BierTalk Episode 2026-10-31

BierTalk 166 – Interview II mit Richard und Rudolf Hopf von der Lang Bräu bzw. Hopf & Hopf aus Schönbrunn, Wunsiedel

Was kommt nach der Brauerei? Und wie verwandelt man eine der schwierigsten Entscheidungen des eigenen Lebens in etwas, das anderen helfen kann? Im zweiten Teil meines Gesprächs mit Rudolf und Richard Hopf geht es genau darum. Nachdem die beiden im ersten Teil sehr offen erzählt haben, warum sie die Lang-Bräu in Schönbrunn schließlich geordnet stillgelegt haben, schauen wir diesmal nach vorne. Denn verschwunden sind die Hopf-Brüder aus der Bierwelt keineswegs. Im Gegenteil: Mit Hopf & Hopf geben sie heute genau jene Erfahrungen weiter, die sie selbst über viele Jahre, unzählige Entscheidungen und manche schmerzhafte Lernkurve gesammelt haben. Wir sprechen über Familienunternehmen, Nachfolgekonflikte und Betriebsblindheit, über die Bedeutung eines ehrlichen Blicks auf Zahlen und Strukturen – und darüber, warum manchmal ein Außenstehender nötig ist, damit eine Familie überhaupt wieder gemeinsam an einem Tisch über ihre Zukunft sprechen kann. Rudolf und Richard erzählen, wie sie heute Brauereien dabei unterstützen, neue Perspektiven zu entwickeln, rechtzeitig Veränderungen anzustoßen und vielleicht gerade dadurch eine Stilllegung zu verhindern. Natürlich geht es auch um aktuelle Herausforderungen der Branche: mögliche Zuckersteuer, alkoholfreie Biere, Cola-Mix, Preiskampf, Kooperationen zwischen Brauereien und die große Frage, wie sich der deutsche Biermarkt in den kommenden Jahren verändern wird. Und ganz nebenbei probieren wir mit dem „Lauser“ erstmals im BierTalk einen Cola-Mix und erfahren, warum ausgerechnet der kleine fränkische Begriff „Läuft.“ einmal zur Seele einer ganzen Brauereimarke werden konnte.

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Das Gespräch — zum Nachlesen

Markus: Bier Talk, Gespräche über und beim Bier. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts Wir Talk. Eine neue Folge ist es nur bedingt, weil's eigentlich die Fortsetzung von der letzten Folge ist. ich setze immer noch zusammen mit Richard und Rudolf Hopf von der Langbräu in Wunsiedel beziehungsweise der Unternehmensberatung Hopf und Hopf werden wir gleich ein bisschen darüber sprechen und wir haben im ersten Teil einfach so ein bisschen angeschaut wie ihre Entwicklung gelaufen ist als Nachfolger, als Brauerei Geschäftsführer, Inhaber, Betreiber, Familienmitglied und die Aufs- und Abs, die es eben sogar ab in ihrer Lebenszeit. Und ein bisschen natürlich auch die davor, weil sie natürlich die Generationen davor schon geprägt haben und sind bis zu dem Punkt gekommen wo dann die Familie zusammensitzt und sagt okay wir hatten interessante spannende herausfordernde Zeiten und jetzt erkennen wir dass das in der Form wie es war so nicht weitergehen kann. Wir brauchen mindestens eine Pause bei dem Thema Brauerei und müssen uns aber irgendwie weiterentwickeln. Und dann war eben dieser Entscheidungspunkt gefallen, wir liegen die Brauerei still und dann schauen wir jetzt einfach mal wie es mit euch beiden und dem Unternehmen dem neuen Unternehmen so ein bisschen weiter geht, was ihr für Erfahrungen seitdem gesammelt habt. Also seitdem heißt es seit ungefähr anderthalb zwei Jahren jetzt und dann steigen wir da noch mal ganz kurz ein Rudolf vielleicht bei dir? Wir waren ja den Punkt, ihr habt euch da entschieden! Du hast ja erzählt du hast eine Kochausbildung einmal gemacht und bist dann so ein bißchen seitlich in die Brauerei wieder reingestolfert. so ungefähr war für dich dann an dem Punkt vielleicht auch der Gedanke naja ich könnte ja wieder zurück in die Küche oder mein fünf Sterne Restaurant aufmachen oder etwas anderes machen. also auf jeden Fall weg von hier. oder war für Dich klar nein Bleibe da, ich möchte hier weiter wirken. Wie war das?

Gast A: Ja gut! Ich habe noch die

Markus: Hotelmanagement-Ausbildungmachsstudium

Gast A: gemacht. Koch war nur der erste Punkt. Das waren zehn oder zwölf in sieben Jahre in der Brauerei natürlich wo ich mit Richard eigentlich den ganzen Betrieb auf dem Kopf gestellt hat und mir alles neu gemacht. Da kann man sehr gutes Feedback haben. Wir haben auch viel gelernt in der Zeit, haben uns auch viel privat weitergebildet haben. Auch viele Seminare und Workshops besucht. Primär sage ich mal um unseren Betrieb Dadurch noch vorne zu bringen mit neuen Inputs, was uns auch sehr viel gebracht hat. Auch in Entscheidungsprozessen in der Zeit einfach mutiger sein im Marketing und auch im Vertrieb. Das war ein wichtiger Punkt und deswegen war das... Thema was anderes zu machen, nie jetzt ein Gedanke weil wir ja die Branche lieben. Wir kennen ja sehr viele Menschen und haben uns gefühlt vierundzwanzig Stunden sieben mit der Branche beschäftigt in den letzten zwölf oder zehn Jahren und haben da einfach sehr viel Wissen aufgebaut und auch jetzt auch sehr viele Erfahrungen haben erfahrend dürfen. Auch jetzt mit dem mit den Stilllegung gibt es auch viele Punkte die man einfach berücksichtigen muss und haben das einfach auf großes wissen wenn man zurückblickt in verschiedenen Punkten dass man auch andere Sachen vielleicht anders entschieden hätte, wenn wir jetzt das Wissen schon hätten. Und das ist ein Punkt was natürlich jetzt auch weiter kommunizieren und Menschen helfen möchten die im Betrieb beibehalten wollen aber sagen okay wir müssen auch etwas verändern. Wir brauchen einfach mal neue Impulse. da geht es gar nicht um irgendwie zuzumachen oder das schnell zu legen kannst du dir weiß und einfach den Leuten zu helfen in der Situation wo sie jetzt sind nach vorne zu schauen und ihr einfach da unterstützt was sie halt brauchen.

Markus: Vielleicht gehe ich einfach in irgendeine andere Brauerei oder fahre mal auf der Aida und mach da Braumeister. Oder mache auch was ganz anderes, oder war auch klar? Nee, ich will da weitermachen, weiterbilden!

Gast B: Bei Luther hat mir das immer geschrieben, ich sage mir gefälligst an sicheren Jobs suchen jetzt und hin und her... Nee aber zunächst einmal muss man wissen die eingeblande Zeit für die Betriebsstellegung haben wir schon circa mit einem Jahr beziffert Und ich muss sagen sie waren noch ein bisschen gering geschätzt weil trotzdem einfach so einen Grundrauschen da ist allein wenn Postkasten aufmacht, wenn man dann ganz alleine ist. Dann ist man auch noch ein bisschen Hausmeister in den Gebäutlichkeiten. Dann klingt mal wieder das Telefon. Dann bin ich jetzt mittlerweile ein dreifacher Vater und es binde dann auch eine gewisse Zeit die wir natürlich auch sehr gerne verbringt und man hat da einen anderen Alltag sag' ich mal. und für uns war aber Auch nie das große Thema, dass man sagt ach komm jetzt müssen wir uns irgendwas suchen oder sowas. Weil A gewissens Grundrauschen an Arbeit ist da und B haben gesagt Wir lieben diese Branche. Wir wissen viel über die Branche Und mit dem erlangten Wissen dann möchte auch gerne Kollegen helfen in positiven Szenen weil wie auch schon die Erfahrung gemacht haben. okay es ist nicht so dass sagst ja Jetzt rufe ich die Auskunft an und frag mal nach der Brauerei-Beratung XY und habe da jetzt die Beantwortung meiner Fragen. Wir mussten nämlich dann auch feststellen, dass es das gar nicht gibt. Es gibt genügend Ingenieursbüros wo du irgendwas technisch abrufen kannst. Du hast irgendwelche Rechtsanwälte, du hast Steuerberater, Wirtschaftsprüfer hin und her aber so eine handwerkliche Branche ganzheitlich zu überblicken, zu durchdringen, dass jemand überhaupt weiß okay wer bin ich was mache ich? den Anspruch hat mir ja bevor wir überhaupt jemanden vertraut, der einen beraten kann. Da haben wir gesagt eigentlich wir haben da nichts wirklich gefunden. die Recherche ist auch ausgeblieben weil man eigentlich sehr enttäuscht über die Möglichkeiten sich auch wissen einzukaufen wenn man es in kurzer Zeit abrufen möchte oder braucht dass man sagt okay das ist sicherlich auch ein spannender Punkt. Aber auch durch das, was wir immer gut vernetzt waren und viele auch so kontaktiert haben. Und man sich da einfach freundschaftlich austauscht, hat uns auch schon mal viel Spaß gemacht, sich dann auch mit diesen Themen Marketing-Sichtbarkeit zu positionieren. Wir haben einfach gesehen, da ist ein Riesenbedarf da und wir machen es gerne. also bleiben wir in der Branche halt von einem anderen Blickwinkel.

Markus: Das kommt mir ein bisschen so vor wie mit den Ärzten! Heutzutage kann ich ja zum Herzspezialisten, zum Lungen-Spezialisten, was es ist. Ich weiß, zum Physiotherapeutin oder wie auch immer gehen und jeder sieht halt meinen Problem oder meine Person oder meine Figur aus seinem oder ihrem Blickwinkel. Das heißt gehe ich zum Herz-Spezialisten habe ich ein Herzproblem? Gehe ich zum Lungenspezialisten hab' ich einen Lungenproblem? Wie auch immer! Aber eben diese ganzheitliche Sicht Das ist schwierig. Und ich glaub, in der Brauerei ist es ähnlich. Der wird der Brauberater eben sagen, da pass auf hier der Kessel und die Rezeptur und das Rohr ... Ich weiß nicht was hier. Der Steuerberater sagt wieder etwas anderes um das unter einen Hut zu kriegen. Das ist so ein bisschen das Problem, was wir uns viel wünschen, wenn man den Vergleich zur Medizin sieht. Früher gab's ja diese Ärzte schon, die irgendwie das Ganze betrachtet haben. Uns ist das ein bisschen verloren gegangen durch das Spezialisten-Tum Gerade für dieses Phänomen an der Familienbrauerei, weil es eben ja im Konzern ist das anders. Da habe ich dann die Aktiengesellschaft und hab viel größere Strukturen. aber hier ist eben auch noch mal eine ganz andere Interaktion zwischen dem Beteiligten da. und so das zu machen Das ist schon auch eine Herausforderung Aber bringt euch glaube ich auch in eine ganz besondere Position Weil ihr's halt wirklich von von klein auf mitgemacht habt Und die Positionen der handelnden Personen auch gut kennt. also wenn wir jetzt den anderen Brauereinen andere Familienbrauein in Frankreich schauen Es ist eine klassische Konstellation eine ältere Inhaber-Generation oder noch ne vorherrige, wie auch immer die irgendwie mit im Boot haben ist. Ich hab irgendwelche Jüngeren, die da jetzt reingewachsen sind, reinwachsen, die vielleicht auch einen Stau haben, die seit zwanzig Jahren übernehmen wollen und nicht übernehmen dürfen dann auf einmal vielleicht reinfallen weil den Älteren gesundheitlich plötzlich was nicht mehr so geht. und also ganz viele Herausforderungen. und wie ihr schon sagt es gibt dafür ja kein Telefonbuch wo ich sagen kann ich bräuchte zwar jemandem. Also, wann kam es dann für euch das ihr gesagt habt? Ja wir machen da eine Unternehmensberatung draus. Wir machen da gemeinsame Firma daraus. und wie waren dann so die ersten Schritte?

