ein torpedo-artiges Gefäß getan haben und dann ihr Bier während der Lagerung da durchgepumpt haben. Also sehr spannende Geschichte eigentlich.

Holger: Und es ist ja auch ein Topseller, oder, Christian? Das Sierra Nevada, also jetzt nicht unbedingt das Torpedo, aber insgesamt die Produkte der Brauerei, die sind schon immer noch beliebt…

Christian Klemenz: Klar!

Holger: … und sind von Anfang an immer beliebt gewesen.

Christian Klemenz: Genau! Das kann man sicherlich sagen, so eine Konstante bei uns im Sortiment, die von Anfang an bis heute immer im Sortiment ihren Platz haben und hatten. Da wird sich wahrscheinlich auch trotz Corona nichts ändern.

 

Die aktuelle Lage der Craftbier-Szene

Holger: Wie beurteilst du das denn überhaupt? Also so aus meiner Wahrnehmung ist es ja so, es gab ja ganz zu Anfang der Craftbierszene… Da ist auch die Frage, was war der Anfang? Aber sagen wir jetzt mal, vor zehn Jahren vielleicht, dann waren so Nerds da, jeden Tag drei Biere, die ich noch nie getrunken habe. Was stellst du jetzt fest bei der Kundschaft? Ist es immer noch so, dieses Ausprobieren, immer neu, neu, neu oder ist es beides, ein bisschen ausprobieren, aber man weiß mittlerweile, wo man zu Hause ist, und die Biere werden auch gewollt. Wie ist im Moment der Markt?

Christian Klemenz: Wir als Bierothek haben von Anfang an schon immer versucht, uns ein bisschen breiter aufzustellen. Wir sprechen natürlich auch und wollen wir auch… Die Craftbier-Nerds, die ganz tief drin sind, die wollen wir natürlich auch gut bedienen und denen ein wechselndes, spannendes Sortiment bieten. Aber wir hatten eigentlich von Anfang an auch immer versucht, uns möglichst breit aufzustellen, um auch Leute zu erreichen, die jetzt mit dem Begriff Craftbier oder auch mit der ganzen Thematik vielleicht noch nicht so tief drin sind, die einfach Interesse an Bier im Allgemeinen haben. Wir sind ja auch einfach die Bierothek, verwenden auch den Begriff „Craftbier“ moderat, und das hat sich eigentlich bewährt und kommt uns auch jetzt sicherlich auch zugute in einer Phase, wo der Markt sich vielleicht ein bisschen konsolidiert, kann man ja sagen, dass wir uns auch ein bisschen breiter verstehen. Wir wollen natürlich auch die Fans ansprechen, die ganz tief drin sind, aber nicht nur die. Einfach von tollen Bieren begeistern.

Markus: Meine Frage zu dem Thema Sierra Nevada: Das war ja zumindest in den Anfängen immer eine teure Angelegenheit. Amerikanische Biere zu importieren, das war oft von der Qualität her schwierig. Ist es da so, jetzt in den letzten fünf, sechs Jahren, hat da eine Entwicklung stattgefunden, dass es einerseits vom Preis her sich verändert und andererseits auch die Qualität besser wird?

 

Die Kühlkette als Muss

Christian Klemenz: Man kann sicherlich schon allgemein sagen, dass die Kenntnis von hopfenbetonten Bieren, wie es eben Pale Ale und IPA ist, und wie die eigentlich schmecken sollen, und dass die frisch besser sind, dass dieses Wissen und diese Kenntnis dazu, dass die auf jeden Fall zugenommen hat. Erst auf der Braukunst Live! dieses Jahr habe ich mich mit paar Leuten super unterhalten, wo dann auch gesagt worden ist, vor Jahren, da wurden einem noch IPAs vorgesetzt, die ein Kenner heute gar nicht mehr trinken würde. Da hat schon eine Entwicklung stattgefunden, dass die Leute mehr Ahnung haben, wie diese Biere eigentlich schmecken sollen, und dass dann eben auch Frische und Kühlung Thema ist zum Beispiel. Da ist der Konsument schon ein bisschen more sophisticated geworden.

Markus: Ich meine jetzt auch ganz konkret für euch als Geschäft. Könnt ihr diese Biere jetzt einfacher importieren, könnt ihr sie billiger anbieten? Hat sich da was verändert, oder ist es nach wie vor gar nicht so einfach, so ein amerikanisches Craftbier zu kriegen?

