BierTalk Episode 2026-10-03

BierTalk Spezial 79 – Interview II mit Willi Wallstab, Braumeister der Gilde Brewery in Charlotte, North Carolina, USA

Im April 2026 war Willi Wallstab schon einmal im BierTalk zu Gast und erzählte, wie ihn sein Weg aus Deutschland bis zur Gilde Brauerei nach Charlotte in North Carolina führte. Diesmal knüpfen wir genau dort an – und gehen noch einen Schritt weiter: Denn Willi hat mir zwei seiner Biere aus den USA geschickt, die wir nun gemeinsam verkosten. Im Mittelpunkt stehen ein ungewöhnlich kräftiges Radler und ein neu interpretierter Broyhan, mit dem Willi ein fast vergessenes Stück norddeutscher Biergeschichte in die Gegenwart holt. Dabei sprechen wir nicht nur über Geschmack, Rohstoffe und Brautechnik, sondern auch über Fußball-WM-Stimmung in Charlotte, deutsche Bierkultur in den USA und die Frage, wie historische Bierstile heute wieder lebendig werden können.

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Das Gespräch — zum Nachlesen

Speaker 1: Bier Talk, Gespräche über und beim Bier. Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts Bier Talk! Speaker 1: Ich bin schon sehr gespannt weil das ist ein ganz interessanter Bier Talk. Speaker 1: so was haben wir eigentlich in der Folge so noch nie gemacht? Speaker 1: Und zwar war ich erst vor einem halben Jahr ungefähr mit dem Willi zusammengesessen und er hat uns die Geschichte erzählt wie er aus Deutschland in die USA gekommen ist und dort dann bei der Gildebrauerei seinen Job angefangen hat den er jetzt auch immer noch Und wir haben dann im Talk ein bisschen über die Biere gesprochen, die es dort so gibt. Speaker 1: Dann hat mich vor wenigen Tagen einen Paket erreicht und in diesem Paket waren da tatsächlich zwei von diesen Bieren drin! Speaker 1: Und dann habe ich gesagt na gut also die könnte ich jetzt alleine probieren. Speaker 1: aber eigentlich wäre es ja viel spannender wenn wir das zusammen tun und dann noch ein bisschen darüber reden und deswegen sind wir jetzt heute da... Also für alle die ganze Geschichte vom Willy wissen wollen ihn aber auch nicht kennen, dann hört euch den Vietalk Spezial Nummer seventy-fünf an ... vom April, ... ... und für alle die den schon haben. Speaker 1: Machen wir jetzt einfach nur ein kurzes Update Willi... ... vielleicht wenn du mal zwei oder drei Sätze dazu sagst wie es dir gerade aktuell geht? Speaker 1: Wo du grade so bist und wieso der Stand der Dinge ist bei dir mit dir in der Brauerei. Speaker 0: Ja hallo Markus! Speaker 0: Vielen Dank dass ich wieder dabei sein darf das du mich eingeladen hast nachdem wir natürlich unseren ersten Podcast hatten. Speaker 0: Man lässt das natürlich für sich auch selber Revue passieren und was dann am Ende bei rauskommt. Speaker 0: Und man hört sich das dann selber an, dass ist schon etwas ganz Tolles! Speaker 0: Du hast da auch natürlich große Arbeit geleistet im Schnitt. Speaker 0: aber diese Zusammenfassung hat mich sehr verblüfft, dass es doch so gut ist. Speaker 0: Man ist wahrscheinlich eher selbstkritisch und noch nicht ganz von sich überzeugt, aber das hat sehr gut funktioniert. Speaker 0: Und danach habe ich noch dieses Radlaut oder das Hart-Chandy gefunden, welchen wir ja mit fünf Prozent Alkohol... produziert haben. Speaker 0: und ja, das war auch nicht wirklich hatte ich den anscheinend irgendwie verdurben zu sein. Speaker 0: Und da dachte ich mir jetzt nutze die Gelegenheit vor drei Wochen bin ich nach Deutschland geflogen nehme das mit hab im Zuge dessen auch noch mein Visum verlängert und habe dann die Möglichkeit genutzt und habt ihr das zugeschickt. Speaker 1: Fantastisch! Speaker 1: Was Besseres konntest du gar nicht tun? Speaker 1: Also wunderbar und da bin ich natürlich jetzt auf beide absolut gespannt. Speaker 1: Vielleicht vorher noch ganz kurz, wenn du nochmal in einem Satz vielleicht kurz zusammenfassst für alle Hörer die jetzt vielleicht gerade wieder neu sind oder sowas wo genau sind wir grade bei dir und was machst du da eigentlich? Speaker 0: Also gerade ganz genau sind wir bei meiner Wohnung an meinem Schreibtisch. Speaker 0: Ich war heute auch schon in der Brauerei nebenan, also ich wohne fast quasi direkt nebenan. Speaker 0: Ich muss nur die Straße rüberfallen und dann bin ich ja auch schon da. Speaker 0: Bin hier in der Gildebrauerei hier in Charlotte. Speaker 0: im North Carolina haben es schnuggliche, vierzig Grad draußen mit so achtzig Prozent Luftfeuchtigkeit und jeden Tag sehr, sehr ordentlich warm. Speaker 0: Und ja wir befinden uns auch gerade mitten in der WM. Speaker 0: heute findet das sechzehntelfinale glaube ich statt gegen Paraguay natürlich und da muss ich auch noch ein bisschen Vorarbeit leisten heute Nachmittag oder für heute Nachmittag und freue mich aber dennoch mit dir noch dieses Bier noch zu verkosten. Speaker 1: Absolut, also das erden uns natürlich! Speaker 1: Alle, die dann jetzt den Podcast hören sozusagen. Speaker 1: Die kennen dann schon die Geschichte. Speaker 1: also wir wissen ja nicht wie das heute Abend ausgeht und wenn es jetzt mal gut im Sinne Deutschlands ausgeht wie's weiter geht und so. Speaker 1: aber ihr alle die ihr zuhört habt dann entweder strahlenden Augen weil wir was für sich Weltmeister geworden sind oder tränende Augen weils das letzte Spiel war wo wir gerade heute abends uns darauf freuen wie auch immer. Speaker 1: Aber ist es denn so dass du merkst dass diese WM doch so ein bisschen verfängt, dass es die Amerikaner packt und seid ihr dann so eine Anlaufstelle für Leute, die das mit Deutschland halten? Speaker 0: Das ist ne ganz tolle Frage muss ich sagen. Speaker 0: Also vor drei Wochen als ich mich darauf vorbereitet habe natürlich bis man dann zwei Wochen nicht da, wenn man mal nach Deutschland fliegt Und mein Plant hier, mein Plant da alles kann man sowieso nie voraussehen. Speaker 0: Die ersten drei Gruppenspiele gerade das erste Gruppenspiel Es wurde so erfolgreich für die Brauerei oder es wurden quasi überrannt. Speaker 0: Das fing dann an, war natürlich auch ein schöner Nachmittag hier und die Leute waren sehr euphorisiert was man im Vorfeld leider noch nicht gar nicht so voraussehen konnte oder damit rechnen konnte dass das mit einmal diesen Schwung so hat Im Vorfeld schon, na klar die WM kommt. Speaker 0: Dann gibt es hier aber auch ganz viele andere Events die natürlich mit Sport zu tun haben, die natürlich auch immer sehr stark oder sehr gern verfolgt werden. Speaker 0: Aber dadurch das natürlich als auch gar nichts anderes weiter groß ist liegt ja Fokus natürlich auch ganz stark auf der WM und hier natürlich auch die Anstoßzeiten sehr perfekt. Speaker 0: Die Amerikaner gehen völlig mit den mit ihrem eigenen Team und wir hatten ja auch eine Woche, bevor die WM losging hier das Freundschaftsspiel in Charlotte der USA gegen Senegal. Speaker 0: Und das war auch schon komplett ausverkauft und da konnte man schon bis in so leicht die Euphorie sehen dass die Amerikaner da völlig mitgehen auch wenn