Gast A: Ich will nur mal einhaken. meistens ist ja auch ein zwischelmenschliches Thema. Dieses familiäre Thema darf man nicht unterschätzen bevor die Technik kommt. oder für Triebmarketing ist meistens immer familiäres Thema was man erst einmal geklären muss. Welches Thema es ist Nachfolge Investitionen Wie viel Mitspracherecht hat noch die Oma, sage ich mal zu übertrieben gesagt. Das sind ja auch Punkte, die da sehr wichtig sind. und das haben wir auch alles erlebt mit krassen Beispielen eigentlich bei uns auch. Ich glaube, wir sind einer der wenigen Pampinen, die das Hardcore alles miterlebt haben. Wir haben es ein bisschen angedeutet beim Teil eins mit unserer

Gast B: Großtante

Gast A: und so. Das sind Geschichten. Wenn wir eine Beratung machen, wenn wir selber eins mal so geschichten, dann müssen die schon Bescheid. Die Jungs

Markus: haben noch

Gast A: grasse Sachen erlebt als ihr gerade. Das ist natürlich auch zwischenmenschlich. ganz gut, dass man die Leute abholen kann. Eigentlich, wo wir gesagt haben ... Wir möchten jetzt geordnet aufhören. Ist ja der Punkt da okay? Wir haben uns ja x Jahre mit was anderes beschäftigt. Wer kann uns denn da helfen? Das muss ja auch funktionieren. Du hast dir nur eine Chance, du darfst dir in der Zeit kein Schiffsbruch erreichen. Ich sag immer so das ist ein schwerer Öltange. Der muss jetzt erst mal vom Meer einen Hafen reinkommen und wenn er im Hafen ist dann muss er noch angelegt werden da muss ich auch noch von Bord gehen können. also das sind schon mehrere Zwischenschritte Und da kann vieles passieren in der Zeit, also dass man noch vorher kurz vorher noch sinkt sogar auch im Hafenbecken. Und sinken heißt dann vielleicht total Verlust und noch Privatvermögen auch weg. Also das ist ein wichtiger Punkt. Da haben wir so eine Branche ein bisschen rumgeschaut. wer könnte denn uns helfen? Es sind halt zu verschiedenen Personen und Verbänden gegangen. aber da war dann der Punkt da, dass da eigentlich uns keiner so wirklich helfen konnte. Am Anfang ein bisschen überrascht war er natürlich. Wir haben gedacht, okay das ist vielleicht schon eher ein Thema was so unter dem Rad da schon läuft. aber wir haben jetzt festgestellt dass die meisten halt Inservenz anmelden oder müssen auch und dann ist das Thema eh ja ganz anderes. Dann übernimmt jeder Inservenswalde. Und dann war eigentlich der Punkt da, dass wir gesagt haben ok dann müssen wir uns halt wissen individuell von X-Personen einkaufen. Das haben wir auch gemacht Und wir jetzt natürlich da ein großes Wissen, auch finanzielles Wissen und sie erkauft haben. Und kackt dann okay das ist ein Punkt wo mir den Leuten helfen können wenn es ein Thema sein sollte aber nicht primär sondern wir haben ja auch in dem Prozess gesehen die letzten Jahre was kann man vielleicht trotzdem machen dass es weitergeht

Markus: oder

Gast A: haben hier vielleicht auch irgendwelche Fehler gemacht die wir jetzt einen anderen mitteilen können zu pass auf bieg nicht in den Links ab, sondern wenn du das und das machen willst. Vielleicht rechtsab bist du vielleicht auch schneller am Ziel. Also das sind so Punkte einfach Erfahrung Schatz. Punkt eins dass man Leuten helfen kann Entscheidungen zu treffen die für sie dann auch richtig sind Wenn Sie gewisse Ziele haben. Und natürlich auch dieses Thema Daily Business. Es kommt ja immer wieder was Neues auf wie zum Beispiel Thema Zuckersteuer. oder morgen ist es halt das andere Thema Und es ist halt schwierig an einem kleinen Betrieb sich damit bis zu beschäftigen, weil du kommst in die Betriebe rein. Du wirst vielleicht sagen okay heute beschäftigt mit dem Thema Zuckersteuer mal! Dann kommt einer und sagt, der Mitarbeiter ist krank. Jetzt muss ich stapler fahren oder das sind wir meistens dann. und dann kommst du raus nach X Stunden und hast eigentlich das was du machen wolltest nicht geschafft. Und morgen schaffst du es auch nicht weil auch wieder etwas ist ne? Das sind wir natürlich auch da. Sachen halt einfach durchzukauen um den Leuten halt mundstückgerecht anbieten zu können dass sie sagen okay wir machen jetzt einen Wirkschaften wir machen ein Seminar wir setzen uns wirklich mal einen Tag zusammen und dein Thema zu lösen oder du einen großen Sprung nach vorne kommst und eine gewisse Klarheit, dass du dich damit auch weiter selber beschäftigen kannst.

Gast B: Es ist wie Rudolf auch schon gesagt hat teilweise ein Sparringspartner in der Mentalität weil das Wissen steckt. teilweise über die Lösung des Problems ist er meistens schon irgendwo vielleicht im Raum man muss bloß dahin moderieren Das ist halt auch eine sehr spannende Aufgabe bei verwordenen Familienverhältnissen erst mal alle am Tisch zu bekommen und b. dann wichtig als externe Person dabei zu sein, dass im Endeffekt der Rahmen gewahrt bleibt und jeder konsequent weiter denkt und mitarbeitet und nicht irgendwie sagt ach komm macht zwar sowohl es sich gehts wieder und dann ist das Thema wieder ein paar Monate brach und es gibt natürlich auch viele Betriebe, die haben die Zeit nicht. Die müssen jetzt mal sagen okay in die Richtung entwicklen wir uns dass wir da eine Zukunft haben. das wie vorhin mit den Beratern ein paar Symptome behandeln lieber im Arzt ja das geht schonmal aber ich muss an die Ursachen ran. Muss er das Problem bei der Wurzel packen? Dass man da irgendwo auch wieder eine klare Linie hat Das ist ja das Schöne. War bei uns auch erleichtert irgendwie, wie wir gesagt haben okay so machen es. Das war erst mal irgendwo auch schon ein Stück weit eine Erleichterung weil meine Entscheidung getroffen wurde. Alles andere der Zeitplan die machen wir das genau und zwar das kommt alle später. Es sind alles Einzelthemen, alle Einzelfragen die kann man klären. aber die große ganze Entscheidung?

Markus: Ich kann mir auch vorstellen dass es so mehrere ganz entscheidende Schritte sind. also der erste ist glaube ich das überhaupt erstmal ... alle gemeinsam sich einig sind, wie die Situation ist. Also auch eine Klarheit haben. Das ist das Stellung? Wenn da fünf Leute sitzen und jeder auf dem Stand ist okay, ich akzeptiere... ... dass die Zahlen so sind wie sie sind, egal wie ich mir das wünschen würde oder wie ich es vielleicht rechtfertigen will oder wie auch immer. Und die Konsequenz daraus ist eben auch die, dass wir uns damit jetzt irgendwie beschäftigen müssen. Korrekt! Was dann ja auch noch kommt, wir müssen ja irgendwie Der große Elefant im Raum ist dann das Thema die Schuldfrage. Also weil man dann sagt, okay warum sind wir da wo wir jetzt sind? und wenn man dann anfängt zu diskutieren? Und da dann erstens gehen dann die Emotionen und dann gehen auch persönliche Beleidigungen und wie auch immer und man kommt vor allem nicht voran. trotzdem ist es aber da und ich glaube das stelle ich mir auch Ganz schwer vor und auch ganz wichtig. Deswegen sind noch externe Leute da, ganz wichtig zu denen auch alle irgendwie ein gewisses Vertrauensverhältnis haben dass man eben da sagen kann okay Das ist da, aber es hilft uns jetzt nicht. Also wir müssen da irgendwie drüber hinweg und müssen jetzt einfach schauen wie kommen wir nach vorne? Wie kommt man dann geordneten Prozess? Und das sind glaube ich auch viele menschliche Herausforderungen die da an einem extrem

Gast A: stark...

Gast B: Wir haben jetzt rückwärtig betrachtet halt auch Entscheidungen von der Großelternseite oder von der Elternseide hier jetzt kritisch beäugt. Kann man aber nur bis so einen gewissen Maß natürlich machen weil Wenn du in der Entscheidungsgrundlage bist, wo die damals waren, war es für dich die richtige Entscheidung und das ist so gemacht worden. Aber es ist wenigstens gemacht worden und entschieden worden. Das ist ja das Wichtigste! Da muss man sich dann auch freimachen. Man kann nicht in die Rolle zurückschlüpfen und sagen okay ich würde sie so und so entscheiden... ...das ist ein Märchen.

Markus: Ja ich glaube dass ist auch was, wo man sich leichter tut im eigenen Leben wenn man das für sich selber wirklich verändert, ich dass man sagt okay. Wenn ich eine Entscheidung irgendwann mal getroffen habe oder treffe

Gast B: dann

Markus: versuche ich das bewusst zu tun mit allem Wissen all dem was ich zu dem Zeitpunkt habe und entscheide mich und steht da hinter. und es ist natürlich so ein kann sein dass ich zehn Jahre später wenn ich auf diese Situation zurückschaue sag ok mit dem wissen was ich jetzt habe war das vielleicht nicht die glücklichste Entscheidung meines Lebens. Aber und daraus kann man ja trotzdem was lernen, ohne daraus den Vorwurf zu machen. Was für ein Idiot war ich damals? Sondern einfach sagen okay Ich habe damals im besten Wissen und Gewissen so entschieden Und ich glaube das ist auch was wir auch gesamtgesellschaftlich irgendwie verlernen müssen, dass wir sagen, wir treffen Entscheidungen hinter denen wir in dem Moment stehen. Die werden hier momentan für richtig halten leben mit den Konsequenzen Auch wenn es heißen kann das wir im Nachhinein vielleicht sagen eine andere Entscheidung mehr besser gewesen haben ist es besser eine Entscheidung zu treffen als gar keine weil ein des ja auf gar keinen Fall vorhanden wurde

Gast B: und man muss sich dann frei machen weil die haben auch wir haben auch ziemlich viel verstanden. Wir haben uns nichts vorzuwerfen. unsere Eltern auch nicht haben auch alles gegeben Tag und Nacht um sich auch nichts vorzuwerfen. Das ist genau der Punkt, da muss ich da irgendwo reinmachen auch. Sonst verfolgt dich ja ständig was? Stimmt

Markus: und das ist vielleicht auch der Unterschied zwischen eben einem selbstständigen Unternehmer oder Unternehmerin und jemanden, der irgendwo angestellt ist dass man sich eben diese Gedanken machen muss. Man muss Entscheidungen fällen, muss die Verantwortung übernehmen und muss damit dann auch okay sein. Und ich glaube es ist auch etwas was bei uns leider Gottes irgendwie in der Bevölkerung aber anscheinend Deutschland noch nie wirklich angekommen ist, dass das halt auch dazugehört. Also wenn ich Unternehmer bin, wenn ich selbstständiger bin muss ich Entscheidungen verhält. Dafür bin ich da und es ist völlig natürlich, dass die nicht immer richtig sind. und Unternehmen geht dann einigermaßen gut, wenn sich mehr richtige Entscheidungen treffen als falsche. Aber es ist jetzt trotzdem auch kein persönlicher Martel, wenn man einfach sagen muss sei es jetzt aufgrund von nicht günstigen Entscheidungen oder einfach auf Grund von Marktentwicklungen oder eben solchen ... hypen oder Lebenszyklen von Produkten, oder von Firmen. Es gibt halt auch mal ein Ende und dann muss es eben auch wieder einen Anfang geben... ...oder kann's auch wieder den Anfang geben. Das gehört ja auch dazu,... ...dass das Neuanfang ja auch nur mal wieder kräftefreis setzt und wieder... ...wieder Möglichkeiten gibt zu gestalten die man vorher nicht hat weil man in diesem Alltagsthema so drin ist. also auch das ist ja ist ja auch befreiend und hilft einem vielleicht sogar wirklich sich da weiterzuentwickeln. Also heißt viel Psychologie wahrscheinlich auch dabei.