Christian Klemenz: Da würde ich jetzt eigentlich nicht unbedingt sagen, dass sich da signifikant etwas geändert hat an der Beschaffung und Logistik und so weiter. Eigentlich eher so am Wettbewerbsumfeld, dass es quasi einfach ein breiteres Angebot, auch an in Deutschland gebrauten sehr guten IPAs gibt, die es ja in der Form vor sechs Jahren gar nicht so gegeben hat. Da ist die Palette und die Vielfalt einfach breiter geworden. Insofern haben da die internationalen Brauereien auch einfach mehr mit nationalem Wettbewerb dann zu tun.

Markus: Es ist eigentlich ganz schön gemein, dass der Holger was trinken darf und du noch nicht! Deswegen würde ich fast sagen, mach doch mal auch eins deiner Bierchen auf und erzähl uns, oder lässt du uns vielleicht auch raten, je nachdem?

Christian Klemenz: Ich kann euch gerne raten lassen! Also dann mache ich auch mal… Ich habe mir zwei Biere kalt- und bereitgestellt, und jetzt mach ich dann auch mal das erste auf… Habt ihr’s gehört?

Markus: Hm!

Holger: Darf ich noch mal reingrätschen?

Christian Klemenz: Ja bitte!

Das Torpedo Extra IPA

Holger: Also, also ich meine, es ist schon so ein supertolles Bier, und jetzt haben wir einfach gesagt, ok, wird im metallischen Zylinder, der aussieht wie ein Torpedo, da wird Dry Hopping betrieben, aber so zum Bier haben wir jetzt noch nichts gesagt, und deshalb mache ich das jetzt noch mal so in einem Galopp. Ich will einfach sagen, was mir so wahnsinnig gut gefällt. Also diese Mischung aus fruchtigen tropischen Aromen und Zitrusaromen, die sind einfach so gut ausbalanciert und es ist eigentlich eine totale Hopfenbombe, aber diese Hopfenbittere ist eben in diese Fruchtigkeit so toll eingebunden, und das finde ich bei dem Bier einfach hervorragend. Also, wer das nicht kennt, wer dieses IPA nicht kennt, sollte es auf jeden Fall probieren. Das will ich noch gesagt haben.

Markus: Sehr verständlich, und meistens wird es ja auch sogar als Double IPA gelistet. Also ich muss ein bisschen kucken, in welcher Kategorie es steht. Wenn ich mich erinnere, von der Akustik, ich finde es klang ein bisschen ähnlich, das Bier von Christian, wie dein Sound, oder was meinst du?

Holger: Und es war ja sowieso auch total verdächtig, dass er so irgendwie ganz auf Pale Ale kam, sofort, und möglicherweise ist es ja sowieso der Vater des Gedanken oder so. Also wir könnten ja mal auf ein Pale Ale tippen!

Christian Klemenz: Da liegst du ziemlich gut, ja! Ich hab auch was ziemlich Hopfenbetontes, und zwar… Ich schenke es nochmal ein, dann könnt ihr auch das Einschenken euch mitanhören.

Holger: Wenn ich richtig zuhöre, also natürlich beim Einschenken, aber auch das davor gesagte… Da hat er ja gemeint, die Deutschen haben jetzt lange nicht so richtig gute IPAs und Pale Ales gemacht. Also wahrscheinlich handelt es sich um ein deutsches Pale Ale. Würde ich jetzt tippen.

Markus: Könnte auch ein fränkisches sein, vielleicht!

 

Ein fränkisches Pale Ale

Christian Klemenz: Ihr seid schon sehr gut! Ich löse mal auf. Also, beides ist richtig. Es ist ein fränkisches Pale Ale, und zwar aus unserer Nachbarstadt sozusagen, in Bayreuth, von der Brauerei Maisel, beziehungsweise Maisel And Friends, das Maisel And Friends Pale Ale.

Holger: Das ist doch der Vorort von Bamberg, oder? Bayreuth ist, wenn man von Berlin kommt, irgendwie der Vorort von Bamberg. Oder darf man das nicht sagen?

Markus: Die Trabantenstadt würden wir vielleicht sagen.

Christian Klemenz: Da müssen wir jetzt vorsichtig sein, was wir sagen.