es hier natürlich einen ganz anderen Begriff als Fußball hat natürlich mit Soccer Und er, ich will nicht sagen eher das Mädels hier den Sporter spielen im Jugendbereich oder im Schulbereich. Speaker 0: Das hat hier natürlich eine ganz große Euphorie auf ganzer Bandbreite ausgelöst und dadurch dass es schadet auch diese große deutsche Community hat und wir natürlich auch immer versucht haben Samstag, Vormittag oder auch Sonntag. Speaker 0: Oder auch die Champions League unter der Woche versuchen fokussiert zu zeigen und gerade auch mit den deutschen Beteiligungen. Speaker 0: Ja waren wir es schon ich will nicht sagen schon immer aber dadurch dass wir auch ein sehr gutes Netzwerk haben mit dem einen oder anderen gut vernetzten Deutschen Der dann sagt, ich schau das in der Gildebrauerei. Speaker 0: Wenn ihr Lust habt, kommt mit dazu. Speaker 0: Das ist immer schöner, das natürlich in der Gemeinschaft zu schauen. Speaker 0: und dann siehst du natürlich erstens mal sehr viele neue Deutsche, mit denen du noch gar nicht gerechnet hast aber du gießt auch ganz viele! Speaker 0: Alte Gesichter, mit denen du auch mal was zu tun hat. Speaker 0: Erzählt hat es oder mal ein Bier getrunken und das hat natürlich diesen ersten beiden oder drei Spieltage uns fast von die Karten gespielt und die Brauerei war völlig nicht nur ausverkauft auf völlig überladen Es war schön. Speaker 0: Das war eine gute Stimmung Und hoffen wir, dass man das so weiter mittragen können. Speaker 1: Auf jeden Fall sind da dann auch viele dabei die wirklich noch Deutsch sprechen oder eher die sich deutschstämmig fühlen? Speaker 0: Sowohl als auch. Speaker 0: aber ich würde sagen jetzt gerade zu den deutschen Spielen kommen dann so neunzig Prozent oder mehr einfach bis zu Neunzig prozent ihrer die wirklich Noch Deutsch sprechen. Speaker 0: ja und untereinander spricht man selber noch Deutsch. Speaker 0: wenn natürlich Amerikaner und jemand alles noch involviert ist schwingt man da natürlich schnell um und redet natürlich wieder englisch. Speaker 0: Aber größteils ist das an dem Tag wirklich so ein Gefühl wie wir sind gerade in einer kleinen deutschen Embassy, also eine deutsche Veranstaltung. Speaker 0: Und unser Bier trägt dann natürlich noch ein bisschen dazu bei. Speaker 0: jeder der enthelle Solarm Pilzmark oder auch das gewohnt ist, dass auch aus dem jeweiligen Glas so zu trinken. Speaker 0: Wir versuchen das auch mal so authentisch wie möglich dann einzurichten und das macht diesen Erfahrungswert an diesem Tag wirklich zu einer sehr, sehr schönen Sache. Speaker 0: Ja, Speaker 1: kann ich mir echt gut vorstellen. Speaker 1: Und dann ist praktisch alles so vollgepackt mit Menschen. Speaker 1: irgendwo steht dann wahrscheinlich ein großer Fernseher große Leinwand oder so und dann verfolgt man so das Spiel geschehen und jubelt dann eben auch entsprechend stößt an Was ist denn wenn der Spiegel rum ist? Speaker 1: bleiben die noch sitzen? Speaker 1: Oder ziehen sie raus machen die Autokorpsos oder wie soll man sich das vorstellen? Speaker 0: Sowohl als auch also viele. Speaker 0: Es sind natürlich wirklich nur speziell wegen dem Spiel da. Speaker 0: Manche bleiben noch, manche genießen dann, wenn man dann ein paar deutsche Lieder noch spielt die das ganze Nacht zu einem schönen Erlebnis machen. Speaker 0: Einige trinken das Bier aus und andere essen noch was. Speaker 0: also es ist nicht so alles mit dabei aber wir können schon wirklich so extrem sagen dass der die Brauereisicht zur Hälfte lehrt und trotzdem dann auch noch die Beteiligung sehr groß ist. Speaker 0: Es ist nicht mehr ganz so viel. Speaker 0: wie dann zur Spielzeit selber. Speaker 0: Noch eine ganz kleine Geschichte. Speaker 0: vielleicht am Rande von vor zwei Jahren, von der Europameisterschaft haben wir glaube ich gegen Dänemark gespielt und er war in Dortmund ein großes Gewitter und das hat dazu geführt dass natürlich das Spiel unterbrochen wurde. Speaker 0: für bestimmt zwanzig Minuten Uns blieb gar nichts weiter über oder für uns war das eine ganz tolle Geschichte und die Leute mussten drin bleiben. Speaker 0: Es lief kein Spiel, natürlich hat man immer geschaut wie es jetzt auch weitergeht und das hat diese ganze Situation damals... noch sehr viel schöner gemacht, weil mit einem Mal mussten die Leute sich unterhalten. Speaker 0: Sie mussten da aushaaren, weil sie natürlich auch das Spielende mitbekommen wollten und dann hat sich das aufgrund dieses Gewitters damals in Dortmund so verzögerte, sind es fünf, zwanzig Minuten war es eine sehr schöne Geselligkeit bis dann das Spiel weitergegangen ist. Speaker 0: ja Speaker 1: Ja, also dann bringt der Sport und das Bier natürlich irgendwie die Leute zusammen. Speaker 1: Kurze letzte Frage noch zu dem Thema kommen die dann auch zu den anderen Spielen oder zeigt ihr nur die USA und die Deutschlandspiele? Speaker 0: Wir haben das eigentlich so aufgestellt dass wir natürlich jedes Spiel zeigen können. Speaker 0: Wir hatten jetzt auch kriegt ja nochmal mal eine Nachricht von dem oder hier. Speaker 0: da war so ne spanische kleine Gesellschaft mit fünfzehn, zwanzig Mann. Speaker 0: Das ist ja bei uns wirklich sehr einfach dann auch zu handhaben. Speaker 0: oder oder gerade die amerikanischen Spieler waren auch sehr voll muss ich sagen nicht ganz so wie bei den deutschen Spielen. Speaker 0: aber nein das ist so eine grundlegende Euphorie die gerade auch herrscht und da gibt es viele die gezielt alle Spiele oder sehr viele Spiele sehen wollen Und es gibt aber auch gezielt nur die, die wahrscheinlich nur die deutschen Spiele drehen wollen. Speaker 1: Lenkt das vielleicht auch ein bisschen ab von der allgemeinen politischen Großwetterlage so ein bisschen? Speaker 1: Können den Leuten da auch etwas entfliehen? Speaker 1: auf die Art und Weise? Speaker 0: Wahrscheinlich schon ja, weil natürlich Speaker 1: du Speaker 0: hast es ja selber vielleicht noch aus der Erinnerung als zwei Tausend Sechs, die während man in Deutschland war und so viele unterschiedliche Nationen zusammenkommen. Speaker 0: Man sieht das ja auch in den sozialen Medien auf dem auf dem Plattform, wie stark dort die Teams zelebriert werden oder wie stark natürlich diese Feiern mit unterschiedlichen Nationen stattfinden und das ist eine ganz tolle Geschichte und das heizt natürlich diese Stimmung auf also nicht im Negativen sondern sehr positiv und da wird sehr viel vergessen durch, also auch Probleme vergessen. Speaker 0: Das ist ja immer so ein schöner Nebeneffekt aber es heitert auf jeden Fall die Stimmung sehr, sehr auf und das ist denke ich mal eine sehr guter Effekt der gerade damit eintritt. Speaker 1: Ja das denke ich auch und nun können wir dann doch zum Bier kommen. Speaker 0: Danke Speaker 1: auf jeden fall für den Einblick! Speaker 1: Ich würde fast sagen wir fangen vielleicht mit dem Radler an Und das finde ich ja an sich schon mal total spannend, weil es sind also zwei Dinge wo mir erstmal Fragezeichen kommen. Speaker 