Gast B: Unsere Branche leidet auch schon überproportional an Betriebsblindheit. Das muss man leider auch so gestiegen. Da nehmen wir uns selber nicht aus, deswegen haben wir es immer gefreut, dass wenn mal irgendwo rauskommt irgendwelche Reisen macht oder irgendwelchen Kollegen trifft. das ist immer so befruchtend, da sagst du okay ich komme garantiert mit rein ohne den nach Hause und wenn ich eine umsetze reicht schon.

Gast A: Also die Reisen von den Verbänden da waren mir immer dabei. erst einmal war die Gruppe Mega-Kunde, den ganzen jungen Leuten auch ein privater Austausch. Also haben sie Freundschaften entwickelt und du hast immer was gelernt. also wir haben das immer aufgesaugt was gepasst hat, uns haben wir auch versucht immer in unserem Betrieb umzusetzen. Also da waren schon viele Goldstücke dabei bei den ganzen Verbandstreffen oder Verbandsreisen besser wo wir dabei waren das hat uns extrem viel gebracht. also das kann man nur jedem empfehlen der noch nicht dabei war wirklich da diese ein zwei Tage im Jahr zu investieren damit zu fahren Das bringt extrem viel.

Markus: Also überhaupt Betriebe anschauen? Oder überhaupt die Welt anschauen dass ist ja einfach schon einen Punkt. Ich merke, ich bin ja auch viel unterwegs und das ist schon alleine das. Dass man einfach sagt okay wir haben hier eine sehr einheitliche und klare Idee in Franken wie eine Brauerei funktioniert und was man dafür Gerätschaften hat und was er für Biere macht. und es ist für uns die Welt. und wenn man dann halt wirklich mal keine Ahnung, in China ist oder in Südamerika oder sonst irgendwo in Afrika. Da wird es plötzlich ganz anders gedacht und dann funktionieren Dinge ganz anders und Selbstverständlichkeiten die wir kennen gibt's da gar nicht. Dafür gibt's andere wie uns wieder komisch erscheinen und das ist schon auch ein spannender Punkt wo man viel dazu laden kann und wo die Perspektive vielleicht auch anderen wiederhelfen kann, wie man da geht. Ich

Gast B: bin ja eigentlich nicht weit weg! Das ist ja das Thema Betriebstand hat aufzubrechen, so einfach. Wir haben zum Beispiel aus den Standen in Freundschaften mit Brauerei-Kollegen heraus einfach mal gesagt was auf. Ich gehe mal eine Woche zu dir, du kommst mal die Woche zu mir wir machen jetzt mal Betriebetausch auch auf Braumeister Ebene getauscht und dann auf der Mitarbeiter Ebene. Und wenn Du einen neuen Betrieb reinkommst dann läuft's eine Woche herum. Ja das ist die Liste es lang Die Liste ist lang was die auffällt und wo Du vielleicht auch sofort Verbesserungen anbringen kannst die dann vielleicht auch wohlwollend aufgenommen werden und so weiter.

Gast A: Oder Sachen, sagst du, die laufen super? Ja oder Bestätigung...

Gast B: Das war Gold wert! Zeitliche Aufwand natürlich. man denkt immer ja wann soll ich das machen? aber ich könnte auch eine Woche krank sein. Dann geht es auch irgendwie weiter. Das ist ganz interessant. Haben wir mal durchgezogen extrem befruchtend, extrem geil. Aber dann muss ich auch zugeben nicht wiederholt. also man hätte jetzt da natürlich auch noch ein bisschen weitertreiten können das Thema. Der ist doch goldstück. zum Beispiel einfach mal diese direkte Austausch Lettlos unbedingt nur in der Technik, sondern auch im Büro und Co. Also leichter geht es eigentlich gar nicht.

Markus: Und ich glaube das hilft alleine schon die Erkenntnis dass man nicht unersetzbar ist.

Gast B: Richtig! Aber

Markus: auch das befreit... ...und hilft einmal auf den Blick zu wechseln, dass man sagt ok ich war kann ja jederzeit mal krank sein oder sonst wie ausfallen.. Gerade vielen der Branche, die denken wirklich, sie müssen immer und präsent und nur. Und das hat dann eben auch seine Grenzen spannend?

Gast B: Ja wenn der nicht da ist, läuft es gut aus. jetzt zum Beispiel. Oh, das ist aber spannend!

Markus: Das war euer erster Job den ihr als Unternehmensberatung Hopf-und-Hopf gemacht habt.

Gast B: Es war fließender Übergang. Anbräu ist immer weniger gewonnen in der Abwicklung Und diese Themen bei Hopf und Hopfs sind immer mehr geworden. Also es war jetzt auch schöner Arbeitsflug, sage ich mal. Es ist ein gewisse Aufbauarbeit dort, wenn nicht am Anfang? Das ist klar! Dass die Grundlagen stehen aber das war jetzt ein schöner fließender Übergang.

Gast A: Manche beobachten uns ja auch und haben halt an den Anrufen zu. Wir haben jetzt die und die Herausforderungen... Könnte man vorbeig oder können wir mal drüber sprechen, wie ihr das denkt etc. Und dann sieht man ja okay, wie kann man den helfen? Bestes Beispiel jetzt wo ich auch so ein gutes Gefühl hatte wirklich mal mit Menschen helfen zu können, wo ich mir gedacht habe krass wenn mir das vor zwei Jahren gehabt hätten Also hätten wir uns selber einkaufen können mit den Wissen. Was wäre denn dann passiert? Was hätte man da noch alles gemacht, vielleicht auch spannenderweise? Das war ein Workshop. Zukunftsworkshop haben einfach verschiedene Sachen aufgezeigt wie es weitergehen könnte mit der ganzen Familie. das ist auch dieser Punkt was du von Angst sprachen hast sich zusammen zu machen und das mal wirklich ein Tag durchzusprechen, ohne dass dann Streit aufkommt oder dass sie das eine Aufreden sagen können. Ich habe mich am Arsch, ich gehe jetzt heim oder sowas. Wenn er da auch Exzener dazutzt ist natürlich das eine ganz andere Sache. dann auch wo man auch viele sagen okay dann muss ich jetzt dort sitzen bleiben und auch da werde ich mich zügeln, dass wir sagen wir haben das Ziel um einfach daran durchzuarbeiten. Und da war ich dann so nachmittags drin gesessen in den Workshop und hab mir gedacht

Gast B: Rudolf,

Gast A: krass. Wenn wir Hopf von Hopf gekaufen hätte können hätten wir vielleicht andere Sachen auch noch mal anders gemacht in der Zeit wo man es halt noch anders zu hätten regeln können. nur über Täter schätzen habe ich halt so ein super gutes Gefühl. Krass du konntest dir jetzt wirklich helfen mir eine Perspektive aufzubauen Klarheit zu schaffen wo sie auch einfach dann weiter damit arbeiten können gewisse Entscheidungen treffen zu können. Und da sind wir wirklich mit einem sehr guten Gefühl auch heimgefahren und haben gesagt,

Markus: toll.

Gast A: Es war so ein ganz besonderer Augenblick für mich, wo ich sage okay das passt.

Gast B: Wirklich Menschen helfen? Familien helfen?

Gast A: Ja.

Gast B: Das ist ein sehr gutes Gefühl.

Gast A: Weiterer Druck auch da ne? Die haben sich schon lange beschäftigen. wie können wir was machen, wie geht es weiter? Dann einfach mal extremer einmal drüber zu schauen dann zusammen, wenn ich mir die ganze Familie das einmal durchzusprechen welche möglichkeiten das gibt auch. Das hat das war für die auch befreiend Das

Markus: war schön. Und waren das dann vor allem auch so Übergabe-Themen oder auch Problemthemen, was die Wirtschaftlichkeit angeht? Oder habt ihr ja auch schon ganz andere

Gast A: Wachstätten... Der Markt drückt natürlich schon massiv momentan. Wo viele sagen wie können wir uns da neu aufstellen und anders machen etc.

Markus: Was ist da ein klassisches Problem? also geht es um eine Investitionsstaubproblematik wo man eben sagt okay wir können euch so und so helfen um vielleicht auch technisch irgendwas umzusetzen, damit man ein bisschen Beispiele hat. Was habt ihr da konkret irgendwo schon mal umsetzen können oder raten können?

Gast B: Jetzt sind auch Anpassungsrückstau. Das nenne ich jetzt einfach mal. Wenn ich jetzt sage was auf... Ich habe einen Betrieb der von acht Millionen Euro Umsatz kommt und ist jetzt irgendwo innerhalb von zehn Jahren bei fünf Millionen Euro. Und es läuft alles wie gehabt so weiter. Die großen Strukturen passen immer dazu, die Arbeitsgewohnheiten passen nicht mehr. Es ist alles so eingelaufen.

Gast A: der

Gast B: Geschäftsführer denkt an das Pasta was ich vorhin erzählt habe. es täuscht wenn der Betriebshof brummt aber unter dem Strich des Ergebnis dann nicht mehr passt weil halt Abschmeizungseffekte da sind. Da muss sich halt Strukture anpassen und das ist auch sehr spannend. dann denkt man mal, warum machen sie vielleicht selber nicht? Oder wie hättest du selber reagiert wenn du in der Situation bist. Aber es ist halt auch das Thema dein Tages ausgeschöpft. Du hast dein Tagesgeschäft. Du hasst zwangsweise auch eine gewisse Betriebsbühntheit. und wenn ich jetzt die Möglichkeit habe dass sich vorausen kommen... Und ich kann mich nur auf das konzentrieren! Da hab' ich natürlich ganz andere Analyse und viel bessere Umsetzungsideen, wie wenn ich jetzt in meinen Leitplanken denke.

Gast A: Und natürlich kann euch auch die Familie oder die Person X sagen ja wir haben es mit Hopfenhop so entschieden Wir möchten das gerne umsetzen. Konfrontation Richtung uns

Markus: aufzuschieben

Gast A: ist auch ein Punkt

Markus: bei

Gast A: vielen

Gast B: Schwarze Peters gibt es teilweise auch. Mein Gott, dann ist das halt so.

Gast A: Aber dann könnt

Markus: ihr als Profa auch agieren?

Gast A: Genau, ist unser Job da und einfach die Leute versuchen mit ins Boot zu holen. Lass uns doch bitte was verändern! Wir haben zusammen das Du-Wir... Es ist wichtig, dass wir das Ziel erreichen für die Zukunft oder sich neu aufzustellen oder einfach nur besser zu werden. Und da ist es wichtig, einfach jeden mitzunehmen. Das sind ein bisschen so einen Zwischenstückgang manchmal auch. Aber das ist super unterschiedlich. Man kann ja nicht sagen, dass es jetzt ein Muster ist, das kann man über jede Brauerei ziehen. Das weiß ich selber. Jede Brauerei ist super individuell.

Gast B: Welche

Gast A: Struktur hat's? Welches Sortiments hats? In welcher Region ist es? Welche Marktteil nehmen wir uns dann außen rum? Das muss man wirklich jede Brauaerei selbst individuell beleuchten!

Markus: Ihr habt gerade noch einen ganz spannenden Thema angesprochen was von euch ganz bewusst mitbekommen habe in letzter Zeit. Es gibt ja jetzt gerade, also wir haben jetzt zurzeit der Aufnahme augustes zwanzig sechsundzwanzig. da ist dieses Thema Zuckersteuer ein großes Thema wo eben das deutsche Staat plant für bestimmte Getränke eine Steuer auf den Zuckergehalt einzuführen und Da war der Plan ja erstmal das in zwei, drei Jahren zu machen und auf einmal heißt Nödiskoptiz schon zum Januar nächsten Jahres. Und das führt natürlich automatisch zu einem Druck auch für die Brauereien, die eben auch z.B. eben zugehaltige Limonaden oder sowas herstellen damit irgendwie zurechtzukommen und sich vor allem so schnell anzupassen. und viele haben ja auch da wieder kein Telefonbuch wo sie sagen, wen ruf ich denn da jetzt an? Das habt ihr für euch ein bisschen als Thema entdeckt, habt dazu auch Online-Workshops schon gemacht. Vielleicht wollt ihr uns da ein bisschen teilhaben. Also wie habt ihr das Thema identifiziert? Wie habt ihr dann dieses Gedanken gehabt, wir machen da diese Workshops und wie ist denn so das Feedback was da jetzt so kommt?