Markus: Nein, also grundsätzlich muss ich sagen, die Maiselbrauerei ist eine ganz tolle Brauerei, mit denen ich schon sehr lange und sehr gut und herzlich verbunden bin. Trotzdem ist es für mich ganz ehrlich nahezu der einzige Grund, nach Bayreuth zu fahren, aber halt ein sehr schöner.

 

Die Bayreuther Festspiele

Christian Klemenz: Also kein Wagnerfan?

Markus: Ja gut, da war ich einmal und hab sogar Frau Merkel getroffen, war ganz lustig, aber es war auch unglaublich heiß, und mehrere Stunden Wagner am Stück ist schon auch nicht so ganz ohne, noch dazu muss man sich dort ja absolut benehmen in jeder Situation. Dementsprechend fand ich es dann insgesamt ein bisschen steif und nicht unbedingt meine Welt.

Christian Klemenz: Du gehst also lieber fürs Bier nach Bayreuth.

 

Das modernste Taphouse Europas

Markus: Absolut, aber das schon, also vielleicht als kurzer Tipp an die Hörer, wobei du wirst ja selber vielleicht gleich auch noch was sagen. Weil es gibt in Bayreuth von der Maiselbrauerei das Liebesbier und das ist eine ganze Bierwelt, also vielleicht in Deutschland mit das modernste und beste Taphouse, was es gibt, wo man sehr viele verschiedene Biere vom Hahn und aus der Flasche bekommt, eine Brauerei mit dabei ist. Die machen auch sehr viele Collaboration-Brews und Aktionen und Veranstaltungen, zweimal im Jahr ein großes Brauereifest und Hobbybrauerwettbewerb und so weiter. Also sind da wirklich einfach richtig gut dabei, und sie denken das ganze auch ein bisschen größer. Das heißt, Craft ist für die nicht nur Bier, sondern eben auch alle möglichen anderen Dinge, die haben einen Bäcker, haben einen Metzger, haben eine Kaffeerösterei dabei. Da sieht man einfach, dass das insgesamt schon ein richtiges Konzept ist, und nicht bloß mal eben so ein hingestelltes Teil.

Holger: Also ich hat das nicht besser sagen können. Also, Liebesbier, genau wie ich gerade gesagt habe, wer Torpedo nicht kennt, bitte Torpedo trinken, und wer Liebesbier nicht kennt, bitte hinfahren und essen gehen und durchprobieren, vielleicht sogar Michael König treffen, der da der Haus-Biersommelier ist, und sich von dem so ein bisschen durch die Maisel’s Bierwelt führen lassen. Das wirklich ein Tipp, absolut! Das, was man gastronomisch in Richtung Bier realisieren kann, ist da, glaube ich, realisiert. Auch Gastronomen, die interessiert sind, mal Ideen sich zu holen, können da durchaus hinfahren.

Markus: Christian, wie oft bist du denn dort?

Christian Klemenz: Ich bin tatsächlich auch ab und zu da. Wir arbeiten ja auch mit der Maiselbrauerei mit der Bierothek eng zusammen, vertreiben die Biere über unser Netzwerk. Ich glaube, in dem Zusammenhang war ich auch das letzte Mal in Bayreuth und im Liebesbier, als wir da ein paar Sachen besprochen haben.

Markus: Und wie geht’s dir mit dem Bier? Schmeckt’s dir?

Christian Klemenz: Ist sehr gut, insbesondere natürlich, wenn ich reinrieche… Es hat eine sehr schöne, frische Hopfennote. Da hatte ich ja vorhin auch schon angesprochen gehabt: Bei solchen Bieren ist natürlich auch immer die Frische einfach ein großes Thema. Das kommt hier gut zum Tragen.

Markus: Magst du unseren Hörern dazu noch ein bisschen was erzählen, wie das für dich überhaupt passiert ist, dass du jetzt sich so mit Bier beschäftigst?