1: Also das erste ist wie gehen die Amerikaner überhaupt mit diesem Begriff Radler um? Speaker 1: Weil er gibt's halt diesen englischen Begriff Shandy, andererseits erlebe ich dann oft dass sie Radler oder Radler dann eben auch kennen als Begriff. Speaker 1: und auf der anderen Seite ist es bei uns ja eigentlich ein Getränk was man bewusst dafür macht den Alkoholgehalt eher zu reduzieren dadurch dass man eben Limon nimmt und das Ganze verdünnt oder eben Wasser, dann ist es bei uns ein saures Radler. Speaker 1: Aber hier haben wir jetzt trotzdem fünf und halb Prozent. Speaker 1: Das heißt vielleicht werden uns erst mal die beiden Dinge so ein bisschen aufklärt. Speaker 1: Also wie kommen sie mit dem Namen zurecht? Speaker 1: Und wie kommt's zu dem Alkoholgehalt? Speaker 0: Da gibt es immer genauso viele positive Berichte wie auch negative Berichte würde ich sagen oder vielleicht negative würde ich nicht sagen. Speaker 0: aber... Sobald man beim Bier natürlich auch immer anfangen muss, den Namen zu erklären oder diese Aussprache noch nicht ganz klar ist wie man das natürlich richtig macht wird es schon wieder komplizierter. Speaker 0: Es wird dann auch kompliziert zu verkaufen und das sind dann Dinge die dem Bier gerne im Weg stehen. Speaker 0: Das ist dann aber so ein Prozess, glaube ich. Speaker 0: Den muss man durchlaufen und den muss man immer wieder holen und versuchen das auch so gut wie möglich und sich selber dabei zu schulen auf eine freundliche Art oder Weise herüberzubekommen, sodass es einem selbst leichtfältig zu erklären. Speaker 0: Wie gesagt, auf der anderen Seite gibt's die die Radler kennen oder Schandy den Begriff kennen und die suchen gezielt auch förmlich danach. Speaker 0: Also wenn ich sehr, sehr viele nicht nur die Deutschen, aber auch die Amerikaner, die bei uns kommen, die kommen rein und wollen wirklich nur das Radler haben. Speaker 0: Die wissen, dass es hier auch im Lidl zum Beispiel gibt. Speaker 0: Und die sagen ja mal ihre Erfahrungsberichte, da bekomme ich das immer! Speaker 0: Und da gehe ich dann auch gezielt hin. Speaker 0: Ich kaufe das gezielt, weil es erstens mal weniger Alkohol hat und weiß natürlich auch diesen schönen Grundengeschmack von Zitronen oder im Zusammenspiel mit Bier zusätzlich noch mit dazu hat. Speaker 0: Aber es gibt wie gesagt auch beides! Speaker 0: Ich finde die erste Variante wenn man einmal irgendwas erklären muss ist es nicht ganz so wirklich eindeutig Dann ist das immer ein bisschen schwieriger, aber das gehört einfach dazu. Speaker 0: Um natürlich auch diesen Produkt wachsen zu lassen. Speaker 0: und unsere Idee war eigentlich mit diesem Radler. Speaker 0: Unser Vertriebsleiter meinte ja warum hat denn unser Radler nur zweieinhalb Prozent Alkohol? Speaker 0: Das ist für viele die den Begriff Radler natürlich kennen eindeutig weil natürlich fünfzig Prozent Bier und fünfzig prozent Zitronen, Limonade dort zusammen gemischt werden. Speaker 0: Und dementsprechend Deutschland ein reguläres Bier oder Pilz hat ja in der Regel so fünf Prozent und dann kommt man so ungefähr auf die Hälfte hier klar wenn man das natürlich auch im Verkauf anbietet hat es einen bestimmten Preis und auch einen stolzen Preis. Speaker 0: also das ist in so einem Vierer Pack Null. Speaker 0: Fünfer Dosen wird hier angeboten für zehn Dollar aufwärts. Speaker 0: Und der Gedanke war da, wenn sich jetzt einen Kunde dafür entscheidet ein Bier zu kaufen, warum sollte er dann für denselben Preis ein Bier nehmen was nur die Hälfte an Alkohol hat? Speaker 0: So und da wollten wir herausfinden ob natürlich das im Verkauf einen Unterschied macht. Speaker 0: Wenn wir beide hinstellen und derjenige der Ratler mag sich gezielt für die Variante entscheidet mit mehr Alkohe Das muss ich vorwegnehmen, das hat sich nicht bewahrheitet. Speaker 0: Also dementsprechend hat dieser Versuch oder dieses Produkt uns sehr viel Klarheit geschaffen. Speaker 0: aber die, die sich gezielt für das Fünf Punkt fünf Ratler entschieden haben, haben sie speziell wegen des Geschmacks genommen also weil es sehr viel intensiver war weiß wirklich auch diese diesen extremen Zitronengeschmack mit sich gebracht hat. Speaker 0: Und das war wirklich am Ende eine Geschmacksentscheidung, bevor es dann ja über den weniger Wert vielleicht an Alkohol ging. Speaker 1: Also um das nochmal zusammenzufassen, ihr hattet normalerweise so ein normales Radler mit zweieinhalb Prozent und habt dann gesagt... Eigentlich, der Amerikaner an sich erwartet vielleicht eher einen normalen Alkoholgehalt wenn er auch normal bezahlen muss für so ein Getränk. Speaker 1: Also lasst uns mal so'n Radler mit fünf und halb machen und dazustellen und schauen was passiert. Speaker 1: Und dann im Endeffekt haben die Leute aber trotzdem eher den Klassiker genommen sozusagen und es hat sich so nicht durchgesetzt. Speaker 1: kann man das so ungefähr sagen? Speaker 0: Das kann man so sagen, weil auch ganz speziell der Radler Trinker weiß was er erwartet. Speaker 0: Der erwartet auch weniger Alkohol. Speaker 0: Er erwartet den Südpferd oder den Zuckerwert oder den gewissen Geschmack, der will gar nicht so viel mehr haben. Speaker 0: und die, die vorher das normale Radler gedrucken haben, die haben sich weiterhin für das normale Radler entschieden aber allein wirklich nur auf Grund des Geschmacks. Speaker 1: Okay, also machen wir jetzt mal den Live-Test. Speaker 1: Ich mach das jetzt hier mal auf. Speaker 1: Da ist es offen und ganz normal. Speaker 1: Ließt ins Glas und schäumt. Speaker 0: Das wird sich schonmal sehr gut aus. Speaker 1: Also in der Nase schöne frische Zitrone. Speaker 1: man hat auch schon so ein bisschen leicht Herbenoten. Speaker 1: Also passt ja zur Zitronen auch dazu und dann haben aber auch schon tatsächlich intensive Malzige Honigmäßige Noten auch ein bisschen, also Bier auf jeden Fall ganz deutlich schon zu erkennen. Speaker 1: Optisch übrigens auch sehr schön. Speaker 1: das ist Trüb, Naturtrüb würde man wahrscheinlich bei uns sagen und hat so eine Sandfarbe ungefähr. Speaker 1: Also geschmacklich auch sehr gut aber ganz schön gemein! Speaker 1: Wenn du mich jetzt fragen würdest, würde ich nicht sagen dass es fünf und halb Prozent hat sondern ich würde sagen ja es ist ein normales Rater vielleicht mit ein bisschen mehr Bier Aber maximal drei Prozent hätte ich jetzt vielleicht so getippt. Speaker 1: Also das ist natürlich typisch, Speaker 0: da Speaker 1: ist man dann schnell dazu verführt. Speaker 1: es hat aber auch das Erfrischende und wie du schon gesagt hast finde ich merkt man auch Es hat eine hohe Intensität. Speaker 1: also man kriegt die Frucht die Zitrone richtig schön auf dem Präsentierteller sozusagen. Speaker 1: dazukommt aber das Bier ein schönes Mundgefühl lange anhalten auf der Zunge es wärmt sogar ein bisschen. Speaker 1: also wirklich alles was so dazu gehört ist alles dabei ist so wie ein Radler auf Speed so ungefähr. Speaker 1: Wirklich sehr interessant, wer kann