Gast B: Wir haben ja noch das Format Hashtag fragt im Braumeister auf unseren Langbräu Instagram-Kanal wo im Endeffekt immer externe Fragen kommen und ich versuch es dann irgendwie zu beantworten. Haben wir weitergeführt was uns einfach Spaß macht. Und dann kam das Thema Was kostet mich die Zuckersteuer? Da kam tatsächlich die Frage Wir haben dann schon auch in der Presse, das ist einer Mitverfolg. Ja hier es kommt eine Zuckersteuer und bla bla bla. Und da haben wir uns ein bisschen eingelesen. Dann sind wir eigentlich selber erschrocken wie groß dieser Betrag war mit diesen drei Euro zwanzig. Dann hat Rudolf noch ein bissel umeinander gelesen und wenn man jemals über das Thema liest, dass du Vogelbilder wird, so dann im Endeffekt auch und desto komplizierter wird's ja. Da hat er Rudolf zurecht gesagt, Moment mal, da fehlt ja noch die Handelspanne! Was von der einzelnen Handel draufkommt und von den Großhandelsunternehmen usw. Und

Gast A: dann noch die Mehrwertsteuer?

Gast B: Und die Spanne wird sich niemand nehmen lassen! Und dann waren wir selber total schockiert, dass wir dann irgendwo bei vielfünfeinneunzig für die Cola-Mix-Kiste zwanzigmal zero fünf rauskommen.

Markus: Also wir reden davon einer

Gast A: Kiste.

Gast B: Das haben wir dann so in dem Video, ohne jetzt irgendjemanden anzugreifen. Einmal im Dark-Stell nüchtern, so und so wird es sein. Also

Markus: nur mal ganz gut reden nach von fünfzig Prozent? Richtig!

Gast A: Das ist ein riesen Hebel.

Gast B: Es sind selber die Kinder darunter gefallen und das hat natürlich eine hohe Reichweite gehabt. Es waren immer noch mehr Fragen aufgeploppt und dann haben wir gesagt Mensch... Und es war Vogelbild diese ganzen Ankündigungen vom Datum her. also eine normale Regierungsarbeit eine normale parlamentarische Arbeit ist es natürlich nicht, da in so kürzerer Zeit lang irgendwas durchzupeitschen. Wo wir ja bloß über diese berühmten vierhundertfünfzig Millionen Euro reden für den Bundeshaushalt was ist das? Da die Leute so zu verunsichern haben uns auch geärgert und haben gesagt Mensch, das bereiten wir im Endeffekt auf, haben halt mit ein paar Leuten, interessanten Leuten drüber telefoniert und dann ist einfach die Idee entstanden mensch lassen sie doch dort ein Webinar anbieten wo wir einfach mal mit Experten drüber sprechen und wo man auch seine Fragen los werden kann, weil je mehr wir darüber im Endeffekt uns informiert haben, desto mehr Fragen sind aufgekommen. Und schwer zu beantworten teilweise.

Gast A: Und dann geht es ja trotzdem auch um viele Sachen. Reformulierung oder wie baue ich mein Marketing auf? Gibt's ja doch viele Möglichkeiten! Das haben wir einfach einmal mit den Experten gearbeitet und wir wollten so ein bisschen Forum schaffen das Brauereien die das auch interessant finden dass man dann mit einem Austausch kommt, so ein offenes Gespräch auch. Und das haben wir jetzt zweimal gemacht. Wir werden noch mal am dreißigsten September nochmal dieses Webinar anbieten und

Markus: da...

Gast A: Jetzt hat natürlich wie du sagst es ist natürlich jetzt im Jahr zwanzig, hat's geheißen, jetzt ist ja zwei tausendzehntzwanzig im Gespräch also alles sehr unsicher und die guten Möglichkeiten, die es gibt, die brauchen. jetzt sage ich mal einen Ja dass der Endkunde auch jetzt nicht so mitbekommt. Wenn es natürlich jetzt schon siebenundzwanzig kommen sollte, wird natürlich die Auswahl schon geringer sein, das Sortiment neu aufzubauen. Es gibt aber auch Chancen... Man kann sich da wirklich gut im Marketing gut positionieren und auch das Thema zu spielen. Also es ist nicht nur ein Schatten sondern auch Licht dabei. Aber man muss sich damit beschäftigen. Vielleicht

Markus: wenn wir das nochmal konkret macht für die Leute, die gar nicht so recht wissen was es bedeutet? Ein Zuckergehalt. Letzten Endes sagen wir mal, wir haben ja euer cooler Mix hier zum Beispiel stehen und da ist halt pro hundert Milliliter so viel Gramm oder por tausend Millilitern so viele Gramm Zucker drin. und diese neue Steuer sagt jetzt eben es gibt einen gewissen Prozentsatz an Geld was für Sohn zu bezahlen ist?

Gast B: Ja das wäre ja schön aber es ist am Endeffekt nur dieses Positionspapier gekommen von dem Renten-Gremium

Gast A: wo es halt

Gast B: keins hat, ja wir lehnen uns an das britische Erfolgsmodell an weil das im Endeffekt so gut funktioniert hat. Ist auch interessant wenn man dann mal durchliest was da funktioniert und was nicht und in welchen Ländern das wie gehandhabt wird. Und auch das sind ja Ummaßungen bei einem Endeffekte dieser parlamentarischen Prozesse aber noch gar nicht soweit ist dass man's abstimmungsfähig irgendwas hat. Aber man hat sich halt da angelehnt Und dann liest man sich plötzlich irgendwelche Bundestagsanfragen durch, wo es darum geht was tragen sie zur Reduzierung oder zur Erhöhung von Lebensmittelpreisen bei. Das ist dann auch interessant wenn man sich mal in so Detail-Papiere einliest aber alles in allen halt sehr wage und dann ist es sehr schnell konkret geworden mit den Daten die da rumschwirren. Es ist wie's is', man kanns da nicht ändern. Gut, die ganze Lobbyarbeit wird gemacht. Das ist kein Thema. Aber man muss sich im Endeffekt darauf vorbereiten was es bei Szenario A und B ist. Da wollen wir einfach eine Herstellung geben. Und selber finden das auch interessant.

Markus: Und prinzipiell? Also grundsätzlich heißt es ich kann als Brauerei oder als Hersteller von so einem getränkten Zukunft dann eben entweder sagen die einfachste Lösung Ich tue da weniger Zucker rein Was dann ja auch bedeutet, dass der Konsument das irgendwie war und so eine Option ist. Ja ich versuche es mal ein bisschen zu sammeln. Ich kann sagen, ich nehme einen Zuckerersatzstoff in irgendeiner Form oder ich kaschiere's wieder irgendwie ganz anders. Gibt es sonst noch Möglichkeiten?

Gast A: Es soll lassen Hauptprodukt lassen anderes noch dazu bringen. Oder halt an diese Thema Reformulierung. Wie bringe ich den Zucker?

Gast B: Bei den Rezeptionen ist es schon wirklich kompliziert. Auch ich als Techniker, wir hatten auch bei Döhmins und so weiter mal eine Woche lang nur AFG und solche Geschichten. Aber wenn du dich dann wirklich reinfuchst wie ist das mit den Stabilitäten? Wenn ich im Zucker teilweise um dreißig Prozent reduziere... Wie verhalten sich andere Komponenten? Klar hat was aus! Bekomme ich einen Ölring, bekomme ich irgendwie Trübungsprobleme etc. Also das ist so ein weites Feld, man muss es dann auch teilweise durch Tests flankieren und freilich wenn jetzt alle gleichzeitig beim Grundstoffhersteller anrufen was ist da für den Jahr gar nichts?

Markus: Und dann habt ihr euch diese Gedanken geben gemacht und habt dann auch verschiedene Ansprechpartner Kontaktiert, ich fand es auch interessant. Wir hatten ja sogar jemand aus England mit dabei, der daneben mal erzählt hat wie's dort im Markt wirklich ausschaut.

Gast A: Das war sehr wichtig, dass man das immer versteht, wo anders da auch abläuft

Markus: und ich musste... Ich war ja jetzt gerade in England und hab' das dann noch einmal nachvollzogen und ist ja auch wirklich so erkannt. und also für mich zum Beispiel wirklich frappierend war, dass es tatsächlich so ist wenn du deinen Wald-und Wiesenpap gehst und bestellst Nikola, dann bekommst du Nikolas Euron! Also du musst wirklich bewusst sagen, ich will jetzt das zugeheilige Produkt. Das ist schon interessant, wie da auch der Fokus von der Gesellschaft sich da ändert. Überhaupt, wie man eben zu diesem Zuckerthema an und für sich steht, das ist ja auch eine Frage weil ja der Zuckerersatzstoff zwar jetzt mal die Süße wegnimmt aber altes was physiognomisch im Körper so passiert und was mit diesem Ersatzstoff passiert ist ja immer noch nicht jeder.

Gast B: Insulin, Resistenz und alles Gott weiß was es gibt und ich kann mich noch erinnern wie damals Süßstoffe, Aspartam und so weiter durch die Presse getrieben wurden als potenzielle Krebsherringen usw. Da gibt es auch genügend Gegner von diesen ganzen Süßstoffen. also wirklich so einfach ist es damit.

Gast A: Ich persönlich sage halt immer Es gibt ja schon eine Alternative Also keine sehr gezwungenes Zuckerprodukt zu kaufen oder zu konsumieren. Es gibt hier eigentlich immer im Handel X-Alternativen Und in der Gastronomie ja eigentlich auch. Also ich sehe es ein bisschen von der Sache politisch halt einfach da Geld abzugreifen, was mich persönlich ein bissel stört. Weil an sich ist der Verbraucher ja mündig und hat hier auch die Möglichkeit zu verschiedenen Produkten zugreifen im Regal. Es sind nicht wie wo anders ein Produkt dasteht sondern es gibt eine Fülle am Produkten und das ist für jeden etwas dabei

Markus: Und das scheint ja auch nur für Getränke geplant zu sein.

Gast A: Momentan zumindest, ja.

Gast B: Aber es ist schon eine Frau in Sache Bürokratieabbau. Das stelle ich nicht ganz besonders an. Es wird immer komplizierter. Es hängt immer größere Verwaltungsapparat dran und wenn man dann noch mal die ganzen Pensionen denkt, die da noch im Rücken stehen... Also das ist für ein Bundeshaushalt jetzt auch nicht unbedingt alles gepriesen.

Markus: Also wichtig, dass es euch gibt und auch wichtig in der Funktion als Unternehmensberatung. Ich würde jetzt gerne nochmal kurz auf den anderen Teil eingehen denn es gibt ja weiterhin Produkte von euch! Es gibt weiterhin Bier von euch und es gibt auch euer Spätze. ich das ja glaube ich sagen, dass jetzt Lausa heißt. Vielleicht wollen wir es mal auch probieren weil wir haben's schon da stehen. Normalerweise ist er auch ein Nohruhm und ich glaub im Biertuch haben wir noch nie ein alkoholfreies Getränk.

Gast B: Wir haben es

Markus: nicht auf Bierbasis gesteht, verkostet aber das probieren wir jetzt einfach mal. Ich geb's mal da rein wenn ich darf. Und nichtsdestotrotz kann man wie ein Biersommer jeder ran gehen. also den Farb ist schonmal schön. So, Kastanio von der Wix-Markt

Gast A: ist ja die letzten Jahre extrem gewachsen. Das ist ja schon ein Thema geworden auch für viele Brauereien, die vielleicht noch vor fünf Jahren drüber gelacht haben. Haben jetzt auch ereignetes Brauerei-Lemo oder Spätsi gemacht. also das ist schon ein interessanter

Gast B: Markt. Es war als Techniker so toll weil du hast das gleiche Lehrgut. Du brauchst nichts mehr sortieren und es ist gleiche Leergut am LKW. Das läuft durch die Anlage durch. Du wächstest nur des Produktes. Also das war auch da eingehend ein Traum.