 

Bier aus Franken für Indien

Christian Klemenz: Ich blicke jetzt quasi fast auf eine ganze Dekade zurück, jetzt kommen wir schon bald ins zehnte Jahr. Begonnen hat alles im Jahr 2010, also vor genau zehn Jahren, als ich zum Ende meines Studiums für ein Auslandssemester in Indien war. Ich war damals schon sehr gründungsinteressiert und wollte ein eigenes Unternehmen auf die Beine stellen und hab damals als gebürtiger Oberfranke natürlich auch schon eine ausgeprägte Leidenschaft für das Thema Bier gehabt, und ich habe das dann einfach so zusammengebracht letztendlich, und habe gesagt, okay, ich mache eine eigene Bierfirma. Ich gründe eine eigene Biermarke und bringe die nach Indien, und ich hab das dann auch gemacht, damals in Zusammenarbeit mit der Brauerei Rittmayer in Hallerndorf, mit der wir heute auch noch sehr gut und freundschaftlich zusammenarbeiten, das St. Erhard Kellerbier entwickelt und habe das tatsächlich als ersten Mark nach Indien exportiert. Dann kamen relativ schnell auch weitere Auslandsmärkte dazu: Hongkong, Neuseeland, Mexiko, Finnland und noch ein paar andere europäische Märkte. Durch diese Exportaktivität sind wir dann auf einmal in Kontakt gekommen mit Craftbierhändlern in anderen Ländern, und dadurch bin ich persönlich auch so wirklich eigentlich erst mit der globalen Craftbierszene in Kontakt gekommen. Als ich die Firma 2011 gegründet habe, war mir der Begriff Craftbier noch gar nicht wirklich präsent und eigentlich erst durch die Geschäftstätigkeit habe ich dann gemerkt: Okay, in anderen Ländern gibt es jenseits des Industriebiermarkts ein ganz eigenes Segment, wo der Markt auch anders funktioniert, der Handel auch anders getrieben wird. Und so sind wir da quasi reingerutscht, kann man fast sagen in den Bereich und haben dann 2013, 14 gesagt, wenn es diese Handelstruktur, wie sie es im Ausland gibt, in Deutschland nicht gibt, dann sollten wir da selbst aktiv werden, und haben dann eben mit der Bierothek die eigene Handelsparte gegründet.

Markus: Ihr wart ja die ersten, die auch mit einer besonderen Bierflasche in den Markt gestiegen sind.

Christian Klemenz: Wir hatten damals schon den Anspruch, Bier sehr hochwertig zu vermarkten. Daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert. Unser Hauptziel als Firma letztendlich ist, das Produkt Bier in seiner Wertigkeit zu steigern. Es wird ja oft der Vergleich mit dem Wein herangezogen. Wenn ich jetzt die fast zehn Jahre zurückblicke, dann würde ich behaupten, da hat sich auch schon ein bisschen etwas getan, was das Thema Wertigkeit betrifft. Der Weg und die Reise ist sicherlich noch nicht zu Ende, also da gibt es schon noch viel zu tun. Das war unser Grundgedanke von Anfang an. Wie schaffen wir es, diese besondere Wertigkeit besser zu vermitteln? Und damals war das eben auch ein Weg: Eine sehr hochwertige Flasche, des war quasi eine veredelte Flasche mit einem direkten Glasdruck. Das war der Grundgedanke dabei, warum wir uns damals für so ein spezielles Design entschieden haben.

 

Eine klare Flasche für Bier?

Markus: Das Besondere ist eben: Die Flasche ist durchsichtig, das heißt man konnte das Bier drin sehen und normalerweise ist es ja ein No-Go für Bier, aber durch euren Lack habt ihr die gleiche Lichtundurchlässigkeit geschaffen, wie es in einer dunklen Flasche der Fall ist. Damals war das auf jeden Fall was ganz was Neues am Biermarkt.

Christian Klemenz: Genau, das war auch ein sehr aufwändiges Verfahren, weil eben die Flasche extra noch mal gebrannt worden ist, mit einem speziellen UV-Lack und alles unter der Prämisse: Wie schaffen wir es, das Produkt irgendwie hochwertiger darzustellen, um die Wertigkeit von Bier besser zu vermitteln?

Holger: Jetzt müssen wir aber noch mal über das Bier reden, oder, Christian?

 

Kellerbier nach Übersee

Christian Klemenz: Selbstverständlich, genau, und zwar haben uns damals bewusst für ein Kellerbier entschieden, zum einen natürlich aufgrund der tollen Farbe, zum anderen auch, weil es eben Spezialitätencharakter damals hatte. Mittlerweile ist Kellerbier deutlich weiter verbreitet, aber damals war das absolut noch ein eher nischiges Thema außerhalb Frankens. Und ich hab damals mit Georg Rittmayer zusammen als Partner dieses Kellerbier entwickelt und wir haben das tatsächlich als allerersten Markt nach Übersee nach Indien verkauft.