denn auf die Idee? Speaker 0: Wie gesagt das haben wir mit unserem Verkaufsleiter zusammengesetzt gehabt. Speaker 0: damals war noch Carsten dabei also einer unserer Chef's und da gab es die Geschichte. Speaker 0: ich weiß dass wir das zum Beispiel in Deutschland ja auch für den Export machen relativ viele. Speaker 0: Also jetzt nicht gezielt nur Radler, sondern da gibt es auch andere Mischgetränke die geziert in den Export gehen. Speaker 0: Die sehr viel mehr Alkohol haben als so ein Radler und da geht's auch über fünf Prozent hinaus. Speaker 0: Und da war ich mir schon sehr sicher, dass einfach diese vom Kopf her das eher davon auch schon überzeugt ist, dass sowas funktionieren kann Und er wollte einfach nachfragen, natürlich im Zusammenarbeit mit unserem Vertriebsleiter. Speaker 0: Ob das auch in Charlotte oder hier in den USA möglich wäre mit unserer Anlage? Speaker 0: Das ist der herzliche Ende. Speaker 0: Dann haben wir natürlich auch Versuche gemacht mit einem Produkt was wir sowieso schonen haben – mit unserem Hellen! Speaker 0: Das helle hat aber, naja so zwanzig bis zuzwanzig we bittereinheiten und da haben wir die verrühre mit den einzelnen zitronen lemonaden gemacht. Speaker 0: Und das hat natürlich überhaupt gar nicht zusammengespielt. Speaker 0: diese diese bitterer unter dieser süße dass hat sich gebissen das war keine schöne balans das war wirklich es hat nicht gepasst habe ich dann mich dazu entschieden, ja auf jeden Fall noch ein neues helles quasi zu brauen mit. Speaker 0: Ich glaube das hatte nur sieben Bitteinheiten also ganz wenig Hopfen und ob das dann natürlich im Zusammenspiel mit dieser Zitronenlemonade und dem Zucker natürlich sehr viel besser harmoniert und das hat dann sehr gut funktioniert. Speaker 0: Das ist auch dieses Produkt, was am Ende dabei herauskam. Speaker 0: Natürlich muss man auf die Höhren den höheren Alkoholwert kommen und dementsprechend das helle auch sehr viel stärker eingebraut und dadurch wahrscheinlich auch dieses intensive Malzaroma und diesen intensiveren Biergeschmack im Radler selbst. Speaker 1: Hm, das heißt also du hast praktisch so eine Art hellen Doppelbock gezielt dafür gebraut mit wenig Bitteinheiten genau und dann halt die Limo perfekt aufnehmen zu können damit man dieses Zusammenspiel dann sozusagen hat. Speaker 1: Cooles Nummer! Speaker 0: Genau. Speaker 1: Wird es das wieder geben? Speaker 0: Unser Restaurantleiter hat schon gefragt weil das meiste was wir danach verkauft haben haben wir wirklich in einem Restaurant oder in der Brauerei verkauft. Speaker 0: Der Aufwand war jetzt allein vom Brauen, das ist überhaupt gar keine Geschichte. Speaker 0: Auch das Blenden oder das Mischen der Komponenten ist auch nicht das Thema. Speaker 0: Das muss natürlich alles einmal zeitnah geschehen aufgrund der mikrobiologischen Haltbarkeit und dann natürlich der microbiologischen Gefahr des Nachgehrens so. Speaker 0: Und das musste zuerst einmal aus der Welt geschafft werden. Speaker 0: wie behandeln wir das Produkt danach? Speaker 0: und ja, wir brauchten eine Möglichkeit es zu pasteurisieren. Speaker 0: Und wenn man hier mal auch in der Umgebung oder auch in den kleineren Brauerein nachfragt da gibt's nicht wirklich irgendwelche Mittel die man da nutzen kann. Speaker 0: und dadurch dass unsere Brauerlage relativ viel hergibt habe ich dann mich entschieden unseren Wirkpool dazu zu definieren, unsere Pasteur-Einheit zu werden. Speaker 0: Und dann muss man den mit dem Bierdosen bestücken. Speaker 0: und ja im Wirkpool wurde das dann mit drei unterschiedlichen Messeinheiten also dass heißwasser was reingeht, dass heißwater wieder rausgeht auch ein zwei Dosen selber die gezielt angestochen werden und dann natürlich ohne Druckverlust auch innerhalb dieses Kerns, dieses Kälterkerns in der Dose. Speaker 0: Der muss natürlich auch gemessen werden und vor allem das muss Romogen heiß geworden sein dass es natürlich auch diese Pasteur-Einheit im Kern natürlich erhalten hat. Speaker 0: ansonsten wären uns die Dosen sehr schnell um die Ohren geflogen. Speaker 1: Aber das ist ja wirklich der Erfindergeist, also das finde ich schon sehr cool. Speaker 1: Toll dass es geklappt hat! Speaker 1: Dann ist vielleicht eine Sache die ihr für andere Biere dann in Zukunft wieder verwenden werdet? Speaker 0: Auf jeden Fall, dadurch aber das Ganze sehr mühsam. Speaker 0: natürlich erfolgt jedes mal fünfzehn Stiegenbier mit vierundzwanzig Dosen den Wörpo wieder beladen und danach... natürlich wieder relativ zeitnah auch entladen. Speaker 0: Du willst ja auch das Bier nicht die ganze Zeit unter dieser Wärme stehen lassen, es soll natürlich auch relativ zügig dann noch wieder abkühlen. Speaker 0: Das ist jetzt ein Riesenaufwand, dass das rein und raus geht auch ein bisschen auf den Rücken muss ich sagen weil man muss halb knien der Wirpol ist so höfst hoch der Eingang und natürlich muss man auch ein bissel auf das Material innen schauen noch eine Lage PVC auslegt oder irgendwas, was natürlich das Edelstahl oder den Edelstalboden nicht angreift. Speaker 0: Und da muss man schon schauen dass es wahrscheinlich dann alles im Gesamt Sinne sehr schuld abläuft und nicht nur irgendwo dem Material geschulten oder dem Produkt geschulte einfach los lebt und dann sehr viel mehr Schaden anrichtet als es am Ende auch nutzen hat. Speaker 1: Ja und wahrscheinlich darf man dem Suthaus-Bauer auf gar keinen Fall ein Foto davon schicken. Speaker 0: Nein, auf keinen Fall. Speaker 1: Okay der hat das jetzt auch garantiert nicht gehört. Speaker 1: Davon gehen wir mal aus... Ich habe Speaker 0: eben selber schon ein Fotogeschick. Speaker 0: Das fand es sehr lustig ja! Speaker 1: Ok dann ist er gut. Speaker 1: Dann kommen wir zum zweiten Start des Nachmittags sozusagen bei dir seit am Morgen. Speaker 1: Und zwar haben wir noch eine zweite Dose. Speaker 1: da klebt wie du mir gerade schon gesagt hast eigentlich ein falsches Etikett drauf. Speaker 1: Da steht nämlich Bräu Hans Bock Aber da ist der euer klassischer Bräu-Hahn sozusagen drin. Speaker 1: Da bin ich jetzt mal sehr gespannt. Speaker 1: und oben ist auch noch so ein Aufsatz auf der Dose, den habe ich so auch noch nie gesehen? Speaker 1: Genau! Speaker 1: Also zumindest gibt es das bei unseren Dosen nicht. Speaker 1: vielleicht kannst du das mal ganz kurz erklären was das ist und was man damit tut? Speaker 0: Genau. Speaker 0: also diese Dose die du hast sind glaube ich eine... Was ist das? Speaker 0: Siebenundachfünfzig Milliliter Twisty Dose. Speaker 0: Das ist einen Deckel, der da obendrauf ist der natürlich schon vorverwalzt ist, also dieser Deckel ist oben vorverwaltst mit einem Schraubverschluss und da kommt ein größerer Deckel dann dieser Twisty obendrauf. Speaker 0: Also quasi einen Schraubeverschluss. Speaker 0: Und das nimmt man hier sehr gerne für Samplingen, für Growler Geschichten, also ja für Außerhaus Verkäufe wenn man natürlich ein kleines Bier noch mal für zu Hause mitnehmen will hat dem