Markus: Was mir schon mal sehr gut gefällt, ihr habt eure klassischen Kronkorken die man ja auch von früher schon kannte mit dem Slogan läuft und hat mir im ersten Teil ja auch schon kurz angesprochen. Falls jetzt jemand das nicht kennt oder nichts sich dort vorstellen kann, läuft halt in Franken ganz viele verschiedene Bedeutungen, die in diesem einen Wort zusammenkommen. also wir haben viele Worte die so die so minimalisieren und auf ganz viele Dinge anwendbar sind. Und läuft kann halt, es kann heißen Es passt! Es geht! Es funktioniert! Es ist gut! Es kann auch einfach ganz büchlich heißen Ein Getränk läuft irgendwo rein Sei es jetzt ins Glas sei es aber auch in die Menschen sozusagen. Also es wird gerne getrunken mit einem Lächeln auf den Lippen oder so. also ein durchwegs positiv konnotierter Begriff. Und ich glaube, das war damals auch ein wesentlicher Punkt bei eurer Umgestaltung in der Brauerei mit diesen Flogen rauszugehen. Weil es einfach so von den Wipes wie man so schön sagt einfach grundpositiv ist und damit die Leute schon wenn sie den Grundgröcken gesehen haben gesagt haben Mensch, es läuft! Ich nehme das Bier in die Hand und der Tag läuft so ungefähr. also da kann man ja wirklich viel damit assoziieren. Wer ist denn von euch da drauf gekommen?

Gast A: Ja eigentlich war's so mit einer Agentur zusammengearbeitet, die diesen ganzen Transformationsprozess mit uns begleitet hat. Und da kam halt der Punkt mal auf, ja? Wir bräuchten Slogan und wie so Sloganslogan-Slogan, naja okay wenn du meinst dann machen wir das Projekt einmal auf! Und dann kam es verschiedene Kategorien halt und irgendwo abzukürzen war da auch noch mal dieses Thema läuft da gestandene Das war...

Gast B: Ja, ich würde ja sagen, dreizehn und fünfzehn haben wir es dann letztendlich richtig ausgelollt.

Gast A: Läuft? Das ist ein Wort. da kann man auch sehr viel Marketing-Technik damit spielen. Wir haben uns etwas so orientiert an Astra auch, die das auch allgemein so gespielt haben. Mit läuft können wir auch ein bisschen vieles umspielen mit dem Wort

Markus: oder interpretieren.

Gast A: Und dann haben wir gesagt okay, dann nehmen wir das läuft. Dann hat noch die Agentur eigentlich mal ein Schriftzug und so, alles erarbeitet. Und dann haben wir das einfach auch mit so einem Markt gebracht... ...und man hat dann schon gemerkt auf einmal wie man das läuft. bis es so komisch ist kann man Resonanz zurück. also man sieht ja immer das Endergebnis. am Anfang hat's keinen interessiert. ich sage immer wir sind teilweise mit dem Läuft-Button rumgelaufen und die Idioten was haben sie denn da für den Button dran? Was soll das laufen? Aber du hast dann gemerkt nach ein, zwei Jahren dass da immer mehr Resonanz kommt und das die Leute darauf interagieren mit ihnen läuft. Weil es ein bisschen neutral ist ne? Es steht eine Plankfreude da man kann wie so eine eigene Marke auch. Und dann wurde eigentlich über die Jahre, das läuft zu unserer Marke. Also weg vom Slogan zum Beispiel. Wir rufen irgendeinen Getränkemarkt an und dann sagt halt der Vertriebler ja also Bestellung langbräu. Dann der so lang bräu, langbraue, langbrau. Die

Gast B: läuft,

Gast A: die läuft, sie läuft. Ach, die läuft! Die läuft Brauerei ne? Also du hast euch merkt wie wir da positioniert haben bei den Leuten. Langbräuig haben es ja nicht gewusst im Getränkefahrt aber läuft sind natürlich in Kopf geblieben und das war auch so. dann der Anfang von unserer Fanbase, von unserer Community Das läuft hat so die Leute verbunden uns hat's auch verbunden Und da kamen einfach diese läuft oder langbräue Community auf über dass es läuft. Das

Gast B: haben wir in den Sprach gebraucht, teilweise übergegangen von vielen Leuten. Also

Gast A: es hat groß läuft. oder auch für uns, sag ich mal so als ... Hätte

Gast B: man nicht gedacht.

Gast A: Wenn man fest veranstaltet oder irgendwas oder eine Kunde kommt war halt einfach für unsere auch so. okay das Logan ist läuft. also das heißt dass muss alles funktionieren. Es war auch für. und was erinnert, ich habe Druck auch am Anfang weil man kann ja läuft überall drauf schreiben aber es funktioniert nix. dann ist es halt schnell weg des Wortes und das Logan. also waren auch schon innere Anspuren zu sagen, ok jetzt steht überall Läufe drauf. Jetzt muss auch wirklich alles funktionieren in der Kundenkommunikation und die Belieferung. Die Qualität ist ja logisch immer schon gut. aber das sind auch so Punkte wo ich sage okay da wird man nochmal dann ge-challengt.

Gast B: Aber unsere Mitarbeiter haben da auch mitgezogen weil sie haben es auch gespürt und die sind ja auch mit in der Haftung drin. was heißt so wenn ich jetzt das festbeliefere dass muss laufen das läuft Da haben wir alle mitgezogen. Das hat dann auch noch so einen richtigen Motivationsschub durch den Betrieb gebracht, muss man sagen?

Gast A: Ja also man muss sagen, unsere Mitarbeiter haben ja wirklich viel zu verdanken. Wir waren immer ein Team. Also die Leute haben immer mitgenommen bei den Jahreszahlen. Wir haben da immer die Leuten auch präsentiert. Die Absatzzahlen waren immer mit eingebunden Und das war ein super Team. Wir waren immer herzlich zusammen und die haben ja auch die Marge mit repräsentiert, den wir jeden Tag auch dafür gearbeitet, ob es jetzt der Technik war oder im Büro... Also das ist schon Punkt! Es geht immer nur zusammen so ein großes Projekt langfristig nach vorne zu bringen und dass die Leute auch eine positive Ausstrahlung haben. Geht immer nur im Team und jeder muss wissen warum er's macht und was unsere Ziele sind.

Markus: Was ich auch cool daran finde Es ist auch wieder eigentlich was vorweggenommen hat, was eine Herausforderung an die Frosche ist. Also weil wir erleben ja als Zeit wo die Leute weggehen vom alkoholhaltigen Bier also zumindest viele von den jungen Leuten große Zielgruppe die eben entweder alkoholfreie oder alkoholermere Biere haben will oder gar keine Biere mehr andere Getränke und viele Brauereien viele Jahre Jahrzehnte ihres Marketings damit verbracht haben sich eben zu positionieren Beim Bier und da eben auch klare Slogans und klare Visualizations und sowas gemacht haben, immer mit diesem Thema ein Bier. Und das zu verknüpfen mit dem Thema Alkohol. Das jetzt ganz schwierig ist es wieder voneinander ein bisschen zu lösen und zu sagen Mensch... Wir sind ein Unternehmen, was eine gedränge Kompetenz hat. Und die fängt halt bei einem Mineralwasser an und hört halt beim Doppelbock mit dreizehn Prozent auf. Natürlich haben wir so unsere Herzblutprojekte, unsere Biere aber wir haben auch genügend andere spannende Sachen, die wir können... ...und machen dich auf jeden Fall glücklich wenn du Durst hast! Punkt! Das ist zum Beispiel auch da bietet läuft. Einfach natürlich sehr viel, weil wir da überhaupt keine automatische Konnotation mit Bier-, Brauerei- oder Alkohol haben sondern einfach generell es läuft. und dann eben... Wir können das auf verschiedene Getränke, viele verschiedene Produkte übertragen so wie ihr's jetzt hier bei dem Spezi Ja auch habt oder beim Cola Mix getränkt. Wie vorsichtig muss ich eigentlich sein? Den Begriff spezie gar nicht. Also wobei es ja überhaupt spannend ist war die Auseinandersetzung dann auf anderer Ebene dann zwischen Riegel und Palaner ja auch noch geführt worden ist. Wir haben es vorhin schon angesprochen beim ersten Teil, das gerne mal nachlesen wir uns interessiert. Super spannende Geschichte! Aber das heißt jetzt Lausa? Wie kam das mit deinen drei Kindern? vielleicht oder...

Gast B: Ne, wir haben ja aus dem ursprünglichen Produktname. wegen dem habe ich einen Monat lang nur täglich mit Anwälten telefoniert weil wir waren eigentlich schon gut vorbereitet mit einem Patentanwalt. Der hat dann aber gesagt, wie der Brief kam so ab sofort in die Streitanwälte zuständig. Das ist eine andere Ebene und die haben natürlich wieder ganz andere Gedanken was man durchbringen könnte und wie und was. Dann hat es noch mal keisen ja wir würden schaffen aber wir brauchen fünf Jahre und vielleicht so hundertdreiseteusend Euro usw. Und haben gesagt ja was bringt uns das? Was bringen uns die Marke in fünf Jahren usw.? Kommen lassen wir's doch! Dann haben wir so ein Art Aufkleber drüber gemacht visuell auf dem Etikett mit verboten. Gut Das war dann für unsere Fanbase auch noch ein tolles Thema mit diesem David gegen Goliath, Gedanken der aufkommen ist und so weiter. Jeder hat Unverständnis geäußert aus der Kundschaft Und dann haben wir unsere Fans beteiligt und haben im Endeffekt den Wettbewerb ausgerufen Wir brauchen einen neuen Namen. Was wollt ihr? Oder was können wir uns vorstellen? Ich glaube, so unter dreißig Einsendungen kamen da und dann haben wir halt alles gestrichen was Quatsch ist, was rechtlich nicht möglich ist. Und das immer weiter zusammengestrichen. am Schluss waren glaube ich noch drei vier wirklich relevante super schöne Namen dabei die man in Anführungszeichen auch wieder schützen lassen könnte. Da war viel Abstimmungsarbeit im Patentanwalt und da sind dann irgendwann drauf kann man Menschen lausen mit der Vorgeschichte. Das passt eigentlich ganz

Markus: gut

Gast B: Und da ist dann nochmal Final drüber abgestimmt worden und dann ist es das geworden, haben wir das umgesetzt. Das waren quasi die zwangsweise dritte Markteinführung, die man mit dem Produkt gemacht hat.

Markus: Ja, auf jeden Fall ein super schöner Begriff der auch wieder etwas mehr deutlich ist und Bilder im Kopf produziert. Ich hatte so was Ähnliches vor vielen Jahren. Da sollte ich einen Bier entwickeln zum, ich glaube, Zehntenjubiläum damals vom pränkischen Bierfest in Nürnberg Das als Collaboration Brew gemacht mit einer fränkischen und tschechischen Brauerei. Und waren dann hier in Bambergel spezial zusammengesessen, mit den allen mitteiligten Braumeistern in Deutschland im Tschechen und hatten einen schönen Abend und hat überlegt wie man das Kind so nennen kann? Und nach vielen Hin- und Her- und vielen wirklich witzigen Ideen kam dann der Fratz dabei raus. So hieß das Bier dann, weil das auch so ein witziger Begriff ist wie der Lausa. Weil man da drin halt Franken und Tschechien einbauen kann, wir haben es damit FRACZ geschrieben... ...und weil auch im tschechischen Fratschek die gleiche Bedeutung hat. also auch eine kleine Junge, der so ein bisschen... Das war natürlich perfekt in jeder Hinsicht! Manchmal kommt man aus solchen Ideen einfach durch Zufall. Und das passt hier auch, weil es halt wirklich die Assoziationen, die man mit so einem Getränk einfach hat sind ja auch jung. Sind ein bisschen anders und Energie geladen. also da ist viel drin mal technisch gefragt, weil wir jetzt gerade hier verkosten... Was ist denn die Herausforderung? Also beim Bier haben wir das schon bei zweihundertfünfzig Birntauks besprochen. aber wie ist das denn jetzt bei so einem getränkt? Ich habe da Süße ich hab Säure Cola-Anteil erkennen, auf der anderen Seite habe ich diese Fruchtigkeit. Dann hab' ich die Kohlensäure... Also dann musst du es irgendwie in der Flasche sein und altbar sein. und was weiß ich fast? Wie geht man als Braumeister oder als Getränkemeister wie auch immer an sowas überhaupt dran?