Markus: Also wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich mir jetzt auch etwas einschenken.

Christian Klemenz: Bitte!

Markus: Da müsst ihr jetzt genau hinhören… Jetzt schenke ich es ein.

Holger: Also ein bisschen hat sich angehört nach Bügelflasche, oder?

Markus: Eher kalt.

Holger: Okay.

Christian Klemenz: Aber ich würde jetzt eher auf ein eher leichteres Bier tippen, also eher was Helles, Leichteres. Hat sich jetzt nicht unbedingt nach einem schweren, eher öligen Bier angehört.

Markus: Hell auf jeden Fall. Leichter – halt normal für unsere deutschen Verhältnisse, 5 % roundabout.

Holger: Hm, schwierig! Gib doch noch mal einen Tipp!

Markus: Es ist ein Bamberger Bier, und es ist ein Bamberger Bier, das es bis vor einer guten Woche noch überhaupt nie in einer Flasche gegeben hat.

Holger: Das Hansla kann es nicht sein, weil das war fast umgekehrt. Also erst in der Flasche und dann im Fass, sozusagen…

Markus: Genau!

Holger: Das kann es also nicht sein.

Christian Klemenz: Ich würde mal auf die Brauerei Greifenklau tippen.

Markus: Fast. Also Hansla war ja nicht schlecht von der Brauerei-Idee her, aber nicht dieselbe Brauerei.

 

Ein Rauchbier und doch kein Rauchbier

Holger: Also Rauchbierbrauerei, dann wäre ja… Also Spezial würde noch in Frage kommen, wenn ich deine Vorlieben so kenne…

Markus: Also ich löse es auf. Das ist aber auch sauschwer, zugegebenermaßen. Es handelt sich um das Spezial Ungespundet. Und das ist ein Bier… Die Brauerei Spezial kennt man ja sonst wirklich nur fürs Rauchbier, wenn man nicht in Bamberg ist. Dort gibt es seit einigen Jahrzehnten auch ein Helles, nicht Rauchiges, das eigentlich mal entstanden ist, weil der damalige Inhaber, der hat nach Franken geheiratet, er hat die Tochter praktisch geheiratet der Brauerei, und kam aber aus Norddeutschland und hat dann die Situation vorgefunden, dass er immer nur Rauchbier brauen musste und er selber kam eben aus dem Norden und wollte eigentlich lieber ein Helles trinken oder ein Pils und hat dann für sich selber in so einer Mini-Anlage so ein Helles gemacht. Und hat es dann immer getrunken, und die Gäste am Stammtisch haben das beobachtet und gesagt: Mensch, der trinkt da was ganz was anderes, warum trinkst du denn nicht dein Bier? Und da hat er denen das erklärt, und dann haben die gesagt: Ok, das würde ich jetzt aber auch gern mal probieren. Und dann fanden die das auch ganz interessant, und dann war das lange, lange Zeit so, dass es praktisch ein Geheimtipp war. Die Eingeweihten konnten im Spezial nach dem „U“ fragen, nach dem Ungespundeten, und das war dann dieses Helle, und wenn es gerade verfügbar war, dann haben sie es auch bekommen. Und jetzt, so ungefähr vor sechs, sieben, acht Jahren, haben sie es offiziell auf die Karte genommen. Das heißt, man kann jetzt auch ganz normal vor Ort des U bestellen, aber bis vor kurzem, bis vor einer Woche, gab es das immer nur vor Ort im Laden. Aber nachdem der jetzt eben wegen der Corona-Geschichte geschlossen ist, und das Bier natürlich vorhanden war, haben sie beschlossen, sie füllen das jetzt auch in die Flasche. Also praktisch mal ein Biergewinn durch diese Krise. Es ist wirklich ein fantastisches Bier, das ein wirklich klassisches, schönes, helles Lager ist.