Vorteil dass ich meinen meinen kleinen Füller mit einspannen und natürlich das ganze auch mit Gegendruck und CO zwei gespürt abfüllen. Speaker 0: Und da ist man ja immer irgendwo auch gerade gezielt in dem Sinne, dass es immer sehr gut abgefüllt ist mit wenig Sauerstoffwerten wenn manchmal... Da komme ich jetzt ein anderes Thema rein die Abfüllung von Bieren. Speaker 0: hier sieht also Prinzipiell, ich glaube wir hatten das Thema schon damals mit den Natural Carb also mit dem Spunden von Bier und mit dem Rest Extrakt der noch vorhanden ist. Speaker 0: Das war ein Unterschied. Speaker 0: jetzt gibt es zum Beispiel den Unterschied dass man hier auch sehr gerne keine Gegendruckfüller verwendet sondern Füller die natürlich komplett offen sind. Speaker 0: Das ist ein Zylinder der in die Dose fährt und den von unten natürlich nach oben füllt Aber alles ohne Gegendruck. Speaker 0: Die Dose wird natürlich vorher auch mit CO² gespült, aber auch nicht unter Druck. Speaker 0: und diese Evakuierung die man natürlich in einer Flasche oder eine Dose mit einer Gegendrucksanlage oder einen Gegendrückfüllern beherrschen kann ist natürlich sehr viel meines Erachtens sehr viel intensiver und sehr viel genauer als wenn ich nur diese Dose Und dementsprechend kann ich da sehr viel bessere Haltbarkeiten und sehr, sehr viel mehr Qualität natürlich auch in der Erbfüllung erreichen. Speaker 0: Das sollte eigentlich auch immer... Also es ist immer in meinem Sinne so habe ich das gelernt, so hab ich das im Studium auch. Speaker 0: So sind wir da immer herangegangen und hier herrscht natürlich ein bisschen andere ganz anderes. Speaker 0: Grund denken und dementsprechend vielleicht etwas günstiger das so herzustellen. Speaker 0: Vielleicht kann man damit auch schneller erfüllen, ich habe keine Ahnung was der Vorteil davon sein soll aber man sieht es sehr häufig dass die Biere hier wirklich nicht mit Gegendruck abgefüllt werden sondern mit einem sehr gegen Druckloden Füllern der das Bier voll macht ohne groß überzukäumen. Speaker 0: Das kriegen wir schon hin muss ich schon sagen. Speaker 0: Aber Ja, wie gesagt hat ist so ein bisschen der ganz andere Herangehensweise. Speaker 0: Wie wir es wahrscheinlich aus Deutschland kennen? Speaker 1: Also ich versuch's nochmal für alle Hörerinnen und Hörern da draußen die jetzt noch nicht genau wissen was das bedeutet kurz zu erklären. Speaker 1: also im Grunde hat man eben bei uns normalerweise dass so dass man egal was man füllt fast Laschetose wie auch immer dass man vorher bevor da etwas reinkommt sozusagen die Umgebungsluft die da drin ist verdrängt durch CO zwei in der Regel Und damit herrscht in der Flasche also wie gesagt zumindest keine Umgebungsluft mehr. Speaker 1: und dann kann ich das eben mit dem Bier befüllen, mit dem gleichen Druck. Speaker 1: Dann kann man es eben schön sauber füllen und hat eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit dass das in keinster Weise von umgebungs luftet irgendwie verunreinigt worden ist. Speaker 1: habe ich das so einigermaßen hinbekommen? Speaker 0: Das hast du vorzüglich erklärt. Speaker 1: Okay, gut! Speaker 1: Vielen Dank und danke, dass Du das auch gesagt hast mit diesem Deckel, weil ich hätte jetzt wahrscheinlich unversichtigerweise gedacht, dass sich unter diesen Deckel noch ein weiterer befindet und hätte wahrscheinlich eine Riesen-Sauerei gemacht. Speaker 0: Genau der Deckel könnte direkt hochgehen also... Speaker 1: Ich drehe jetzt mal dran, wir schauen was passiert. Speaker 1: Es hat gekloppt aber es war okay. Speaker 1: Also zwar hörbar. Speaker 0: Ich habe auch einen kleinen hier. Speaker 1: Na dann lass' ihn mal in dein Gläschen fließen. Speaker 1: Also das hat hier schon mal toll funktioniert und man kann tatsächlich den Deckel auch wieder drauf machen, das ist schon ziemlich cool. Speaker 0: Genau, genau ja. Speaker 1: Mit was gelernt? Speaker 1: Wüsste mal rausfinden warum es sowas bei uns nicht gibt. Speaker 1: Verschließbare Dose, auch schön! Speaker 0: Das hat natürlich den schönen Vorteil. Speaker 0: Es nimmt die Dosenfals raus und du brauchst keinen großen Siemer oder diesen Verklieser. Speaker 0: Das halt natürlich diesen Vorteil dabei. Speaker 1: Ja, also was außerdem noch passiert ist, dass der ganze Raum tatsächlich voll ist von Gewürzaromen würde ich sagen. Speaker 1: Also da ist das wirklich fast wie so ein Lebkuchen ganz spannend und fruchtige Aromen bisschen... ja es kommt einfach auf so wie Zimt so ein bisschen, also ganz viele verschiedene intensive Aromen, bisschen Bananich, bisschen Honig. Speaker 1: Also sehr intensiv ohne dass sich jetzt direkt dieses Glas geht. Speaker 1: im Glas wird's dann noch stärker Also hat eine ganz intensive Aromatik. Speaker 1: Der Schaum ist auch toll, also ganz feinporig steht sehr schön. Speaker 1: Hier selber ist so Goldfarben ja auch leicht trüb und ein interessanter Geruch auf jeden Fall auch ein bisschen fruchtig, so Apfel, Quittel... Sehr sehr sehr viel schichtig. Speaker 1: und ja bräuchern ist ja ein Bier was einerseits sehr alt ist aber andererseits man auch gar nicht wirklich weiß wie die Rezeptur war weil sich die wohl verändert hat und weil auch je nachdem wann man den Block einreist in welchem Jahr man ihn einsteckt, dann halt wieder unterschiedliche Rezepte gängig waren. Speaker 1: Wie bist du denn zu deinem Rezept gekommen? Speaker 1: und vielleicht ein bisschen was verrätst, ob ich da jetzt schon richtig gerochen habe oder ob ich halluciniere kann ja auch passieren? Speaker 0: Nein das ging schon sehr in die gute oder die richtige Richtung. Speaker 0: Natürlich aufgrund unserer Geschichte – und die war ja jetzt erst sehr präsent, sehr hoch. Speaker 0: wir haben fünfhundert Jahre Brautraditionen im Hannover oder außer Hannover gefeiert. Speaker 0: Kurt Breuern hat ja auch Ende Mai sein Bier damals dort etabliert auf den Markt gebracht und das verfolgt uns ja natürlich auch fünfhundert Jahre später, selbst hier auch in den USA noch. Speaker 0: Und wir haben extra ein großes Festival abgehalten in der Brauerei dem zu ehren. Speaker 0: Und jedes Jahr wieder versuchen wir diesen Corb-Boy-Harm-Tag zu feiern mit einem neuen Bier, einer neuen Variante. Speaker 0: Wir hatten ihn jetzt schon dreimal. Speaker 0: Dreimal haben wir das Ganze schon Speaker 1: aufgelegt Speaker 0: und unsere Interpretation dieses Bieres war natürlich vor fünfhundert Jahren eine tolle... Erfolgsgeschichte in Hannover geschrieben hat und wir haben dann versucht das hier in die USA zu bringen. Speaker 0: Und dieses Jahr zum Breujahn-Fünfhundert, haben wir ja auch wieder fast dieselbe Zusammensetzung von natürlich Weizen und Gerstenmalz verwendet. Speaker 0: Wieder eine Mischgerung beziehungsweise eine Vorgehrung, die natürlich unter die natürlich. Speaker 0: Die die so stattgefunden hat dass ich den Sud geteilt habe mit zwei unterschiedlichen Hefen jeweils auf der einen Seite ein einer Weißbier Hilfe vor Gorn auf der anderen Seite eine