Gast B: Die Bandbreite ist riesig! Das ist unfassbar. wir haben da noch erst mal begonnen alle Marktteilnehmer zu verkosten. alles was Du bekommst auch die Discounter usw. waren dann erstmal nochmal wirklich selber bestürzt. was für unterirdische Qualitäten da teilweise verkauft werden. am Limonaden Mit Qualität meine ich jetzt geschmacklich und vielleicht auch Zutaten zweifel auf die Herkunft, aber das darf man ja niemanden unterstellen. Ich meine es eher geschmACKLICH wo man dann sagt Dann hast du gewisse Vorstellungen Kopf drittst an Grundstoffhersteller ran, teils ist denen mit Und die haben ja dann auch die Möglichkeiten aus ihrem Portfolio Sachen zusammen zu mischen und hier irgendwie Grundessenzen zur Verfügung zu stellen, dass man das ein bisschen verfeinert nachverfeinern. Dann machen wir Testabführungen, testreihen Und dann haben wir im Endeffekt unsere in Anführungszeichen jugendlichen Fans vor der Straße geholt. hört sich ein wenig blöd an aber halt jemand der vorbei gelaufen ist an der Busshaltsstelle gesagt hey bist du mal mit bei der Verkostung mitmachen speziell und so weiter? Dann haben wir aber gemerkt, dass irgendwie nach dreißigvierzig Verkonstungsrunden haben wir die immer zu früh vorendoktriniert, mit unseren Gedankengängen. Wir haben gesagt ja, der Spezi muss so ausschauen und so riechen, wie würden das so sehen? Und dann konnten die gar nicht mehr wirklich klar... Aber die haben

Gast A: schon blindes Verkostung gemacht! Wir haben

Gast B: auf jeden Fall gemerkt da passt was nicht. Haben noch mal komplett neue Anfänger ohne mit neuen Leuten also Männer und Weibler alles gemischt auch ältere. dann aber haben dann festgestellt, wo die Verkostung gegeben ist. Das sind ganz anders, weil wir nichts dazu sagen und dann haben uns in der Richtung immer weiter angenähert und dann hat man am Schluss noch zwei bis drei ähnliche Typen, wo wir dann selber in der Mitarbeiterverkostungen entschieden haben okay das nehmen jetzt diese Mischung und dann kann man sich das einstellen lassen und dann im Endeffekt auch vom Grundstoffhersteller so zusammenmischen lassen

Markus: Und

Gast B: die Produktionsphase, also bis es wirklich dann an der Flasche war, das fertige Produkt. da waren wir ein Jahr drüber. Wir haben damals beim SuperL-Klacken auch schon gedacht eine Einjahrentwicklungszeit ist lang weil du immer wieder neue Bierscharge hast brauchst drei vier Wochen bis du sie wieder verkosten kannst. ach komm wir ändern wir nochmal Die Hefe, die Temperatur und so weiter. und beim Spätsi war es ähnlich kompliziert muss ich echt sagen.

Markus: Und gibt's da jetzt Parameter wo man sagen kann dass unterscheidet jetzt

Gast A: dieses

Markus: Kohlamixgetränk von, keine Ahnung, irgendeinem anderen am Markt. Also keine Ahnung vom pH-Wert oder der Süße von irgendwas anderes? Ja

Gast B: da lässt man sich leicht täuschen weil oftmals gibt es vielleicht Parameter die man so messen kann also das süße Säureverhältnis, Zuckergehalt, pH Wert etc. Trübung Fruchtsaftanteil etc. wo man vielleicht ähnliche Werte hat aber schmeckt ganz anders. und auch dieses Thema Dieses Kohlamix schmeckt nicht, aufdringlich süß. Das war mir mal ganz wichtig! Weil diese papsüßen Dinger, was du im Sommer denkst ach du meine Güte wo ist das nächste Wasser? Das hat man bei dem Produkt gar nicht und das kann es auch wirklich in der größten Hitze mit Vermugend trinken und das ist nicht aufdriglich süss. und halt auch die leichte fruchtige zündige Note usw.. Also die Bandbreite ist riesig.

Markus: Also das muss ich auch sagen, es fällt mir jetzt auf einmal dieses Finale. Das ist sehr rund und eben nicht sehr süß. Normalerweise bleibt ja oft so ein langes klebriges Süßes-Finale, das habe ich hier gar nicht.

Gast B: Es ist schön spritzig!

Markus: Und auf der anderen Seite was du gerade sagst mit Zimt. also für mich ist es auch so ein bisschen dieses Tonkabonenote aus der Kula dass noch da und bleibt lange. D.h., dies ist etwas exotisch normal Deutschland mit anderen Getränken gar nicht assoziieren. Das ist eben auch präsent und damit habe ich dann noch mal so einen anderen Eindruck, als wenn es jetzt die Orange wäre, die im Fokus zum Beispiel stehen würde oder einfach nur die Süße oder so. Also dadurch findet eben auch dieser Cola-Teil in diesem Cola Mix irgendwie statt. also das finde ich schon...

Gast B: Auch in der Gastronomie, die sich den Farben. wie schaut er speziell aus? Das ist ja Wahnsinn was man da alles vorgestellt bekommt!

Markus: Es gab ja mal ein durchsichtiges Kohl, oder? Ein Farbfrei.

Gast A: Auch das kommt aber nicht an den Leuten. Das ist anders verprogrammiert.

Gast B: Ich dachte auch eine ansprechende Farbe.

Markus: Ja also die finde ich hier auf jeden Fall sehr schön... Aber so

Gast A: schön hat einer noch nie unser Spezi beschrieben!

Gast B: Danke Markus! Gerne! Ich habe mir

Gast A: gerade was angefangen. Nein okay!

Markus: Ja aber das finde ich schon interessant. Also dass man da auch wirklich... Ich meine es ist ja auch ein Getränk, was man ja erstmal nicht bewusst trinkt Sondern das dring ich halt, weil ich keine anderen Rasenmähen war oder so. Aber die Prozesse laufen

Gast A: ja ab! Früher schon und jetzt ist es später schon kultig geworden. Und es gibt schon viele Cola Mix-Fans, die auch wirklich verschiedene probieren. Genau.

Markus: also ich wollte nicht sagen dass es egal ist. Ich wollte nur sagen diese Prozisse laufen im Hintergrund ab... Also das Spannende ist ja Ich habe mich in letzter Zeit, ich hab unsere ganzen Unterlagen für unsere Sensorikschulung überarbeitet. Weil es jetzt wieder neue wissenschaftliche Ergebnisse gibt wie Sensorika vor allem Geschmack und Geruch wirklich funktionieren. Und was ganz spannend ist, dass dieses System so alt ist... dass es im Grunde des Gehirns, also unser bewusstes Gehirn umgeht. Das heißt wir haben ja oft die Erlebnisse das Erlebnis, dass wir irgendwas riechen oder schmecken aber uns nicht gleich in Begriff dafür einfelten Wort dafür wie man das beschreibt. und dann hat man früher mal gesagt naja das sind halt untrainierte Verkoster oder die haben halt keine Ahnung oder man hat gerade einen Blackout. Aber die Wahrheit ist, dass dieser Informationsschluss schlicht und einfach diesen Teil des Gehirns gar nicht berührt der mit den Worten zu tun hat. Sondern direkt... Also die Botschaft, die in der Natur wichtig war, war ja nur kann man das trinken oder essen? Oder nicht! Das war der entscheidende Punkt und das ist jetzt vielleicht was mit Energie, was dir gut tut und was eben nicht. Und das war die Botschafe, die du gebraucht hast um in der natur zu überleben. alles andere ist er neu. dass er auch trotzdem funktioniert, selbst wenn du irgendwas nur so endlich reinkippst. Also deswegen glaube ich das... Trotzdem ist er als ein unbewusstes Drinken trotz dem Ergebnis produziert mag ich was, mag ich nicht. und deswegen merkt man aber trotzdem, wenn man jetzt sagt okay wir ernähren uns demalso wie wir Zommeliers eben sowas machen dann versucht man natürlich Worte zu finden, dann versucht mal Analogien zu finden und dann kann man es auch schön beschreiben. Trotzdem muss es im Hintergrund eben funktionieren. also Sehr, sehr spannende. Coole Nummer! Also schön und finde ich auch interessant dass diese Trendspezi oder coole Mix überhaupt so aufgekommen ist. Wann ging das denn los? So zwanzigzwanzig rum oder schon vorher?

Gast B: Ja ich würde sagen ein Jahr vorher haben wir die ersten Marktteilen immer gesehen mit Bierflasche.

Gast A: Ich meine das ist aber auch ein Thema. mutig sein. Wenn du zu zweieinzehntin gesagt hast, mach doch einen Kohlamix. Machen Brauerei-Kohlamix hätten sich alle ausgelacht. ich mache nur Bier und was soll denn das? Oder es gibt ja schon zu viele Kohlamiks weil das auch ein Punkt gewesen ist Und jetzt hat jeder irgendwie eigentlich Cola Mix gemacht, jede Brauerei.

Gast B: Oder die sagen ja wir haben doch schon eins? Ja wir hatten ja auch eins! Aber der Fruckadekunde ist halt ein anderer als das Brauerei Cola Mix.

Gast A: Wobei schon ich glaube auch das Thema Bierflasche hat natürlich den Produkt schon stark geholfen in Gesamt Deutschland. und dann gibt es immer so vielleicht irgendwie einen Punkt auf einmal explodiert ist Wie das Paulanaspezi war ja schon immer da. Es wurde immer gekauft, aber es wurden nie so richtig beäugt. Andere hätte schon lange Spätzchen waren können an der Brauerei in einer Bierflasche, hat aber keiner gemacht. Also das sind auch so Prozesse wo man mal hinterfragen muss was ist denn das nächste große Game eigentlich? Weil man schaut ja nur zurück und wartet dass dann ein großer das macht, dann mache ich's auch. Ich glaube, man muss da in Zukunft mutiger sein. Es wird nicht alles funktionieren. Man muss vielleicht auch die Fehlerquote einfach hochfahren. Das ist natürlich schwierig in der Brauerei. Du brauchst sehr gut! Das ist nicht wie ich sage, ich mache eine Dose. Die funktioniert ja auch. nein dann war es das. aber in der Brauerei sind die Kosten für neues Produkt viel höher weil hier auch viel mehr Material braucht dafür wegen Mehrwegsystemen. Es ist schwierig. aber Ich denke wir müssen versuchen einfach mutiger sein in Produkte auch um einfach da Nischen zu bekommen wo ich sag okay davon kann ich leben Kann man in Magie auffragen.

Gast B: Es muss aber auch zusammen passen, weil eine Ideebrauerei die jetzt einen Effekt alkoholfreies Helles macht und der Cola Max Zero wird es da an einem heiligen Graal finden. Das ist sehr individuell!

Markus: Also da muss man gleich nochmal kurz...