Christian Klemenz: Aber wenn ich das jetzt kurz für werbliche Zwecke auch missbrauchen darf. Wir haben davon auch Wind bekommen, wie du gerade schon richtig gesagt hast, Markus, dass das jetzt aufgrund der Corona-Situation, das Bier erstmalig in der Flasche abgefüllt worden ist, und haben es uns dann auch nicht nehmen lassen, davon paar Kisten zu holen, die mittlerweile bei uns im Zentrallager sind, und man kann die Flaschen jetzt auch über unseren Onlineshop bundesweit erstehen, wenn man das jetzt mal probieren möchte, dieses Bier.

Markus: Kann ich nur empfehlen! Wunderschön weiches Mundgefühl, ganz samtig, schöner Körper, Honigaromen, bisschen Akazienhonig, hinten raus eine leichte, schöne Bittere, ganz dezentes Raucharoma. Also, der kann es nicht verheimlichen, dass es eben in einem Laden hergestellt ist, der sonst nur Rauchbier macht. Ähnlich wie beim Schlenkerla Hell, wo ja die Hefe auch vom Rauchbier verwendet wird und so eine kleine Rauchnote reingibt. Ein sehr einzigartiges Bier, und wahrscheinlich wird das auch nur jetzt einmal so gewesen sein, dass es das in Flaschen gibt. Also wer eine erstehen kann, der sollte das jetzt tun.

Holger: Dann leg mir mal eine zurück.

Markus: Schon passiert.

Holger: Christian, ich weiß gar nicht, ob du das weißt, aber ich komme aus dem Ruhrgebiet…

Christian Klemenz: Ja, ist mir bekannt!

 

Eine Bierothek in Duisburg?

Holger: Und ganz genau bin ich Duisburger, wenn man da jetzt in die Bierwelt blickt und schaut, wie ich groß geworden bin, da bin ich natürlich mit KöPi und Diebels groß geworden, aber es gab schon immer in Duisburg-Neudorf den Finkenkrug, und das ist ein Biertempel eigentlich, schon immer gewesen, aber eine Bierothek gibt es da noch nicht. Wenn ich jetzt Lust hätte, quasi in Duisburg eine Bierothek zu eröffnen, wie wäre das, also wie funktioniert das eigentlich?

Christian Klemenz: Dann würdest du dich einfach bei uns melden. Unsere Filialen sind ja im Franchise-Modell betrieben, das heißt unsere Betreiber sind selbstständige Unternehmer, die auf uns zukommen und sagen: Genau, sie hätten in der entsprechenden Stadt Interesse, eine Filiale zu eröffnen. Und dann würden wir quasi gemeinsam diesen Prozess begleiten und schauen: Okay, passt die Stadt, wo findet man eine passende Immobilie und so weiter, bis der Laden dann letztendlich dort steht.

Holger: Und ich müsste aber mit eigenem Kapital rein, oder würdest du das alles vorfinanzieren, oder wie geht das?

Christian Klemenz: Da sind wir flexibel. Also wir haben da auch unterschiedliche Modelle, zum Teil sind wir an den Betreibergesellschaften auch mit beteiligt. Es ist eigentlich auch immer so eine, auch wenn es sich komisch anhören, nachrangige Frage, die Finanzierungsfrage kommt eigentlich immer erst danach. Erst schaut man sich an: Okay, passt die Konstellation, passt das Setting, findet eine passende Immobilie und so weiter. Und wenn die Marktgegebenheiten da sind, kommt als Letztes die Finanzierungsfrage, und daran ist eigentlich bisher noch kein Projekt gescheitert, da haben wir bisher immer eine Lösung gefunden.

Markus: Wie viele Bierotheken gibt es da jetzt?

 

14 Bierotheken in Deutschland und eine in Wien

Christian Klemenz: Wir haben – schöne Überleitung, Ruhrgebiet – wir haben knapp bevor die Corona-Krise uns ein bisschen in die Parade gefahren ist, in Dortmund unsere 15. Bierothekfiliale eröffnet, wovon 14 in Deutschland sind und eine in Wien, in Österreich.

Holger: Aja, das ist ja spannend. Sehr gut, aber jetzt, ehrlich gesagt, ich habe ja Durst, und ich hab noch eins mitgebracht!

Christian Klemenz: Was für ein Zufall!

Holger: Also ihr habt vielleicht alle nur eins, ich habe wirklich zwei. Markus, darf ich?

Markus: Natürlich darfst du! Ich bin der letzte, der dir das verbieten würde!