Schaumweinhilfe verwendet und das war goren und war relativ parallel diese Gehrungen und am Ende Als dieser Restextrakt natürlich zum ende kam das ganze quasi verheiratet wieder in einem tank mit. Speaker 0: Konjak chips auch noch versuch zu verfeinern oder auch darauf auszulagern und diese, diese restgehrung die natürlich noch stattfindet in einem Tank mit beiden hefen natürlich den extra zusetzen, Galgernwurzel, Feichenwurzeln, Koriander, Zimt und Nelke. Speaker 0: Die natürlich vorher schon im Heißbereich in Würpol und beim Kochen dazugekommen sind das Ganze so einzustellen dass natürlich des Bier am Ende auf diesen genau diesen Geschmack jetzt herauskommt. Speaker 1: Also das ist schon sehr cool, wobei also wenn du wirklich vorher genau gewusst hast dass das da mal rauskommt was ich jetzt hier im Glas habe dann bist Du ja quasi ein Braugott. Speaker 1: Das stelle ich mir gar nicht so einfach vor. Speaker 1: Ich kann jetzt im Nachhinein wenn Du das sagst jedes einzelne Ding nachvollziehen. Speaker 1: also dieses nällig zimtige...das hatte ich ja vorhin schon in der Nase. Speaker 1: das kommt dann eben von den Gewürzen selber diese fruchtigen Noten. Speaker 1: da haben wir die Champagnerhefe oder Schaumweinhäfe sozusagen sicherlich viel mitspielt. Speaker 1: Dann die anderen Früchte, da kommt der Weißbehefe dann natürlich irgendwie zum Tragen. Speaker 1: und dann haben wir die Cognac-Tips, die dann einerseits natürlich diese leichte Weinigkeit haben, andererseits Karamell mitbringen, bisschen Vanille und das Ganze halt nochmal rund machen... Das ist schon ziemlich cool! Speaker 1: Also ich finde die Komposition ist euch absolut gelungen oder dir absolut gelingen. Speaker 1: Dankeschön. Speaker 1: Und ich find auch dass das Bier in sich sehr balanciert ist. Speaker 1: also es hat ja Ganz kleine leichte Säure, durch die Kohlensäure wahrscheinlich und so. Speaker 1: Und die ist aber sehr schön aufgefangen mit der Süße aus den Chips und aus dem Bier selber natürlich... ...und die Gewürze machen es dann nochmal besonders. Speaker 1: Also die geben dann eine Tiefe wo man einfach eine große Komplexität auch hat. Speaker 1: Es ist kein kompliziertes Bier, sondern ein komplexes Bier! Speaker 1: Das ist wirklich sehr, sehr schön und das trinkt sich trotzdem gut. Speaker 1: Dankeschön. Speaker 1: Es erfüllt viele Erforderungen auf einmal also wirklich faszinierend. Speaker 1: Wie viel Alkohol haben wir da? Speaker 0: Wir sollten so bei fünf, fünf liegen. Speaker 0: das ist natürlich vorher natürlich. Speaker 0: diese Überlegung vorher war wir wollten kein aktives was heißt kein aktivist oder keine lebendes Bier mehr mit großartigen mikro Mikroorganismen im fertigen Produkt haben. Speaker 0: Das hat immer, finde ich natürlich auch einen gewissen Reiz weil das Ganze natürlich nachreift und du weißt okay es wird intensiver. Speaker 0: Es wird auch intensive saurer mit speziellen Mikro-Organismen. Speaker 0: dennoch wollte ich das so ein bisschen vermeiden Weil diese Kontrolle manchmal auch dir vollkommen abhanden kommt und es wahrscheinlich eher dazu neigt, dann viel zu laut zu werden. Speaker 0: Und ich hatte mir im Vorfeld überlegt okay wie kann man das irgendwie einstellen oder wie kann Man das so hinbekommen dass am Ende dann doch und jetzt komme Ich wieder ein bisschen auf die Beschreibung zurück die natürlich aus vielen historischen Quellen natürlich auch stammt, weil da heißt es natürlich... das hat einen leichten Weincharakter. Speaker 0: Bier hat ein Weincharaktor und was heißt jetzt Weincharakter? Speaker 0: Das kann natürlich heißen, dass er ohne Alkohol gehalten ist, kann aber auch heißen. Speaker 0: Dass natürlich ein hoher Säurewert dort herrscht und dementsprechend habe ich diese Säüre am Ende der Gärung eingestellt mit Zauermahlskammern dazu. Speaker 0: Beispiel ganz toll darauf reagieren und den pH des Maischens senken. Speaker 0: Und natürlich in Vorabstimmung oder in Vorüberlegung mit dem Fall des pH-Wertes während der Gehrung, und der gesamte pH-wert sollte jetzt so ungefähr bei drei, sieben, dreikommer acht liegen. Speaker 0: Vielleicht liegt da auch ein bisschen drunter. Speaker 1: Ja, also ich würde es mal so... Ich kann ja nur noch vergleichen mit anderen Getränken die ich dann in etwa so kenne. Speaker 1: Aber da wären wir jetzt bei einem eher lieblichen Frankenwein vom PHW. Speaker 1: Also das ist glaube ich so ungefähr bei drei Komma sieben oder irgendwie so in dem Dreh. Speaker 1: Also auf jeden Fall trinkt sich wirklich schön und es ist vor allem in sich stimmig. Speaker 1: Es schwankt auch nicht sondern das trägt das Bier so durch Und währenddessen kommen eben diese ganzen anderen Aromen und spielen so ein bisschen rum. Speaker 1: Was ich auch schön finde ist, also ich weiß nicht genau wie weit der Galgant da durchkommt aber der hat ja so Ingwer schärfe auch so ein bischen... Im Fallse vielleicht täuscht mir jetzt der Eindruck aber es können so sein dass man das hinten raus ein bisschen merkt. Speaker 1: Diese Wärme die ich auch beschrieben habe, die auch da ein bisschen da ist, das kommt vielleicht auch ein bisschen daher toll gemacht und wie kam dir auf die gerade auf Galgant und Feilchen, weil das damals Heigreuther waren, den man im Bier verwendet hat. Speaker 1: oder war das eine bestimmte Idee? Speaker 0: Die Inspiration habe ich natürlich vom Herrn Dijk von der Brauerei des Freie. Speaker 0: Der hat natürlich diese Komponenten dort auch schon mit einfließen lassen Und es ging eigentlich auch eher so darum, wie historisch genau klar kann man hier wirklich nachvollziehen im Nachgang. Speaker 0: Aber was kann da natürlich ein Element sein? Speaker 0: Was natürlich diesen Wiederfindungswert dieses Bieres natürlich auch sehr stark prägen kann. Speaker 0: und ich denke, wenn man auch mal geilgangen Wurzel selber für sich gerochen hat. Speaker 0: Dass so nicht nur in der Hand hatte oder diese Verpackung dort öffnet, aber dann diese Wurzeln drin ist. Speaker 0: Also ich habe das vorher noch nicht gerochene. Speaker 0: Das sind so wie du schon sagtest Komponenten. Speaker 0: Ich fand sie süßholt, sehr gewürzartig, nällkig, zimtig Süßlich, also da waren ganz, ganz tolle Aromen die mich davon anfangen auch schon überzeugt haben genau das oder diese Wurzel damit einfließen zu lassen um diesen Bier natürlich auch diesen Stempel aufzudrücken. Speaker 1: Wie gesagt es ist dir wunderbar gelungen toll und auch was was echt Freude macht zu trinken. Speaker 1: und ich habe demnächst einen Tasting mit tatsächlich amerikanischen Freunden von mir aber in Bamberg Und die wollten unbedingt mal Bräu-Han probieren und ich habe dann vom Christoph mir tatsächlich zwei Flaschen schicken lassen können. Speaker 1: Sehr gut! Speaker 1: Aber den werde ich jetzt, die zweite Dose, die du mir geschickt hast, werde ich denen auch noch sein. Speaker 1: Können wir die zusammenverkosten? Speaker 1: Sehr schön! Speaker 1: Werd' ich dir dann mal erzählen was die gesagt haben. Speaker 