Gast B: Und dass das dann auch reinkommt in den überstopften, überfüllten Getränkemerken? Jetzt

Gast A: schon spät

Markus: ja. Da müssen wir auch gleich noch mal kurz darauf zu sprechen kommen. was ich noch ganz interessant finde, passiert ja auch noch etwas anderes um Person sozusagen mit mit der Bierflasche für das Spezi, weil wir haben ja so dieses Thema Alkohol-Alkohlprävention. Auch gerade was auf europäischer Ebene abläuft, dass man eben versucht, durchaus mit guten Argumenten wie auch immer den Alkuhol da weiter zurückzudrängen und halt auch versucht Konnotationen an Alkohl zu weit wie möglich rauszudringen sozusagen. Und dann ist es eigentlich sehr clever. Wahrscheinlich ist es unbewusst passiert, aber das ist gut. So sagen wir führen für die Bierflasche jetzt einfach andere Nutzungen ein weil das ja dann bedeutet dass die Flaschen nicht mehr automatisch mit einem alkoholhaltigen Inhalt assoziiert werden und wir sieht damit eben auch in ein langfristiges Überleben als Getränkeverhältnis überführen. denn wäre es weiterhin nur etwas wo Alkohol drin steckt dann wird ihr auch an dieser Falle vielleicht fangen. also eigentlich...

Gast A: Wobei man

Gast B: zugeben muss dass sie alle schon mal waren. Also in den Sechzigern haben wir ja auch viele das Produkt, wo die Dino muss eine Bierflasche gehabt. Aber Mangel ist eigentlich dann am Endeffekt der Schraubverschlussflashe...

Gast A: Ja und hat sich durchsieht, du hast das Produkt besser gesehen? Aber jetzt wollen halt Leute wieder ein Bierflachchen.

Gast B: Wenn er an der Runde zusammen steht was bei sich beim Vereinsabend sagt man stößt mal damit an!

Markus: Weil ich meine es ist halt das Besondere und das ist auch das was für mich die Branche so interessant macht dass wenn wir über Bier sprechen eigentlich über die Bierkultur sprechen und all das, was es mit verbindet. Und das muss eben nicht zwangsläufig immer mit Alkohol-Gonsum zu tun haben. Das ist glaube ich etwas, wo wir also bis Mitte des neunzehnten Jahrhunderts auch so war, was sich dann verändert hat durch den immer größeren Fokus in der Industrialisierung auf ein massentaugliches helles fünf Prozentbier, dass man da eben eine Masse rausgehauen hat und damit als Brauereise sich auch immer weiter verengt hat. Und jetzt der Herausforderung, da wieder ein bisschen wegzukommen. Um eben nicht nur mit dem Thema Alkohol assoziiert zu werden und bedeutet für mich also um das kurz auf den Punkt zu bringen ich habe eine Brauereigerstätte zum Beispiel Und da wird ja jemand auch völlig glücklich, wenn er da reingeht und ein Wasser trinkt oder ein Spezi- oder ein alkoholfreies Bier. Oder ein ganz normales Bier wie auch immer! Weil das Ambiente drumherum, das Haus die Menschen, die Rezepte, die Speisekarte, die Geschichten... All das was da eben dazugehört hat ja gar nichts mit dem Alkohol an sich zu tun sondern es ist einfach Bier Kultur und dasselbe gehört auch was die Feste zum Beispiel angeht. Alles was macht oder auch zum Beispiel eben so eine Flasche, die ja viel mehr transportiert an Emotionen. Weil sie halt schon so lange in den Händen der Menschen ist. und das ist ja auch was, was uns hilft und wo wir versuchen müssen als Branche jetzt die Transformation hinzubekommen nach außen einfach als dieser Kultur-Hort sozusagen wahrgenommen zu werden und nicht nur als Differant von fünf Prozent algorithmischen Getränken. Und ich glaube da ist eine Herausforderung und da helfen solche Dinge sicherlich mit und du hast ja gerade angesprochen, alkoholfreies Bier vielleicht nur ganz kurz, denn das halte ich auch schon in den Mund. Aber ich glaube es ist noch der Punkt deswegen wenn wir darüber noch reden müssen dass natürlich dieses alkoholfreie Thema beim Bier jetzt viele erkannt haben und spät vielleicht auch ein bisschen zu spät manche jetzt da drauf reinsteigen. Nur die Gefahr, die ich so ein bisschen sehe ist, dass sich welche dann auch darauf ausruhen also dass sie sagen So! Jetzt habe ich eben meinen AFG-Sortiment normal erweitert Und ich hab jetzt mein alkoholfreies Wasser sicheres helles oder Weizen Und jetzt ist wieder alles gut und ich kann weiter machen wie vorher und verfallen in die Strukturen, was den Vertrieb, die Produktion und so weiter angeht. Wie es eben vor dreißig Jahren auch schon war. Ich glaube das ist vielleicht doch ein Fehler oder?

Gast A: Ich glaub' des alkoholfreie Bier hat's ja letzten Jahre schon gegeben. Ich sage mal Null-Komano Pills zum Beispiel! Dann kam diese Heldrend auf. Auf einmal wurde das alkoholfreie Helle erst mal belächelt. Der Augustinemoment, der große Schlag für viele. Okay, Augustine bringt jetzt ein alkoholfreies Helles auf dem Markt. Ich

Markus: glaube mal auch die immer gesagt haben wir würden das niemals gemacht werden.

Gast A: Das war schon riesen Schlag in der Branche. Die machen es jetzt und jetzt müssen wir uns damit beschäftigen. Natürlich auch das Thema Anlagentechnik hat sich die letzten Jahre natürlich deutlich verbessert. zum Produkt herzustellen, wo sagt das kauft auch einer langfristig.

Gast B: Was der erste Telefonanruf war wie wir bekannt gegeben haben dass mir uns geordnet zurückziehen? Das war brauer, der gefragt hat ob er ein paar Stör kaufen kann. Es war der ersten Telefon-Anruf.

Gast A: Jetzt macht jeder ein alkoholfreies Helles. Das finde ich grundsätzlich auch richtig. jetzt nicht unbedingt um... Ich glaube den Markt ist es auch besetzt, es ist schwierig nochmal irgendwo eine Getränkemarktmarktanteile zu abzugreifen. Ich sehe es unter den Aspekt so, ich kann meinen Kunden länger bei mir halten. Weil wenn der Kunde gesundheitlich oder aus dem Alter hat sich etwas verändert in seinem Konsumverhalten und hat immer die Marke X getrunken jetzt hat die Marce X aber kein alkoholfreies Bier dann ist er gezwungen ein anderes Produkt andere Marke zu kaufen. der wandert mir ab, so kann ich ihn eigentlich länger halten und kann aber auch neue Kunden erreichen die ich nicht erreicht habe weil ich einfach nicht das richtige Produkt hatte. Also ich denke schon an sich ist es wichtig dass man das hat aus den zwei Gründen ob ich selbst selber machen muss. Fragezeichen Das muss man sich überlegen. Kann man's vielleicht woanders gut einkaufen mit der Topqualität Oder kann man sich zusammenschließen, dass eine Brauerei das macht und man kauft es dort ein. Ich glaube, dessen eigentlich die entscheidenden Fragen, die man sich momentan stellen muss, sollte man noch kein alkoholfreies Helles haben in der Top-Qualität. Mit wem kann ich zusammenarbeiten?

Markus: Wobei was ich wichtig finde ist dabei, dass man seine Marke behält. also weil das ist glaube ich einfach der Punkt einerseits geht's darum Kunden zu halten die vielleicht vom alkoholischen Bier kommen und mal was anderes wollen, den man eben in seinem Markenkosmos halten will. Und andererseits geht es aber auch darum – das ist glaube ich für mich die wachsendere Zielgruppe von Leuten, die überhaupt noch nie ein alkoholisches Bier getrunken haben oder nie eins trinken werden weil sie für sich beschlossen haben aus welchen Gründen auch immer dass sie das nicht trinken wollen und dann aber trotzdem natürlich gerne etwas Gutes trinken und was angenehmes Trinken und Spannendes trinken mit Eigenschaften, die Sie vielleicht haben wollen. Und ich glaube, was Sie Brauereien oft ein bisschen unterschätzen ist. Dass sie ja eigentlich mit einem Alkohol freien, also selbst mit dem Nullkoma-Fünf Produkt etwas herstellen, was ja in Bezug auf Kalorien-, Inhaltsstoffe und so weiter tausendmal besser ist als eben ein handelsübliches Coca Cola oder eine Apfelkole oder selbst Milch oder so. Also dementsprechend das ist ja eigentlich ein super tolles Produkt und dass den Menschen entsprechend rüber zu bringen Das finde ich schon wichtig und ich glaube, es ist besser. Eine Brauerei macht ein gut trinkbares, das muss nicht das Beste der Welt sein aber alkoholfreies Bier, dass sie unter ihrem Namen mit ihrem Signet in den Markt bringt und ist damit präsent und kann als Marke eben da auch stehen Als sie verkauft jetzt keine Ahnung, ein Produkt auf dem Markt gibt als Alkoholfreies von der Großbrauerei oder so? Das

Gast A: habe ich ja gemeint. Schau mal

Markus: die

Gast A: Eigenebel! Aber zusammen schließen vielleicht

Gast B: gut. Weil das ist natürlich ein heikles Produkt technisch gesehen und für kleine Brauereien haben da trotzdem Probleme. Die haben dann große Markteinführungen, haben ordentliches Produkt und dann schwankt es wieder hin und her. Es akzeptiert heute auch kein Mensch mehr. Da muss man sich auch klar darüber sein.

Markus: Also Zusammenschluss finde ich eine gute Idee. Aber da sind ja auch dann Leute wie ihr, die denen helfen... also erst mal überhaupt diese Gespräche zu führen und dann auch die Grenze ein bisschen überwinden? Die Innere zumal im Nachbarn zu gehen und sagen lass uns mal was zusammen machen!

Gast A: Ich glaube das war in allen Generationen schwieriger. jetzt in unserer Generation oder die nächste ist vielleicht noch ein bissel einfacher. Ich glaube für viele Brauereien es ist ein ganz wichtiges Thema ... auszutauschen. Was kann der eine besser, was kann der andere schlechter? Dass man da einfach Synergien zusammenbringt... ...ob es im Produkt, im Sortiment ist,... ...ob's im Vertrieb ist, ob das in der Logistik ist. Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt für Brauereien,... ...da Synerginen zu heben. Wenn man sagt okay, ich möchte wirtschaftlich oder langfristig auch am Markt bestehen bleiben,... ...das ist glaube ich schon einen Punkt wirklich mit Kollegenbrauerein zu sprechen. Was können wir dann zusammen machen?".

Markus: Ich würde noch gerne einen Punkt mit euch besprechen. Wir haben ja vorhin schon über diesen Thema Momentaufnahme gesprochen, also wie das ist wenn man sich hier mit allen so an einem Tisch sitzt und überlegt ok wo stehen wir denn jetzt? Und wie gehen wir da weiter? Dann haben wir das in etwas größeren Maßstatt lenken und sagen okay wir würden jetzt die fränkischen Brauereien an einen Tisch setzen und würden sagen wo stehen? weh den? dann haben wir einerseits natürlich den Markt sowie er isst die markt Veränderungen über die wir gerade gesprochen haben. Aber wenn man dann eben schaut, was gibt es noch für Einflüsse die gerade dastehen? Da haben wir immer noch Unsicherheit in Bezug auf Energie und Versorgung und Welthandel und Austausch. Was ist da so? alles gibt? Wir haben aber auch die Herausforderungen, was Natur, was Umwelt letzten Endes angeht. Versorgen ganz banal mit Wasser zum Beispiel Und so also viele Sachen, die da am Horizont noch stehen. Wo seht ihr denn? die Branche glaubt eine gewisse Konsolidierung, wenn wir haben. Aber so an und für sich was können die tun? Was müssen sie tun. wie müssen Sie vielleicht ihre eigenen eigene Aufstellung ein bisschen überdenken? Was kann man da so sagen? oder was kann man so sehen? Was würde dir prognostizieren? Wie schaut es in zehn, fünfzehn Jahren aus?