Holger: Also dann, ich mache das nächste Bier auf. Ich freue mich so. Ich versuche, euch mal in die richtige Richtung zu schicken. Auf dem Kronkorken steht eine Zwölf.

Markus: Ui.

Christian Klemenz: Da klingelt bei mir noch nicht, da müsstest du noch einen Tipp geben.

Markus: Eine lateinische Zwölf oder eine arabische?

Holger: Eine arabische Zwölf, aber wieso ist das jetzt wichtig?

Christian Klemenz: Sonst könnte es ein Westvleteren sein.

Holger: Ja, ja, ja…

Markus: Es gibt auf jeden Fall belgische Brauereien, die das lateinisch schreiben… Hm… Zwölf würde natürlich generell schon in die Richtung Belgien deuten, sind wir dann da falsch?

Holger: Total richtig! Selbst Westvleteren ist jetzt gar nicht so weit weg!

 

St. Bernardus Abt 12

Markus: Dann weiß ich es, glaube ich! Viel blau auf dem Etikett?

Holger: Unbedingt.

Markus: Und ein Mönch, der manchmal zwinkert.

Holger: Bei jedem 1000. Etikett zwinkert der Mönch, genau.

Markus: Das ist das St. Bernadus…

Holger: … Abt 12, genau! Wenn man jetzt irgendwie Preis-Leistung definieren möchte, einfach sagen, was ist die Maßeinheit 100, wo sich alles dran orientiert, dann ist es das Bier in meinen Augen.

Christian Klemenz: Ist auf jeden Fall ein Spitzenbier zu einem sehr vernünftigen Preis. Da kann ich zustimmen.

 

Westvleteren und das belgische Bier

Markus: Das liegt auch tatsächlich in der Nähe von Westvleteren, das haben wir zwar schon paar Mal erwähnt, das ist von den belgischen Trappistenklöstern das vom Bier her wahrscheinlich bekannteste, aber eben auch das, wo man das Bier am wenigsten oft bekommt, gerade eben momentan ist der Markt extrem ausgetrocknet. Aber die anderen Trappistenköster machen natürlich auch gute Biere. Und direkt neben der Westvleteren-Abtei liegt die St.-Bernardus-Poduktionsstätte, und dort kann man auch sehr gute Biere erstehen. Manche sagen sogar, dass es da eine ziemliche Parallelität gibt zwischen den Westvleterenbieren und den St.-Bernadus-Bieren. Haben wir vor Ort getestet, finden wir nicht so, aber es sind auf jeden Fall sehr gute… Und ich beneide dich wirklich, weil so was habe ich jetzt nicht. Ich hab mir gedacht, der halbe Liter von dem guten U reicht mir eigentlich.

Holger: Tja, also da kann man mal wieder sehen, also für mich ist klar: Ich brauche sozusagen ein Starterbier. Normalerweise habe ich dann quasi ein Hauptspeisenbier, und dann habe ich natürlich noch ein Digestif-Bier, und St. Bernardus Abt 12 ist so ein schönes Digestif-Bier. Passt zu Käse, passt zu Schokolade, zu Dessert, man kann es auch einfach nur solo genießen, am allerliebsten vor dem Kamin mit netter Gesellschaft, aber ich will jetzt keine Bilder aufkommen lassen, auf gar keinen Fall.

 

Ein neues Zentrallager für die Bierothek

Markus: Ja, das ist gar nicht so einfach, so ein Bier auch einen guten Zustand zu halten, und Christian, ich hab gehört, ihr habt jetzt was Neues in der Bierothek, nämlich, dass ihr euch jetzt irgendwie auch eine Kühlkette kümmert, oder?

Christian Klemenz: Ja und zwar: Wir sind ja mit der Hauptzentrale im Bamberger Hafen beheimatet, auch immer noch mit der Verwaltung und bis vor kurzem war unser zentrales Lager auch hier im Bamberger Hafen, da sind wir zum einen räumlich einfach herausgewachsen. Durchs allgemeine Wachstum haben wir ein bisschen mehr Lagerkapazität gebraucht, und dann haben wir uns umgesehen: Wo finden wir mehr Lagerkapazität und haben uns dann auch gleichzeitig umgesehen, wenn wir schon ein neues, größeres Lager suchen, vielleicht finden wir dann auch was, wo wir was für die Bierqualität tun können und sind dann sehr froh, dass wir fündig geworden sind, ein Kühllager vor den Toren Bambergs zu finden. Das ist ein Lager, wo vorher Fleischverarbeitung stattgefunden hat, quasi das komplette Lager ist isoliert, hat die entsprechende Kühltechnik, und da sind wir jetzt seit knapp zwei Monaten und lagern jetzt an unserem Zentrallager wirklich alle Biere nur noch kühl, also auch nicht nur wenige, sondern wirklich alle Biere, die bei uns auf unserem Zentrallager stehen, werden auch gekühlt gelagert.