1: Also super spannend Was mich gerade so als Bild im Kopf noch auftaucht ist. Speaker 1: Du hast ja gesagt, ihr habt da ein ganzes Fest daraus gemacht, fünfhundert Jahre Bräuhan eine Nummer ist und was in Deutschland leider viel zu wenig gefeiert worden ist. Speaker 1: Also ich glaube, es war sogar ich die den ersten Facebook-Post dazu gemacht hat und die andere ein bisschen angestoßen hat. Speaker 1: hey den Tag müsst ihr doch eigentlich feiern und dann sind sie so alle ein bisschen drauf eingestiegen. Speaker 1: Aber das heißt trotzdem, wenn wir jetzt so ein Fest machen würden, würde man denken, man macht da einen Festbier und dann sitzen da bei sich fünftausend Neune zusammen und trinken alle Literweise dieses Bier. Speaker 1: Jetzt weiß ich nicht es sind da tatsächlich Amerikaner in der Breuerei zusammengekommen und haben dann jeweils eine Maß von diesem Bier getrunken. Speaker 1: oder wie muss ich mir das vorstellen? Speaker 0: Also wir eröffnen unsere Festivals oder wir haben uns natürlich überlegt für unsere Festivels oder Bier-Einführungen die wir natürlich neu bringen. Speaker 0: Wie kann man so ein Festival am besten starten? Speaker 0: Und am tollsten ist es dann natürlich, wenn man irgendwas authentisch Deutsches hat. Speaker 0: Manchmal greifen wir da sehr stark auch zu sehr in die Trickkiste und kleiden natürlich alle in Dürnville und vielleicht auch Lederhosen aus. Speaker 0: Na klar! Speaker 0: Weil das typisch deutsch ist und nicht gerade typisch vielleicht niedersächsig oder anoperanisch. Speaker 0: Aber ich bin ja selber auch kein Niedersachse. Speaker 0: Dementsprechend kann der Amerikaner da schon sehr viel mit anfangen, aber was wir dann auch gezielt machen ist ein Fassanstich. Speaker 0: Wir kündigen das Feuer an und wir bestarten unser Festival an diesem Tag und kommen bitte rein im Feuer. Speaker 0: Ich hatte diese Überlegung bis dann und wann gibt es eigentlich gar kein Bier oder genau nicht das Bier? Speaker 0: weil es dann erst zum fass anstieg natürlich das bier gibt und dann wurde ich immer groß angeguckt warum. Speaker 0: Und wir können das vorher schon verkaufen und nicht. Speaker 0: und ich sag so ja wenn du zum ersten tag zum oktober festgehst musst du auch bis mittag warten. Speaker 0: bist der herr reiter bisher oder davor der der ob natürlich des faß angestochen hat und vorher gab's halt kein bier. Speaker 0: das ist halt diese tradition die natürlich hier natürlich auch mal sehr schwer manchmal ist zu mitzuteilen, aber wir haben dann ein schönes Fassbier. Speaker 0: Wir tragen das rein und sagen ein zwei Worte dazu unter unsere Absichten des Festivals oder des Bieres. Speaker 0: Erklären das ein wenig und stechen das Bier an und geben dann jedem, der natürlich auch Lust hat... Ein Glas oder ein halbes Glas voll von diesem Bier natürlich als Sampling, als Verkostungsnote. Speaker 0: Und dementsprechend hat er schon mal den Anreiz davon wahrscheinlich das zu trinken und wenn es ihm gefällt dringt auf jeden Fall noch ein zweites. Speaker 1: Also das heißt, die mögen dieses Bier. Speaker 1: Also haben sie auch so angenommen und haben es auch gerne getrunken? Speaker 1: Oder tun das noch? Speaker 0: Das ist natürlich immer eine Geschmackssache und da kommt natürlich auch Kritik oder kommt auch nur Ja ich trinke ein Glas und dann ist gut. Speaker 0: Es gibt aber andere, die sagen Boah, das ist mein neues Lieblingsbier Ich komme nur dafür Und da gibts wirklich geteilt oder wirklich ganz viele unterschiedliche Meinungen, aber gerade wie auch das beste Beispiel ist natürlich unser Rauchbier und so smoked and do it. Speaker 0: Es gibt Leute wenn es das nicht gibt die kommen extra dann rein. Speaker 0: ich bin extra gekommen für Rauchbeere und dann sage ich ja schon mal jetzt ist ausgibt's dann nächsten Monat wieder oder so. Speaker 0: und da gibts dann wirklich diese Liebhaber auch für und auch die die natürlich nur verkosten bis hin die, die das gar nicht mögen weiß vielleicht so eine extreme Note an Gewürzen oder auch an Säure hat. Speaker 1: Ja ich denke es gute ist ja ihr habt ja einfach eure Palette an Bier und je nachdem was eben jemand für Präferenzen hat wird ihm das eben faust aufs Auge sozusagen schmecken oder eben nicht je nach dem. Speaker 1: aber dann hatte eben ne andere Wahl wobei ich mir gut vorstellen kann. Speaker 1: also das Bier holt auf jeden Fall Leute ab die gerne mal nen Wein trinken Das holt Leute ab, die eben so geschmacklich interessiert sind. Speaker 1: So auch Whisky-Drinker vielleicht oder Cocktaildrinker oder solche Leute. Speaker 1: Es ist auch nicht sehr bitter, das heißt dadurch ist es für alle Leute, die jetzt nicht auf die bitteren Biere stehen was spannendes und das ist natürlich für alle Nerds und Hobbybrauer und sonst etwas ganz Großartiges weil wann bekommt man schon mal einen auf dem Niveau gebrautes Bräuhahn? Speaker 1: Ja, also zumindest entscheidet auf jeden Fall schwierig gehe ich meiner von aus. Speaker 1: Aber wäre es bei uns ja auch. Speaker 1: Also außer am Christophel wäre ich niemand einen den nicht mal so fragen könnte wenn ich sowas brauche. Speaker 1: Also insofern das ist schon großes Kino und wie gesagt ich meine ich muss es ja nicht liederweise trinken. Speaker 1: Ich kann das einfach genießen und dann dazwischen eines eurer anderen Bierchen trinken. Speaker 1: das macht ja nichts ergänzt sich ja gut. Speaker 1: aber ich könnt mir auch vorstellen dass das gut zu vielen Speisen passt Wenn ich jetzt an so eine klassisch bei uns hier, so bradwurst mit Kraut, könnte ich mir damit total gut vorstellen. Speaker 1: Aber vielleicht auch gegrillte Sachen oder so? Speaker 1: Habt ihr Food Pairings dir damit anbietet? Speaker 0: Gut hast du es erwähnt. Speaker 0: den Freitag vor meiner Reise nach Deutschland. Speaker 0: Das ist jetzt schon drei Wochen her hatten wir ein Brewer's Dinner und also einen Brauer Dinner Und da haben wir vier Kurse gehabt bzw. Speaker 0: fünf mit dem Ammus Busch noch dazu Und haben das im Zusammenhang mit Muscheln, mit Meeresfrüchten und einem Süppchen angeboten. Speaker 0: Das hat natürlich ganz toll kombiniert. Speaker 0: Da kam auch noch dieser salzige Bereich aus dieser Gruppe bzw. Speaker 0: aus diesen Meeresfrüchten hinzu, der hat ganz toll harmoniert zusammen. Speaker 0: Und ja, auch das haben wir jetzt nicht neu. Speaker 0: Das haben wir auch in der Vergangenheit schon mal auf das gemacht. Speaker 0: aber da konnten wir natürlich mit dem Bier oder haben natürlich einen... Ja, etwas Spezielles ist auch ein Gang abzudecken mit ganz vielen Eindrücken, Geschmäckern und man versucht dann... Also ich bin jetzt nicht der große Sommelier, der diese Zusammenhänge im Mund und das erklären kann. Speaker 0: Jetzt musste er erst hier so probieren! Speaker 0: Ich bin eher der, der versucht diesen historischen Teil abzodecken und diese Erklärungen da heraus an dem Mann zu bringen und die Leute damit zu begeistern was eigentlich Bier schon mal war bzw. Speaker 