Gast B: Der Prozess wird sich wahrscheinlich beschleunigen. Die Konsolidarung, die Statistik spricht ja dann klare Sprache. das ist im Endeffekt den Mittelstand konsolidiert Waren ja, sage ich mal vor zwanzig Jahren schon diese zwei oder dreihunderttausend Hektare Brauereien die es jetzt kaum mehr Inhaber geführt hat oder Familien geführt gibt. Die sind schon weg. das geht es ein bisschen weiter nach unten und heißt immer so schön zu klein um wirtschaftlich zu arbeiten zu groß um regional zu wirken. Das ist das Hauptkredo. aber diese lokal verwurzelten auch meistens mit einem vernünftigen Gastronomiebetrieb wo dann im Endeffekt das Aushängeschild ist, beispielsweise in Fränkische Schweiz. Wo die Städter ein schönes Wochenende haben und dann auch positiv nach dem Produkt und dann wieder da eingehendes Wiedererkennung getränkt wird. Das wird immer funktionieren. Das würde man auch wenn da nicht große Fehler gemacht werden auch kaum niederbringen. Aber wir sehen jetzt auch dass die ganz großen Probleme einfach das Volumen immer weiter zurück geht und der Preis Kampf im Export hat ja auch Dimensionen erreicht, wo es gar nicht mehr so einfach ist. Und nicht zu sagen ich habe eine Vertretung und so wird's verkauft, zu dem man den Preis ansonsten machen muss. das funktioniert er auch noch mal. Und natürlich auch dass das Gesamtvolumen das fehlendet da muss man sich aber auch ehrlich sein, mit einem Malz-Extrakt-Limo und einer alkoholfreien Bier wahrscheinlich nicht zu holen sein wird. Von der Gesamtbevölkerung vor. daher ist es schon noch ordentlich Volumen am Markt, wo abgeschalten werden wird. Keine Frage. Klingt jetzt sehr pessimistisch, seid von oben betrachtet statistisch gesehen. Wo man sich da einordnet? Das ist eine andere Frage. Man kann ja auch sagen, man verkleidert sich bewusst. Wenn ich die Chance habe zu sagen was auf... Teilweise Neubau, Fantasien oder ich muss neu investieren. Oder ich darf neu investiere. Warum nicht gezielt verkleinern? Also wir haben da auch sehr erfolgreiche Brauer kennenlernen dürfen die sich dadurch gesund geschluft haben und einfach dieses komplette Problem am Markt damit isoliert haben.

Markus: Ja man kann sicher gewissen Dingen auch entziehen dadurch. Ich habe einen

Gast B: eigenen Spielregeln aufgestellt. sagen was auf das und das brauche ich. so sind die Bedingungen, das ist abzuholen und hin und her funktioniert trotzdem. Ist natürlich bei diesen Hektale der getriebenen Brauern schwer vorstellbar. aber auch da gibt es sehr gute Beispiele. Und

Markus: vielleicht auch ein Wort dazu was da ja auch immer noch mit dazukommt ist wir haben ja dieses Pfandproblem also einfach in keinster Weise mehr dass das Pfand die wieder Beschaffungskosten von einem Kasten oder von einer Klasse deckt Und ich glaube, der Sprit wird ja immer größer werden und das natürlich auch an alle Brauereien eine Wahnsinnserausforderung die eben einen hohen Lehrgutbestand vor sich her schieben. Das ist glaube ich ein Problem. Ich

Gast B: habe auch gedacht es wäre einfacher dass wenn du dann dem Präsidenten eine Stunde über Gründe referieren hörst warum's nicht geht. also kommst da selber irgendwann in Zweifel.

Markus: Die Österreicher haben deshalb einen Teil gemacht.

Gast B: Richtig!

Markus: Das ist kein ganz großes Land, aber immerhin. Also

Gast B: Respekt!

Gast A: Ich glaube da haben die großen Brauereien das ja wollten und haben es mit durchgezogen. Dass er in Deutschland wie man's somit bekommt jetzt nicht der Wunsch... Da gehts auch um Verdrängung an einem Strich. Ich denke es gibt viele erfolgreiche Brauereiens Warum auch immer? Die haben einen guten Job gemacht. Die liegen vielleicht auch günstig, sind ein guter Einzugsgebiet...

Gast B: Es gibt auch Brauereien die wissen gerne warum es sehr vergleich ist.

Gast A: Das ist gefällig! Dann gibt's halt einfach jetzt welche, die einfach auch einen guten job machen aber einfach doch irgendwo schlecht liegen sag ich mal regional oder zu viele aus dem rumsten brauerein und natürlich Jeder um Hektoliter kämpft, dann ist natürlich schon die Kugel zu schießen, Angebote, Preiskampf. Dann schon eine schnelle Kugeln, die auch geschossen wird, wo wir uns eigentlich auch selber ein bisschen ins Bein schießen damit.

Markus: Das ist so einen Punkt

Gast A: und man kann sich halt auf den Gesamtmarkt trotzdem schwierig entziehen wenn er wie letztes Jahr sechs Prozent

Markus: Absatzlinus

Gast A: ist. das ist Hektolit der X die fallen halt weg und da merken wir halt auch, dass schon der kleine Mittelstand da schon nicht nur sechs Prozent teilweise ist, sondern also an zehn oder fünfzehn Prozent letztes Jahr. Warum auch immer denke ich es auch viel mit dem Angebotspreisen zu tun wo einfach jetzt die großen Brauereien das Volumen einigermaßen erhalten können aber dafür auch mit den preis der Marge wenn er dann große Brauereien für Achtneinundneunzig drin stehen oder was? Oder noch zwei Flaschen drauf. Das ist halt dann schon, da darf man auch keinen Verbraucherböse sein der dann einfach das Magen, die ihr für den Preis kauft weil ich kann

Gast B: ja nicht

Gast A: schneller so viel Geld sparen wie bei Produkt Bier eigentlich vom Lebensmittel her. Das wollen wir auch ganz ehrlich zugeben und Inflation beim Bier gibt es ja nicht. Der Bierpreis ist immer noch der gleiche wie vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren. wenn ich das will Und das muss man einfach dann auch akzeptieren, dass der Markt so ist. Und da muss man halt entscheiden ok wo stehe ich? Kann nicht will ich dieses Spiel mitspülen. oder kann ich mich verändern? wie du auch sagst Markus Ich werde zum Getränkehersteller... Das ist jetzt ein schönes Wort was jetzt ein bisschen rumgeistert in der Branche steht. Ich mache einen Getränkbetrieb auf und bin kein Brauerei mehr! Das kann auch funktionieren. Aber man muss das auch strikt machen und man muss auch immer wissen, egal was man macht es wird Weltkosten. Hab ich das? Kann ich das fremd finanzieren oder aus einem freien Cashflow? natürlich am besten. aber ich denke dass muss jeden klar sein egal was mir in Zukunft macht man braucht auch das Kleingeld dafür

Markus: Und man muss es rechtzeitig machen. Es will

Gast B: nicht jeder die Möglichkeit haben einfach die Kostenstruktur lang flitze ich nach unten an zu passen. Da ist ja auch irgendwo mal ein Limit erreicht wo du sagst okay Das Grundrauschen brauche ich einfach. Und die und die Gebäude und Anlagen habe ich, viel weiter drunter geht es ja nicht. Das ist ja das Dilemma wo wir sind. aber auch da ist noch ein bisschen Potenzial da, dass sich etwas auf... Ich muss mit dem Kopf durch die Wand. Lieber passig nach unten die Struktur an und weiter gehts!

Gast A: Zusammenarbeiten. also diese Punkt zusammenarbeitet mit Brauerei-Kollegern. Ich glaube das ist für viele auch nochmal Thema wo man sich intensiv damit beschäftigen muss. kann man mehr zusammen machen, ob es vielleicht auch die Abfüllung ist oder die Logistik ist oder der Vertrieb ist. Dessen Punkte da kann man wirklich viel Geld sparen. jetzt wenn man irgendwo Mittelstand ist und Liebler X läuft da rein für die Marke Y und dann, eine Stunde später kommt der andere vor der Nachbarbrauerei. Klar ist es schwierig das irgendwo zusammen zu managen aber ich kann mir vielleicht einen Vertriebler sparen und dann fährt halt nur einer rum und betreut die zwei Marken. Ich weiß dann wie angst okay was verkaufte vielleicht das andere mehr oder weniger. Da habe jetzt auch keine Lösung spontan aber ich denke dessens schon Punkte machen sich beschäftigen

Markus: in Zukunft

Gast A: dass wir da einfach vor der Kostenseite Versucht sich etwas einzusparen, weil Wachstum wird eher schwieriger werden.

Markus: Ja und ich meine also im Grunde was auch für die wichtig finde ist und da kommen wir wieder zu euch zurück man muss es vor allem rechtzeitig machen solange man noch den Saft die Kraft hat das Kapital hat um überhaupt solche Veränderungen anzustoßen. wenn man sagt man will Es weiterführen man will es transformieren dann muss man das eben machen so lange man noch kann Und eben dann auch Leute ins Boot holen die einem dabei helfen weil die Wahrscheinlichkeit dass man Allein das im stillen Kämmerchen mit sich selber oder seiner Familie ausmachen kann, ist klein. Also insofern ich war noch eine Sache den Verbraucherinnen da draußen die jetzt vielleicht nicht von der Brauerei kommen mitgeben was ich auch noch ganz wichtig finde was für die Brauereien schwierig ist dass ja oft dieser Preis für den Kasten Bier gar nicht von ihnen selber vorgegeben wird, sondern der Getränkemarkt den Kasten für den Preis XY einkauft und dann der Supermarkt oder getränkemarkt eben beschließt ich nutze diesen Tasten Bier um die Leute in meinen Markt zu bringen. Und wenn ich einen klassischen Supermarkt habe, dann positioniere ich das Bier halt ganz hinten. für was sie sich? Zehn Euro den Kasten und weiß, dass ich bei dem Kasten vielleicht zwei drei Euro drauf lege. Aber ich weiß auch das auf dem Weg zum Kastenbier keine Ahnung für verschiedene Obstsorten und ein paar Chipstüten und auf den Weg vom Bier wieder zurück noch ein paar Nudeln und ein Paar Nudelsoßen und Wasser nicht Schokolade in dem Warenkorb landen und der Gewinn daraus macht dann die zwei drei euro wie der Wett. Und damit ist es für den Supermarktengeschäft. Das Problem ist halt, dass nach außen für den Konsumenten diese zehn Euro für den Kasten stehen und das mit der Brauerei assoziiert wird. Und die dann auch unter diesem Druck steht, obwohl sie selber vielleicht gar nichts dafür kann. Die verkauft den Kassen gar nicht für zehn Euro. aber es wird eben so dargestellt. Und das ist glaube ich vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern da draußen gar nicht klar. Das wollte ich an dieser Stelle mal gesagt haben, dass nicht immer die Brauerei ursächlich ist. also oft natürlich auch Aber nicht immer wenn man da einfach gucken muss. Also insofern Vielleicht zum Abschluss Wenn jetzt jemand sagt Ich hätte gerne Hopf und hopf. Wie mache ich das? Ruf ich da einfach bei euch an, habt ihr eine Website? Wie funktioniert so was?

Gast A: Wir haben eine Webside Anrufen auf Social Media und schreiben. Es gibt verschiedene Kanäle. Einfach schreiben, mutig sein. Der wird nichts falsch machen. Man kann sich einfach nur unverbindlich unterhalten. Eine halbe Stunde stunde Und dann kann man sagen Kann man helfen, passt auch menschlich miteinander Kann man zusammen etwas machen und dann wird es andere sich einfach ergeben.

Markus: Genau, also das werde ich da noch entsprechend in die Shownutz natürlich verlinken für alle, die dem Podcast hören. Aber ansonsten einfach mal kurz bei Google eingeben. und es gibt auch noch euer Bier. Wir können also ein Heldes- und ein Pilz aus dem Fass gibts bei der einen oder anderen Wirtschaft...

Gast A: Nur Bräuchttür. Nur

Markus: Bräuschtür! Also dann ein guter Grund ins schöne, schönen Brunnen zu fahren um dort auch nochmal ein wunderbares Langbräu läuft zu genießen. Wunderbar, vielen Dank! Danke für eure Zeit und viel Erfolg. Danke auch für eure Arbeit natürlich. und dann...

Gast A: Danke Markus.

Markus: Ja, danke.

Gast B: Das ist ja zum Wurde.

Markus: Prost!

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