Markus: Die Adresse verrätst du aber nicht wahrscheinlich, sonst kommen jetzt ganz viele Leute und sagen: Ich möchte jetzt ganz viel kühles Bier.

Christian Klemenz: So ein Geheimnis ist es auch wieder nicht. Also wir sind da in Trunstadt, das ist einen Steinwurf von unserem alten Lager entfernt, direkt im Nahkreis Bamberg, direkt vor den Toren von Bamberg, autobahnnah, also logistisch sehr gut gelegen. Da sind wir sehr froh, dass wir eben zum einen mehr Kapazität haben, um das Wachstum zu stemmen und zum anderen einfach nochmal einen ganz großen Schritt hin zu mehr Bierqualität machen können.

 

20 Kästen Eiche im Keller

Holger: Unbedingt. Also ich weiß nicht, ob ich das schon jemals erzählt habe, aber Bier ist ja ein Frischeprodukt. Obwohl der Markus und ich natürlich immer wieder darüber reden, dass bestimmte Doppelböcke oder so in die Richtung gehende Biere auch unheimlich gut lagerfähig sind und besser werden – seit gestern weiß ich, dass er 20 Kästen Schlenkerla Eiche im Keller hat. Zwanzig!

Markus: Verschiedene Jahrgänge.

 

Holger als König von Deutschland

Holger: Aber das nur am Rande. Das, was ich jetzt eigentlich sagen wollte, ist: Wenn das mit der Politik so weitergeht, dann hat ja irgendwann keiner mehr Bock, irgendwie Verantwortung zu übernehmen, oder? Und wenn das dann so ist, dann werde ich quasi König von Deutschland. Also es gibt natürlich dann keine Demokratie mehr, weil das fände ich langweilig. Es wird eine klassische Monarchie, und das erste, was ich einführe, ist eine geschlossene Kühlkette für Bier. Also wenn ihr mich dann in der Tagesschau seht und denkt: Hey, das ist ja Holgi! Der ist jetzt König von Deutschland! Dann wisst ihr, das nächste, was kommt, ist: Geschlossene Kühlkette für Bier. Sehr gut gemacht, Christian, sehr gut!

Markus: Und ihr wisst jetzt auch ziemlich genau, was passiert, wenn man erst ein Double IPA und dann ein belgisches Quadrupel trinkt.

Holger: Jetzt werde nicht unverschämt!

 

Im Brauerei-Dreieck

Markus: Nein, nein, nein, wunderbar! Ja, damit sind jetzt auch schon am Ende von diesem BierTalk angelangt. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht! War schön, da mal in deine Welt ein bisschen einzutauchen, Christian. Und noch eines: Ihr seid da ja so in einem Brauereidreieck zwischen der Mainlust, den Weiherern und Beck in Trabelsdorf, das ist natürlich auch spannend, deshalb habt ihr es auch vom Lager nicht so weit, wenn mal Not am Bier ist, sozusagen. Von unserer Seite aus vielen, vielen Dank, dass du dabei warst. Vielleicht können wir dich ja auch mal wieder begrüßen, wenn du dann die nächste Bierothek irgendwo in Reykjavik aufmachst. Vielen, vielen Dank! Du hast uns natürlich auch zu tollen Bieren verholfen und dem Holger sogar zu zweien.

Holger: Unbedingt! Ich habe aber auch zwei mitgebracht, im Gegensatz zu dir!

Markus: Der kluge Mensch denkt vor, ich weiß.

Christian Klemenz: Hat mir auch großen Spaß gemacht, vielen Dank für die Einladung und gerne bis bald mal wieder!

Holger: Tschüss!

Christian Klemenz: Ciao!

BierTalk – der Podcast rund ums Bier. Alle Folgen unter www.biertalk.de

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