0: was man aus, was man so kleine Dinge immer wieder neu kreieren kann und ja mit kleinen Dingen auch sehr viel Spaß gehabt haben kann ohne vielleicht sich abends nur vom Fernseher bescheiden zu lassen. Speaker 0: Und das konnte man an diesem Tag aber sehr erfolgreich werden – so vierzig Leute! Speaker 0: Die zu diesem Brauertinner kamen und die haben das alle ganz, ganz toll auch bewertet beziehungsweise es hat den sehr gut gefallen. Speaker 0: Und sie kommen wahrscheinlich auch zum nächsten Brautinnern. Speaker 1: Perfekt! Speaker 1: Ich muss sagen also mit Muscheln können ich mir das auch supergut vorstellen. Speaker 1: Da bin ich voll bei dir weil da viele Komponenten sind, die da schön zusammen passen. Speaker 1: Bei den Muschel sind ja Sicherheitswiebeln und so was spielt eine Rolle? Speaker 1: Knoblauch vielleicht ein bisschen... Das kann ich mir super gut vorstellen. Speaker 1: Spannend! Speaker 1: Da schließt mich natürlich automatisch die Frage an, wenn ihr da so tolle Sachen macht. Speaker 1: eigentlich wäre es doch perfekt für die Gildebrauerei in Hannover sowas mal zu machen. Speaker 1: Gibt's so Überlegungen? Speaker 0: Definitiv überlegungen. Speaker 0: ist es ja auch geplant dort eine Gastronomie zu eröffnen, wie da der Stand ist. Speaker 0: Das weiß ich jetzt wirklich aus der gleichen Erfahrung heraus gar nicht. Speaker 0: Ich weiß dass es da relativ viele Probleme gab weil das natürlich auch alles dieses alte historische Gebäude natürlich auch denkmal geschützt und dann dort etwas zu verändern bzw so umzusetzen. Speaker 0: Dass es natürlich dem allen immer konform ist Natürlich sehr, sehr schwierig. Speaker 0: Das hat ein bisschen viel Zeit gefressen gehabt. Speaker 0: den Stand wie gesagt kenne ich nicht. Speaker 0: aber auch in der Gilde Brauerei Hannover sind Überlegungen beziehungsweise Vorhaben geplant auch gastronomisch dem Hannover Rana dem Niedersachsen und auch Touristen dort wieder was anzubieten. Speaker 1: Na wer weiß, wer dachte da ja nämlich wieder einen Gast auftritt dann hier. Speaker 0: Das wär toll! Speaker 0: Ja das Speaker 1: wäre doch eine sehr coole Nummer, dass du dann hier das Boyhahn zurück nach Deutschland bringst, das fände ich echt ziemlich cool. Speaker 1: Gibt es noch irgendwelche anderen historischen Bier-Spiele wo du vielleicht gerade so ein bisschen drüber nachdenkst oder dran bastelt's die mal in Amerika umzusetzen? Speaker 0: Sehr gute Frage. Speaker 0: wenn man natürlich auf den... auf die Bierkarte, beziehungsweise auf die Bierlisten schaut dann ist ja fast alles so ein bisschen historisch. Speaker 0: Wenn man selbst einen Pilz nimmt oder auch ein helles oder auch das Weißbier da hat man natürlich ganz viele Ansätze auch irgendwas so konkret umzusetzen bzw. Speaker 0: ist ja schon umgesetzt. Speaker 0: Dadurch dass es immer so allgegenwärtig ist, hat sich das natürlich auch stark verändert über die Jahre? Speaker 0: Aber es sind ja auch alles fast schon noch historische Biere. Speaker 0: Aber jetzt etwas Spezielles, nee habe ich noch nicht geplant. Speaker 0: Wollen wir mal schauen wie jetzt so noch diese WM verläuft und dann geht das ja auch schon Ende Juli ganz straff zum Projekt nicht aber zum Festival oder zur Jahreszeit. Speaker 0: Oktoberfest über also klar Ende Julii. Speaker 0: Warum denkt man da schon an Oktoberfest hier in Amerika, ist das ganz groß. Speaker 0: Dass man natürlich nach dem vierten Juli alles aus den Regalen fast schon rausholt was den Sommer angeht auch wenn es noch draußen extrem heiß ist. Speaker 0: und dann denkt man schon an die neue Saison an den Herbst, an Halloween, an natürlich auch Oktober Fest. Speaker 0: Oktober fest ist ja eine ganz große Geschichte Und der Vorreiter oder diejenigen, die natürlich hier immer als erstes auf dem Markt kommen mit ihrem Bier ist dann Samuel Adams mit ihrem Oktoberfest und die markieren immer so diesen Startschuss jedes Jahr. Speaker 0: Das ist so Ende Juli da werden wir auch unser Oktober fest abfüllen. Speaker 0: Unser Märzinn das ist ja natürlich auch. Speaker 0: ich glaube da könnte man auch nur über Oktober Fest Bier oder über die Geschichte, über die Entwicklung wie es heutzutage entwickelt ist oder wo diese Bierstiele da auch hingegangen sind und wie es aktuell auf dem richtigen Oktoberfest aussieht. Speaker 0: Da könnte man natürlich auch extrem lange und extrem viel darüber erzählen, weil das hat hier auch einen ganz großen Wert in den USA und dieses Oktober Festbier an sich selber. Speaker 0: Das hat auch eine ganz große Strahlkraft. Speaker 0: so ungefähr Datiert immer Ende Juli und da freue ich mich jetzt schon drauf. Speaker 0: Und ja, das sind so die nächsten Planungen. Speaker 1: Spannend! Speaker 1: Da könnte man wahrscheinlich eine ganze Woche Podcast dazu machen zum Oktoberfest und seinen verschiedensten Facetten auf der ganzen Welt und eben dem Oktober Fest Bier. Speaker 1: Normalerweise müsste es fast bei euch in den Tank sein oder? Speaker 0: Das ist schon in den Tanks absolut. Speaker 0: Perfekt Hab jetzt schon bestimmt fünfzig Hektar im Tank und davon geht ein Großteil in die Dose. Speaker 0: Und der Großteil, der dann noch nicht in der Dose ist, er wird in die Fässer gehen und er wird dann ja Mitte August dann schon fast wieder vergriffen sein bis wir dann Ende August wieder erfüllen. Speaker 1: Ja weil das ist immer vielen Leuten gar nicht bewusst dass ja also zumindest früher war ja die klassische Regel für jedes Prozent Stammbürze eine Woche Lagerzeit um das Bier dann eben maximal bekömmlich und richtig gut zu haben. Speaker 1: Und dementsprechend waren das halt bei drei Monate, die so ein Bier im Keller verbracht hat bis es mal rausgeguckt hat. Speaker 1: Spannend. Speaker 1: Also gut, das schreit ja fast danach dass wir uns wahrscheinlich noch mindestens einmal wieder hören Speaker 0: und mal gucken. Speaker 1: vielleicht schaffe ich es ja mal rüber also das wäre ja mal ganz spannend. Speaker 1: dieses Jahr habe ich mir so ein bisschen verkniffen aber vielleicht dann nächstes Jahr? Speaker 1: Das wär sehr cool! Speaker 1: Und dann werde ich natürlich vorbeischauen. Speaker 1: Vielen Dank auf jeden Fall sowohl für die Biere als auch für deinen Einblick und für alles was du da rund um diese Biere machst und tust Und ich drück uns mal allen die Daumen, dass dann der WM-Sommer noch gut verläuft und ihr dann mit stolz geschwellter Brust zum Oktoberfest übergeben könnt. Speaker 0: Sehr sehr schöne Schlussworte Markus! Speaker 0: Vielen Dank dir auch auf. Speaker 0: vielen Dank, dass sie wieder dabei sein durfte, dass wir unsere Breuern präsentieren durften das in diesen schwierigen Zeiten natürlich auch für Bier gerade Und das, ja. Speaker 0: Mir macht es nach wie vor immer wieder Spaß und vielleicht hören wir uns ja bald wieder! Speaker 1: Machen wir! Speaker 1: Bis dahin dann dir noch eine schöne Zeit und jetzt viel Spaß beim Spiel! Speaker 1: Danke!

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